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19:00 Uhr

Good bye, Lenin!

Filmvorführung und Diskussion|GoetheKino: Fragen der Familie

  • Goethe-Institut Nikosia, Nikosia

  • Sprache Dialoge im Original, mit englischen Untertiteln. Diskussion in englischer Sprache
  • Preis Eintritt frei
  • Teil der Reihe: GoetheKino

Good Bye Lenin Titelbild © X Filme Creative Pool GmbH

Good Bye, Lenin! © X Filme Creative Pool GmbH

Der zweite Titel der GoetheKino: Fragen der Familie Reihe ist der preisgekrönte Film Good bye, Lenin!, gefolgt von einer Diskussion mit Olga Kourelou, Filmwissenschaftlerin, und Mine Balman, Filmemacherin (Beyond History Education, Olivia).

Drama, Komödie // 2003 // Wolfgang Becker // 121 Minuten

Eine bewegende Tragikomödie die mit viel Feingefühl und Humor die Umbrüche der deutschen Wiedervereinigung beleuchtet. Der Film erzählt aus der Perspektive des jungen Alex, der sich mit Hingabe und Kreativität den Herausforderungen einer neuen Realität stellt. Dabei geht es um Liebe, Loyalität und die Frage, wie weit man gehen kann, um jemanden zu schützen. Mit einer Mischung aus Nostalgie, Gesellschaftskritik und emotionaler Tiefe ist Good Bye, Lenin! nicht nur ein Porträt einer Ära, sondern auch eine Geschichte über Familie und die Kraft der Erinnerung.

 

EXPERT*INNEN

  • Olga Kourelou

    Olga Kourelou hat einen PhD in Filmwissenschaften vom King’s College London. Nach Lehrtätigkeiten ebendort und an der Sussex University, ist sie nun Forschungsstipendiatin an der Universität von Nikosia und unabhängige Filmkuratorin. Sie war Mitglied des Cyprus Cinema Advisory Committee und wurde nun in die Jury für Drehbuchbewertung aufgenommen.
    Olgas Forschungsinteressen liegen in den Bereichen Starforschung, Geschlecht, Rasse und europäisches Kino mit einem besonderen Fokus auf griechischsprachige Filme. Sie hat Buchkapitel und Artikel in Publikationen wie New Cinemas: Journal of Contemporary Film, Journal of Greek Media and Culture und Celebrity Studies Journal beigetragen.

  • Mine Balman

    Mine Balman arbeitete als Assistentin des türkisch-zyprischen Mitglieds im Komitee für vermisste Personen in Zypern (2006–2020) und hat einen großen Beitrag in dem politisch sensiblen, humanitären, beide Gemeinschaften betreffenden Projekt der Exhumierung, Identifizierung und Rückführung von sterblichen Überresten geleistet. Mit vierzehn Jahren Erfahrung in den Bereichen Friedensförderung, Versöhnung, Menschenrechte und Gleichstellung der Geschlechter engagiert sie sich aktiv für Initiativen zur Förderung von Versöhnung, Dialog und Heilung im Nachkriegszypern. Außerdem hat sie zwei Bücher herausgegeben. Seit 2005 recherchiert sie unterdrückte Geschichten und dreht Dokumentarfilme, um eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft zu schlagen und zur Friedensförderung beizutragen. Ihr Film „Olivia” gewann den Publikumspreis beim 6. Internationalen Zypern A.E.I. Filmfestival (2023) und „Together” wurde von Democracy Today (2018) mit dem „Award of Seventh International Young Women’s Peace and Human Rights” ausgezeichnet.