Fokus: COP

Anlässlich der COP 28 in Dubai stehen für den Monat November  und Dezember Klimawandel und Umweltprobleme wie Wasserverschmutzung, Überfischung und Entwaldung und deren Auswirkungen auf die MENA-Region im besonderen Fokus von RUYA. Wie wird der Klimawandel in der Region erlebt? Und was sind lokale Initiativen, um diese Herausforderung anzugehen? Erfahrt mehr hier.

Fokus: COP27 © Canva

Fokusthema

Nachhaltig leben und umweltfreundlich konsumieren: Das möchten immer mehr Menschen. Aber wie kann wirklich nachhaltig produziert werden und was sind die Bedingungen dafür? Welche Initiativen gibt es in der MENA-Region und wie versuchen sie, Nachhaltigkeit, auch unter sozialen und ethischen Aspekten, in ihren Produktionsprozessen umzusetzen? Und warum ist das so wichtig?

An illustration of an industrially dystopic world AI generated image

Videos

Die Serie, die in Kooperation mit der NGO Banlastic Egypt produziert wird, gibt auf Arabisch (mit EN Untertiteln) Tipps und Tricks, wie man auch mit kleinem Budget nachhaltig und umweltfreundlich leben kann.

Together we build a sustainable life © Sandra Wolf

Wasser ist Leben

Wasser ist Leben © Dr.Raoudha Gafrej

Dossier: Wasser ist Leben

Wasser ist eines der wichtigsten Elemente unseres Planeten. Es ist Lebensquelle und zugleich aufgrund von Missnutzung, Verschmutzung und Klimawandel eines der am stärksten bedrohten Güter. RUYA zeigt Probleme auf und stellt Initiativen, neue Ideen und mögliche Lösungen aus der Region vor, wie die Wasserressourcen und Küsten geschützt und erhalten werden können.

Das Goethe-Institut Tunis und das Kollektiv Pontalent haben gemeinsam das Bildungsprojekt « Moodha Okhra » aufgebaut. Sie reagieren damit auf die aktuelle Situation, in der Umweltschutz, Fast Fashion (also kurzlebige Modeerscheinungen) und vor allem der Umgang mit unverkauften, aber möglicherweise wiederverwendbaren Kleidungsstücken zu vorrangigen und dringenden Herausforderungen werden. Das Projekt « Moodha Okhra » hat das Ziel, eine soziale Wirkung auf die tunesischen Akteur*innen auszuüben, die in Zukunft eine Bewegung für nachhaltige und verantwortliche Mode auslösen wollen.

Moodha Okhra © Moodha Okhra
 © Mohamed Cheikh Lemine

Ensemble Pour L’environnement

Die Bevölkerung Mauretaniens ist durch die geografischen Gegebenheiten ihres Landes und die zunehmende Wüstenbildung stark von den Folgen des Klimawandels betroffen. Mit dem Projekt „Ensemble pour l’environnement“ greift das Goethe-Institut diese Herausforderungen auf und möchte den innergesellschaftlichen Dialog bezüglich der Themen Umwelt und Klima anregen und Austausch für Diskussion und Reflexion schaffen.

Guan Eden © Goethe-Institut

Guan Eden

Der Irak hat zunehmend mit Umweltproblemen wie Luft- und Wasserverschmutzung zu kämpfen und dennoch tritt der Umweltschutz gegenüber anderen politischen Herausforderungen meist in den Hintergrund. Das Projekt „Guan Eden“ setzt hier an und möchte irakische Umweltaktivistinnen und -aktivisten sowie Künstlerinnen und Künstler an einen Tisch bringen. Gemeinsam sollen sie Strategien entwickeln, um die die Generation von morgen für Umweltthemen zu sensibilisieren.

Atlas Projekt Banner Bild Logo CDA © Goethe-Institut Israel

Atlas of Mediterranean Liquidity

Atlas of Mediterranean Liquidity ist ein fortlaufendes Projekt interaktiver Karten zu den Auswirkungen des Klimawandels auf Wasserprobleme rund um das Mittelmeer. Die Plattform bietet eine wachsende Sammlung von Karten, die sich verschiedenen Fragen rund um die mediterrane Liquidität widmen.

 Sabry Khaled © Goethe Institut

Medien und Wissenschaft

Das Projekt “Medien und Wissenschaft in der MENA Region unterstützt Journalist*innen von Mauretanien bis in den Irak dabei, wissenschaftliche Erkenntnisse durch moderne Medien in Konversation mit Menschen in den MENA Ländern zu bringen. Wissenschaftliche Themen sind in den gängigen Medien meist unterrepräsentiert und nur für eine kleine Leser*innengruppe zugänglich.

Das Thema Umwelt lag lange nicht auf der Agenda der politischen Entscheidungsträger in Kirkuk. Obwohl es innerhalb der Stadt zahlreiche umwelttechnische Herausforderungen gibt, wurde zum Thema Umwelt bisher wenig getan. 

Dargestellt ist die wie Erdgas innerhalb von Erdölanlagen verbrannt wird in Kirkuk. © Goethe-Institut Irak / Ako Rasheed