Berlinale Selection 2019 Ich war zu Hause, aber…

Szene aus dem Film „Ich war zu Hause, aber…“ Foto: Nachmittagfilm

Mo, 25.11.2019

Naci Talat Foundation

İdadi Sokak 7
Nikosia

Szene aus dem Film „Ich war zu Hause, aber…“

Im Rahmen der „Wochen der deutschen Sprache“

Spielfilm // 105 Min // 2019 // Regie: Angela Schanelec

Der 13-jährige Phillip verschwindet spurlos. Erst nach einer Woche taucht der Junge wieder auf – wortlos. Was genau passiert ist, weiß niemand – nicht mal seine alleinerziehende Mutter Astrid. Der Tod des Vaters könnte eine mögliche Ursache sein. Im weiteren Verlauf bleibt Phillips Verhalten rätselhaft. Immer mehr sieht sich sein Umfeld mit existenziellen Fragen konfrontiert, die die Sicht auf das ganze Leben verändern.

Über die Schauspielerin Maren Eggert in Ich war zu Hause, aber... schreibt UPCOMING: „Maren Eggert in der Rolle der Astrid lotet das ganze emotionale Spektrum von Muttersein und Existenz aus, Frustration, Verteidigung, Liebe.“ Und VARIETY schreibt über die Regisseurin Angela Schandelec: „Elegant und elliptisch … Wer sich darauf einlässt, wird in höchstem Maß belohnt mit dem, was Schanelecs Stil auszeichnet: Vignetten von überwältigender menschlicher Wahrheit und kühlem, widerspenstigem Humor; wunderbare Frühherbststimmungen und ein unwiderstehlich ruhiger Rhythmus, der es uns erlaubt, das alles wahrzunehmen.“

Angela Schanelec studierte zunächst Schauspiel und spielte auf Bühnen in Köln, Berlin und Hamburg. In den 90ern absolvierte sie ihr Studium in Filmregie und arbeitet seit dem als Regisseurin. 2012 wurde sie selber als Professorin für narrativen Film an die Hochschule für bildende Künste in Hamburg berufen. Sie wirkte bei dem Episodenfilm Deutschland 09 mit und stellte ihre Sicht auf das heutige Deutschland dar. Ihr Film Orly wurde auf der Berlinale gezeigt und erhielt den Filmkunstpreis des Festivals des deutschen Films in Ludwigshafen/ Rhein. Mit Ich war zu Hause, aber… nahm sie zum ersten Mal am Wettbewerb der Berlinale teil und gewann den Regiepreis.

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