Die Leinen los und volle Fahrt voraus! So startete die Internationale Deutscholympiade als größter Wettbewerb der deutschen Sprache in diesem Jahr in Hamburg.
Bei bestem norddeutschen Sonnenschein und einer Hand voll Wasser unter dem Kiel lernten sich über 100 Teilnehmer*innen aus 56 Ländern an Deck einer Hafenrundfahrt, mit Blick auf die Elbphilharmonie, kennen. Bei der Internationalen Deutscholympiade (IDO) vom 25. Juli bis 5. August traten die weltbesten Deutschlernenden in verschiedenen Wettbewerbsdisziplinen im Finale gegeneinander an. Die Goldmedaillen gingen an Buse Başak Kesimoğlu aus der Türkei, Zaruhi Kutaisyan aus Armenien und Teodora Smîntancă-Strugariu aus Rumänien.
Während die Teilnehmer*innen zu Beginn noch in ruhigen Gewässern schipperten, ging es innerhalb der Wettbewerbe eher stürmisch zu. Nicht nur die Sprachkenntnis wurde bewertet, auch interkulturelle Kompetenz und Teamgeist flossen in die Bewertung der Präsentationen mit ein. Begleitet wurde die IDO von einem facettenreichen Rahmenprogramm. Neben einem Besuch im Miniatur-Wunderland und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, konnten beim Konzert der Band Tonbandgerät die erlernten Sprachkenntnisse beim Singen angewandt werden.
Seit 2008 wird die IDO alle zwei Jahre in einer anderen deutschen Stadt mit Standort eines Goethe-Instituts ausgerichtet. Begleitet werden die Schüler*innen dabei von Deutschlehrkräften aus ihren Heimatländern, die parallel an Fortbildungen zu pädagogischen Entwicklungen sowie Workshops zu modernen Methoden für den DaF-Unterricht teilnehmen. 2024 wird die Internationale Deutscholympiade in Frankfurt am Main ausgetragen.
Kiek mol wedder in!