Filmreihe Punto de Vista | Retrospektive Ute Aurand, Helga Fanderl, Jeannette Muñoz und Renate Sami

Punto de Vista Plakat © Punto de Vista

Montag, 02.03.2020 - Montag, 09.03.2020

Baluarte - Kongress- und Hörsaal Navarra

Plaza del Baluarte
31002 Pamplona

Internationales Dokumentarfilm-Festival Navarra

Punto de Vista 2020, das Internationale Dokumentarfilm-Festival Navarra, präsentiert eine Auswahl an Retrospektiven von vier deutschen Filmregisseurinnen: Ute Aurand, Helga Fanderl, Jeannette Muñoz und Renate Sami. Ihre Filme zeigen, dass es unmöglich ist, persönliches Leben und filmische Produktionen zu trennen. Sie wurden bereits auf zahlreichen internationalen prestigeträchtigen Festivals wie der Berlinale, aber auch in Oberhausen, New York und Rotterdam anerkannt.

Das Programm der Retrospektive, das in Absprache mit den vier Filmemacherinnen erstellt wurde, beinhaltet Werke, die von ihnen alleine sowie vereinzelt in gemeinsamer Kooperation kreiert wurden. Auch wenn nur ein kleiner Einblick in die Arbeit jeder Filmregisseurin gegeben werden kann, so zielt die Retrospektive darauf ab, die Bedeutung von Freundschaft und Gemeinschaft zu betonen.

Für detaillierte Informationen bezüglich des Programms, der Spielzeiten und der Eintrittskarten werfen Sie bitte einen Blick auf die Festivalwebseite.
 
Am Montag, 9. März 202018 Uhr, wird Helga Fanderl zu einer Retrospektive der vier Filmemacherinnen im Círculo de Bellas Artes in die Stadt Madrid kommen. Danach wird es ein Gespräch zwischen Helga Fanderl und der Festivalleiterin Garbiñe Ortega geben.

die filmemacherinnen

Ute Aurand (Deutschland, 1957) zählt seit den 80er-Jahren zu einer der bedeutendsten Persönlichkeiten in der Berliner Filmszene und ist eine der wichtigsten aktiven Filmemacherinnen in der Tradition eines Tagebuchs oder Porträts in 16 mm. Sie inbesondere die Szene der weiblichen Filmemacherinnen vertreten und ihre Werke verteidigt.

Helga Fanderl (Deutschland, 1947) dreht ihre Filme in Super-8, nimmt die Kamera noch in die Hand und vermeidet strikt die Nachbearbeitung des Materials bis zum Moment der Vorführung. Jede ihrer Produktionen stellt eine einzigartige und unverwechselbare Montage dar. Seit 1968 hat sie sich ein Arsenal von rund tausend Kurzfilmen erarbeitet, das sie bei Filmvorführungen und Ausstellungen gerne nutzt.

Jeannette Muñoz (Chile, 1967) dreht experimentelle Filme in 16 mm. Ihre Werke lassen sich in zwei Reihen ordnen: "Envíos" ["Einsendungen"] (seit 2005) und "Puchuncaví" (seit 2014). Sie lebt und arbeitet in Zürich.

Renate Sami (Deutschland, 1935) ist eine Filmemacherin, deren Werk unmöglich in Kategorien eingeteilt werden kann. Sie hat Kurz- und Langfilme produziert, genauso wie Filme mit 16 mm oder in HD.

 

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