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20:00–21:45 Uhr

Shahid

Filmvorführung und Diskussion|Berlinale Selection 2026

  • Pantheon Cinema, Nikosia

  • Sprache Dialog: Deutsch, Farsi, Englisch
    Untertitel: Englisch
  • Preis Eintritt frei
  • Teil der Reihe: Berlinale Selection 2026

Eine Frau in roter Jacke und gelber Mütze steht vor einer Gruppe von Männern in schwarzen Gewändern mit hohen Kopfbedeckungen vor einem Gebäude. © Leonie Huber

Eine Frau in roter Jacke und gelber Mütze steht vor einer Gruppe von Männern in schwarzen Gewändern mit hohen Kopfbedeckungen vor einem Gebäude. © Leonie Huber

Zwischen Drama und Komödie, zwischen Fiktion und Dokumentarfilm // Deutschland 2024 // 86 Minuten

In diesem autofiktionalen Film verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Fiktion, zwischen Bürokratie und Fantasie. Die Regisseurin kämpft darum, den Märtyrer-Titel „Shahid“ in ihrem Namen abzulegen, doch ihr Urgroßvater, einst zum Märtyrer erklärt, tritt ihr entgegen. In einem absurden Mix aus Humor, Musik und Inszenierung begibt sich Narges Kalhor auf eine Auseinandersetzung mit ihren iranischen Wurzeln.

Aus der Kategorie Forum 2024

Regie: Narges Kalhor
Buch: Narges Kalhor, Aydin Alinejad
Kamera: Felix Pflieger
Montage: Frank Müller, Narges Kalhor
Musik: Marja Burchard
Sound Design: Philip Hutter
Ton: Jesus Casquete
Szenenbild: Ann-Kristin Büttner
Kostüm: Künstlerin aus dem Iran
Choreografie: Nina Wesemann
Animation: Frank Patzke, Kevin Fuchs
Produzent*in: Michael Kalb
Redaktion: Lucia Haslauer
Koproduktion: ZDF / Das kleine Fernsehspiel Mainz
Mit: Baharak Abdolifard, Nima Nazarinia, Narges Kalhor, Thomas Sprekelsen, Carine Huber, saLeh roZati, Noah Schuler, Lili Pongratz, Alon Bracha, Zuki Izak Ringart, Roman Singh, Ludger Lamers, Nina Wesemann

Im Anschluss an die Filmvorführung findet eine Diskussion in englischer Sprache mit der zyprischen Filmemacherin Keti Papadima statt.

Keti Papadima

Keti Papadema ist eine preisgekrönte zyprische Filmemacherin und künstlerische Co-Leiterin des Internationalen Kurzfilmfestivals von Zypern. Mit einem Hintergrund in bildender Kunst begann sie ihre Karriere im Vereinigten Königreich, wo sie an der Produktion des mehrfach preisgekrönten Dokumentarfilms The Islands and the Whales mitwirkte, bevor sie ihre eigene Arbeit in Zypern etablierte.

In ihren Filmen nutzt Keti hybride filmische Formen, um persönliche Mikrogeschichten mit größeren gesellschaftlichen Phänomenen zu verbinden, die weltweit auf Filmfestivals und in Kunstausstellungen präsentiert werden. Ihr jüngster Film Every Sunday feierte seine Premiere beim Sarajevo International Film Festival und gewann beim Drama International Short Film Festival den Preis für den besten Dokumentarfilm. Keti ist Mitglied der Directors Guild of Cyprus und der European Film Academy.