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11:00–14:00 Uhr

M

Filmvorführung und Gespräch|Entdecke unser Programm zu Ehren von Fritz Lang anlässlich seines 50. Todestags.

  • Cinemateca de Bogotá, Bogotá

  • Sprache Deutsch mit spanischen Untertiteln
  • Preis 7.000 COP
  • Teil der Reihe: Fritz Lang Hommage

Foto eines Mannes, auf dessen Rücken mit Kreide ein „M“ geschrieben ist. © Horst von Harbou - Deutsche Kinemathek

Foto eines Mannes, auf dessen Rücken mit Kreide ein „M“ geschrieben ist. © Horst von Harbou - Deutsche Kinemathek

Regie: Fritz Lang, 110 Min., 1931, Deutschland.

Der Film erzählt die Geschichte einer deutschen Stadt, die von einem Serienmörder in Angst und Schrecken versetzt wird, der junge Mädchen entführt und tötet. Die Polizei verstärkt ihre Bemühungen, den Täter zu fassen, und führt umfangreiche Razzien und Überwachungsmaßnahmen durch – jedoch zunächst ohne Erfolg. Diese Maßnahmen beeinträchtigen auch die Unterwelt, deren Geschäfte unter dem zunehmenden Polizeidruck leiden. Daher beschließen die Kriminellen selbst, sich zu organisieren und den Mörder auf eigene Faust zu jagen.
Im Verlauf der Verfolgung zieht sich die Schlinge sowohl durch die Ermittlungen der Polizei als auch durch die Nachforschungen der Unterwelt immer enger zu. Als der Mörder schließlich gefasst wird, kommt es zu einem improvisierten und äußerst spannungsgeladenen Tribunal, das die Grenzen zwischen Gerechtigkeit, Rache und Moral infrage stellt. Dadurch wird der Film zu einer tiefgründigen Reflexion über die Gesellschaft und die Natur des Verbrechens.

Vortrag "Symptome des Sehens: Der Einfluss von Fritz Lang“  mit Santiago Martínez.

1. August | 11:00 Uhr | Sala Capital

Referent

Santiago Martínez

Mit langjähriger Erfahrung in der Produktion audiovisueller Projekte im Dokumentar- und Spielfilmbereich. Sein Tätigkeitsfeld umfasst Videokunst, Verlagswesen sowie Übersetzung. Besondere Schwerpunkte seiner Arbeit liegen in der visuellen, grafischen und textlichen Gestaltung zur Förderung kultureller Projekte und zur Entwicklung neuer Zielgruppen. Derzeit ist er als Kommunikationskoordinator am Kunstmuseum der Nationalen Universität von Kolumbien tätig.