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18:00 Uhr

Fußballfieber

Film|Vorführung "Das Wunder von Bern" (Sönke Wortmann, 2003, 117 Min.)

  • Centro Cultural Recoleta, CABA

  • Sprache Deutsch mit spanischen Untertiteln
  • Preis Freier Eintritt für Argentinier und Einwohner

Historische Szene im Freien: Eine Gruppe von Kindern spielt mit einem Ball auf einer unbefestigten Straße zwischen Backsteingebäuden. Die Kinder tragen schlichte Kleidung, stehen verteilt in Bewegung und konzentrieren sich auf das Spiel; im Hintergrund sind weitere Gebäude und Straßenflächen zu sehen. © Little Shark Entertainment

Historische Szene im Freien: Eine Gruppe von Kindern spielt mit einem Ball auf einer unbefestigten Straße zwischen Backsteingebäuden. Die Kinder tragen schlichte Kleidung, stehen verteilt in Bewegung und konzentrieren sich auf das Spiel; im Hintergrund sind weitere Gebäude und Straßenflächen zu sehen. © Little Shark Entertainment

Während im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 weltweit das Fußballfieber steigt, präsentieren das Goethe-Institut und das Centro Cultural Recoleta die Filmreihe „Fußball Fieber“, eine Einladung den Blick über den Spielfeldrand hinaus zu richten.

Das Wunder von Bern

Regie: Sönke Wortmann, 2003, 117 Min.

Im Mittelpunkt steht das Jahr 1954, eine Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs in der jungen Bundesrepublik Deutschland in der Nachkriegszeit. Im Ruhrgebiet kehrt ein Vater aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft zurück und begegnet einer Familie, die sich in seiner Abwesenheit neu organisiert hat. Während er versucht, wieder Halt und Autorität zu finden, richtet sein jüngerer Sohn den Blick nach vorn – und schwärmt für Fußballidol Helmut Rahn. Parallel bereitet Bundestrainer Sepp Herberger die deutsche Mannschaft auf die Weltmeisterschaft in Bern vor. Der überraschende Titelgewinn am 4. Juli 1954 wird zum emotionalen Höhepunkt, sportlich wie gesellschaftlich. Der Film verknüpft private Konflikte mit dem historischen Ereignis des „Wunders von Bern“ und zeichnet ein Stimmungsbild der frühen Bundesrepublik zwischen Entbehrung, Aufbruch und wachsendem Selbstbewusstsein. Dabei wird der Fußball zum Symbol für Hoffnung und kollektiven Neuanfang in der Nachkriegszeit.