|
19:00 Uhr
Kino Federal: Riefenstahl
Film|Ein deutscher Film pro Monat durchquert Argentinien.
-
2Museos - Museo de Bellas Artes y Museo de Arte Contemporáneo, Bahía Blanca
- Sprache Deutsch mit spanischen Untertiteln
- Teil der Reihe: Kino Federal
Im Juni kommt der hervorragende Dokumentarfilm über die umstrittene Persönlichkeit Leni Riefenstahl ins Kino Federal. Der auf den Filmfestspielen von Venedig uraufgeführte Film „Riefenstahl“ von Andres Veiel zeichnet anhand einer gründlichen Auswertung von Tausenden von Stunden Archivmaterial ein komplexes Porträt der Filmemacherin des Nazi-Regimes.
Deutschlad, 2024, 115 Min.
Leni Riefenstahls Nachlass gilt als eine der bedeutendsten Sammlungen der Film- und Fotogeschichte. Der Film von Andres Veiel gräbt diesen Schatz aus 700 Kisten aus. Ausgehend von Riefenstahls Anfängen als Schauspielerin in den 1930er Jahren zeigt er, wie ihre Begegnungen mit Hitler und Goebbels sie zur bedeutendsten Filmemacherin des Reichs machten. Ihre Propagandafilme „Triumph des Willens“ und „Olympia“ sind weltberühmt. Unveröffentlichte persönliche Filme, Briefe, Manuskripte, intime Dokumente, Fotos, Tonaufnahmen und Aufzeichnungen von Riefenstahls Fernsehauftritten von den 1960er Jahren bis zu ihrem Tod im Jahr 2003 zeigen eine Künstlerin, die nach dem Zusammenbruch des Regimes versuchte, sich von der Nazi-Ideologie zu distanzieren. Andres Veiel hinterfragt ihre Lügen und Legenden und stößt damit einen Diskurs über die gegenwärtige Wirkmächtigkeit von Fake News und Propaganda an.
In Zusammenarbeit mit Nave UNCUYO (Universidad Nacional de Cuyo, Mendoza), Museo Nacional de Bellas Artes (Neuquén), Cine Lumière (Rosario), Cine Amadeus in Santa Rosa (La Pampa), Espacio INCAA (Ente de Cultura, Gobierno de Tucumán) und Museo de Bellas Artes und Museo de Arte Contemporáneo (Bahía Blanca).
Riefenstahl
Regie: Andres VeielDeutschlad, 2024, 115 Min.
Leni Riefenstahls Nachlass gilt als eine der bedeutendsten Sammlungen der Film- und Fotogeschichte. Der Film von Andres Veiel gräbt diesen Schatz aus 700 Kisten aus. Ausgehend von Riefenstahls Anfängen als Schauspielerin in den 1930er Jahren zeigt er, wie ihre Begegnungen mit Hitler und Goebbels sie zur bedeutendsten Filmemacherin des Reichs machten. Ihre Propagandafilme „Triumph des Willens“ und „Olympia“ sind weltberühmt. Unveröffentlichte persönliche Filme, Briefe, Manuskripte, intime Dokumente, Fotos, Tonaufnahmen und Aufzeichnungen von Riefenstahls Fernsehauftritten von den 1960er Jahren bis zu ihrem Tod im Jahr 2003 zeigen eine Künstlerin, die nach dem Zusammenbruch des Regimes versuchte, sich von der Nazi-Ideologie zu distanzieren. Andres Veiel hinterfragt ihre Lügen und Legenden und stößt damit einen Diskurs über die gegenwärtige Wirkmächtigkeit von Fake News und Propaganda an.
In Zusammenarbeit mit Nave UNCUYO (Universidad Nacional de Cuyo, Mendoza), Museo Nacional de Bellas Artes (Neuquén), Cine Lumière (Rosario), Cine Amadeus in Santa Rosa (La Pampa), Espacio INCAA (Ente de Cultura, Gobierno de Tucumán) und Museo de Bellas Artes und Museo de Arte Contemporáneo (Bahía Blanca).
Biografie
Andres Veiel
Geboren 16. Oktober 1959 in Stuttgart ist ein deutscher Filmregisseur, Theaterregisseur und Autor. Veiel, dessen Werke oftmals die Hintergründe und Zusammenhänge von biografischer und historischer Gewalt thematisieren und sich im Grenzbereich von Fiktion und Realität bewegen, gilt als einer der profiliertesten Vertreter einer politisch engagierten Kunst. Besonderes Merkmal der Arbeitsweise Veiels ist die intensive, teilweise mehrjährige Recherche als Grundlage für seine Projekte. Andres Veiel lebt in Berlin.
Links zum Thema
Ort
2Museos - Museo de Bellas Artes y Museo de Arte Contemporáneo
Sarmiento 450
Bahía Blanca
Argentinien
Sarmiento 450
Bahía Blanca
Argentinien
Ort
2Museos - Museo de Bellas Artes y Museo de Arte Contemporáneo
Sarmiento 450
Bahía Blanca
Argentinien
Sarmiento 450
Bahía Blanca
Argentinien