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17:00–19:00 Uhr

L'ÉCHEC DU MODÈLE DÉMOCRATIQUE OCCIDENTAL EN AFRIQUE von Benjamin Ze Ngong

Buchvorstellung|Von La Baule aus versprach die Afrika aufgezwungene westliche Demokratie Freiheit und Fortschritt. Mehr als 30 Jahre später offenbart sie vielmehr Korruption, Machtmissbrauch und instabile Institutionen. Dieses Buch analysiert die tieferen Gründe für das Scheitern der importierten Demokratie und untersucht Regierungsmodelle, die in den afrikanischen Realitäten verwurzelt sind.

  • Goethe-Institut Kamerun, Yaoundé

  • Sprache Englisch, Französisch
  • Preis Konstenfrei
L'ÉCHEC DU MODÈLE DÉMOCRATIQUE OCCIDENTAL EN AFRIQUE : Quand le pluralisme engendre la confiscation du pouvoir et la mal gouvernance analysiert das Scheitern des westlichen Demokratiemodells in Afrika seit den 1990er Jahren, nach der Rede von La Baule. Diese importierte und aufgezwungene Demokratie, die als Fortschritt in Richtung Freiheit und guter Regierungsführung dargestellt wurde, führte zur Machtübernahme, zu Korruption und zur Schwächung der Institutionen. Das Werk untersucht die tieferen Ursachen dieses Scheiterns. Der Autor zeigt auf, dass dieses Modell ohne Berücksichtigung der kulturellen, historischen und sozialen Gegebenheiten Afrikas angewendet wurde. Der politische Pluralismus wurde so zu einem Instrument der Herrschaft und der Ablenkung statt zu einem Motor der Entwicklung. Schließlich regt das Buch zum Nachdenken über Regierungsformen an, die an die afrikanischen Dynamiken angepasst sind.

Über den Autor
Benjamin ZE NGONG, geboren in Akak Bitetele (Endom, Centre), hat Abschlüsse in Wirtschaftswissenschaften, angewandter Statistik (ISSEA) und Verwaltungswissenschaften (ENAM). Zum Zeitpunkt seines Eintritts in den Ruhestand war er leitender Zollinspektor und war bei der CNPS, in mehreren Ministerien sowie beim Zollamt der Küstenregion tätig. Politisch befindet er sich in seiner zweiten Amtszeit als stellvertretender Abgeordneter der RDPC.

L'aprèm' du livre ist die monatliche Buchvorstellungsreihe des Goethe-Instituts Kamerun. Sie ermöglicht Autor*innen ihre Werke einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und mit dem Publikum in den Austausch zu treten. Nach einer Ausschreibung werden pro Jahr 11 Autor*innen durch eine Jury ausgewählt.