Pressemitteilung 31.05.2022

Dr. Irene Bark © © Irene Bark Irene Bark 2,3:1 © Irene Bark

Dr. Irene Bark neue Leitung des Goethe-Instituts Finnland ab 1.7.


Im Sommer gibt es einen Wechsel in der Leitung des Goethe-Instituts Finnland, wenn Dr. Irene Bark zum 1.7.2022 die Leitungsstelle übernimmt. Irene Bark ist seit 2003 für das Goethe-Institut tätig. Zunächst war sie als Leiterin der Informations- und Bibliotheksarbeit an der Elfenbeinküste und im Libanon tätig, später dann als Institutsleitung des Goethe-Instituts in Kamerun. Seit 2015 arbeitet Irene Bark als Referentin für Gesamtstrategie und Netzwerkentwicklung in der Zentrale des Goethe-Instituts in München. Sie studierte Germanistik und Philosophie und arbeitete für verschiedene deutsche Verlage, bevor sie an das Goethe-Institut kam.

„Ich freue mich auf Finnland, seine wunderbaren Menschen, die neuen Kolleg*innen im Goethe-Institut und neugierige Partner*innen. Ich bin besonders gespannt auf den kreativen Austausch mit der reichen Kulturszene in diesem schönen Land“, sagt Irene Bark.
 

Vielfalt, Indigenes Kulturerbe und künstliche Intelligenz stehen auf dem Programm des Instituts

Das Goethe-Institut ist das weltweit tätige Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland mit Standorten in mehr als 90 Ländern. Seine Aufgabe ist es, die Kenntnis der deutschen Sprache im Ausland zu fördern und die internationale kulturelle Zusammenarbeit zu pflegen. Durch seine Kultur- und Bildungsprogramme stärkt das Goethe-Institut den Ausbau zivilgesellschaftlicher Strukturen und fördert weltweite Mobilität.

Die thematischen Schwerpunkte des Goethe-Instituts Finnland mit Sitz in Helsinki werden in Form von Workshops, Webinaren, Koproduktionen gemeinsam mit Partnern in Finnland, sowie der Erstellung von (Lern-)Materialien und Bespielung der eigenen, öffentlichen Bibliothek im Herbst und im nächsten Jahr fortgesetzt.  

Das Projekt DRIN, das die Vielfalt im Kinderbuchsektor fördert, wird Illustrator*innen und Schriftsteller*innen aus den nordischen Ländern zu Schreibwerkstätten zusammenbringen. Gemeinsam mit Expert*innen zum Kulturerbe der Sami und Museen in Deutschland und den nordischen Ländern widmen wir uns der Bedeutung von Objekten in Sammlungen und dessen Bezug zu Fragen Indigener Selbstbestimmung und Indigenität. Das Projekt Artificially Correct sucht nach Werkzeugen, um die Vorurteile von KI-basierter Rechtschreib- und Schreibsoftware zu verringern und die Fragen nach diskriminierungsfreier Sprache auch im Bereich des Fremdsprachenlernens und –lehrens zu stellen.

Isabel Hölzl, die das Goethe-Institut Finnland seit 2017 leitet, wechselt innerhalb des Goethe-Instituts und übernimmt ab Juli die Leitungsstelle am Goethe-Institut Rio de Janeiro, Brasilien.
 
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