Elgas

Elgas © Sophie Perrin Kamuras

Datum: Januar 2026
Projekt: Deconfining EU
 

ÜBER DIE RESIDENZ

Elgas hat er sich seines zweiten Romans gewidmet.

Sieben Menschen teilen sich ein Haus und versuchen, nach traumatischen Erlebnissen zu überleben.

Erbschaft, Tod, Partnerschaft, Familie, Krankheit ... Die Bewohner balancieren auf einem Seil, das vom Leben hin und her geschüttelt wird. Ihre Wege führen sie in verschiedene Richtungen, und vor dem Hintergrund dieser zerbrochenen Schicksale offenbaren sich die Nuancen eines Landes, dessen Glück und Unglück sie teilen.

Ein Roman über soziale Ungleichheiten in Frankreich und Europa, ein Roman über den Wert von Erbschaft und Familie. Was erben wir von unseren Familien? Was erben wir von der Gesellschaft, die uns umgibt? Was gibt uns das Land, in dem wir leben?

ÜBER ELGAS

El Hadj Souleymane Gassama, genannt Elgas, ist Journalist, Schriftsteller und Soziologe. Er wurde in Saint-Louis geboren, wuchs in Ziguinchor im Senegal auf und lebt seit etwa 15 Jahren in Frankreich. Seine Forschungsschwerpunkte sind Schenken, Schulden und Geldtransfers.

Er ist assoziierter Forscher am IRIS (Institut de Relations Internationales et Stratégiques) und interessiert sich insbesondere für Fragen der Identität, Demografie und Demokratie auf dem afrikanischen Kontinent sowie für dessen Beziehungen zu Frankreich.

Er produziert die Radiosendung Afrique, mémoires d’un continent auf RFI (Radio France Internationale). Er hat ein Reisetagebuch, Un Dieu et des mœurs (Présence Africaine, 2015), die Biografie Fadilou Diop, un Juste (Vives Voix, 2021), den Roman Mâle Noir (Ovadia, 2021), und das Essay Les bons ressentiments (Riveneuve, 2023), veröffentlicht.

Im Jahr 2023 eröffnete Elgas die erste Konferenz des Projekts Deconfining mit dem Vortrag Confiner le ressentiment, éloge de la complémentarité (Linkder Aufnahme der Konferenz).

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