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18:00 Uhr

Kultur Intensiv: Borges und die deutsche Sprache

Panel|Ein literarischer Streifzug durch Leben und Werk von Jorge Luis Borges unter dem Einfluss deutscher Literatur, Sprache und Kultur.

  • Biblioteca del Congreso de la Nación, CABA

  • Sprache Spanisch
  • Preis Kostenlos

Stilisierte Illustration von Jorge Luis Borges in Anzug und Krawatte, frontal dargestellt, mit gefalteten Händen. Der Hinter­grund ist blau und mit dekorativer, dichter Schrift überzogen. © Goethe-Institut

Stilisierte Illustration von Jorge Luis Borges in Anzug und Krawatte, frontal dargestellt, mit gefalteten Händen. Der Hinter­grund ist blau und mit dekorativer, dichter Schrift überzogen. © Goethe-Institut

Jorge Luis Borges (1899–1986) unterhielt eine intensive Beziehung zur deutschen Sprache, die oftmals unbeachtet bleibt. Als Autodidakt eignete er sie sich während seiner Jugendjahre in Genf an. Der große argentinische Schriftsteller suchte in der deutschsprachigen Literatur ästhetische wie philosophische Anregung. Autoren wie Schopenhauer, Heine, Nietzsche, Goethe und Meyrink zählen zu den prägenden Stationen seiner Lektüren.

Anlässlich des 40. Todestages von Jorge Luis Borges widmet sich Juan Francisco Baroffio dessen Werk in einem Vortrag im Rahmen der Reihe „Kultur Intensiv“. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die deutschsprachige Literatur Borges’ Schreiben beeinflusste und ihm eine zusätzliche literarische Dimension eröffnete, die ihn auf besondere Weise im intellektuellen Panorama Lateinamerikas verortet.

Seine lebenslange Nähe zur deutschen Sprache und der mit ihr verbundenen Kultur spielte dabei eine zentrale Rolle.
Die Diskussion wird von Frau Gisela Paggi moderiert.

Biografie

Juan Francisco Baroffio 

Ist Schriftsteller, Essayist und leidenschaftlicher Bibliophiler. Er verfügt über ein Diplom in argentinischer Kultur (CUDES – Universidad Austral) und absolvierte Literaturkurse an der Harvard University sowie Studien zur Politischen Philosophie an der Università degli Studi di Napoli Federico II. Er ist Autor eines Erzählbandes und eines Essaybuchs und veröffentlichte zahlreiche Texte in nationalen und internationalen Medien; einige seiner Arbeiten wurden ins Englische übersetzt. Als Mitglied von PEN Argentina und dem Tomorrow Club von PEN International leitet er regelmäßig Literaturworkshops in verschiedenen kulturellen Einrichtungen.
In seiner Radiokolumne „Laberintos y bibliotecas“ im Programm Nada Urgente (Radio UBA) spricht er über Bücher und Literatur. Darüber hinaus arbeitet er beim Festival Borges mit und ist Direktor der Literaturzeitschrift Ulrica. Auf Instagram teilt er unter @queremoslibros weitere literarische Inhalte.