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19:00–21:30 Uhr

Lost Women Art

Filmvorführung und Diskussion|Kennen wir die Namen von Künstlerinnen?

  • Goethe-Institut Nikosia, Nikosia

  • Sprache Dialog: Deutsch, Englisch. Untertitel: Englisch. Diskussion auf Englisch.
  • Preis Freier Eintritt
  • Teil der Reihe: GoetheKino

Eine Mixed-Media-Collage, die links eine Figur in einer glänzenden Jacke mit Knöpfen zeigt, überlagert von kräftiger blauer Farbe, die rechts in eine Nahaufnahme eines beigefarbenen Gesichts übergeht. ©KobersteinFilm

Eine Mixed-Media-Collage, die links eine Figur in einer glänzenden Jacke mit Knöpfen zeigt, überlagert von kräftiger blauer Farbe, die rechts in eine Nahaufnahme eines beigefarbenen Gesichts übergeht. ©KobersteinFilm

Das Goethe-Institut Zypern beginnt die Filmreihe GoetheKino: Fragen zu ihr mit der Vorführung von LOST WOMEN ART und einer Diskussion mit Christina Lambrou, Kunsthistorikerin, und Ioulita Toumazi, Kunsttheoretikerin, Kuratorin und Autorin, um einewichtige Verbindung zum zyprischen Kontext herzustellen.

100 Jahre europäische Kunstgeschichte – neu aufgerollt und ganz im Zeichen der Frauen

Frauen haben die Kunstgeschichte schon immer mitgeschrieben und auf Augenhöhe mit ihren männlichen Zeitgenossen gearbeitet. Gemeinsam beschritten sie neue Wege und sorgten für Aufsehen. Doch obwohl Werke von Künstlerinnen stets gute Verkäufe erzielten und sie Künstlerkreise maßgeblich prägten, werden sie in der Kunstgeschichte nur selten als Wegbereiterinnen neuer Stilrichtungen erwähnt. Bis heute spielen Frauen im Kanon der Kunst nur Nebenrollen – und wenn sie überhaupt erinnert werden, dann als „Ausnahmen“. Die Folgen sind gravierend: Auf dem Kunstmarkt werden Frauen deutlich schlechter bezahlt, und in Museumssammlungen stammen lediglich fünf Prozent der Werke von Künstlerinnen. Wie konnte es dazu kommen? Und warum gerieten Künstlerinnen und ihre Œuvres überhaupt in Vergessenheit?

Die zweiteilige Dokumentation LOST WOMEN ART von Susanne Radelhof untersucht die Mechanismen dieser systematischen Auslassung hochbegabter Künstlerinnen und legteine Lücke Kunstgeschichte offen, die so eindeutig von Männern geprägt wurde. Gemeinsam mit Kunsthistorikerinnen, Museumspädagoginnen und wegweisenden Institutionen, die für mehr Anerkennung von Künstlerinnen kämpfen, erzählt die Dokumentation ihre bahnbrechenden und bewegenden Geschichten. LOST WOMEN ART ist eine Hommage an große weibliche Kunst und visionäre Künstlerinnen – etwa die Impressionistin Berthe Morisot, die Frontfrau der russischen Avantgarde Natalia Gontscharowa oder die Pionierin der Abstraktion Hilma af Klint. Unbekanntere Namen wie die Fotografin der Neuen Vision Germaine Krull oder die Popkünstlerin Kiki Kogelnik stehen neben heute anerkannten Künstlerinnen wie der Malerin Lotte Laserstein oder der radikal feministischen Künstlerin VALIE EXPORT.

So lädt die zweiteilige Dokumentation LOST WOMEN ART dazu ein, die weibliche Avantgarde (wieder)zuentdecken, sich überraschen zu lassen und nicht zuletzt die Kunstgeschichte neu zu denken.

Teil 1: Vom Impressionismus zur Abstraktion (52 Minuten)
Teil 2: Von der Neuen Vision zur feministischen Avantgarde (52 Minuten)


Beide Teile werden am selben Abend gezeigt.

(Die Übersetzung wurde mithilfe von KI erstellt.)
 

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