Jetske Apollonia & Sam Maske
Bildende Kunst
Kooperationsstipendium:
Gefördert durch Vincent Van GoghHuis Zundert (Niederlande)
Jetske Apollonia nutzt in ihrer Arbeit vielfältige textile Techniken, wie das Spinnen und Weben mit roher Schafwolle, die sie mit selbst gesammelten Pflanzen färbt. Die Auseinandersetzung mit Materialien und handwerklichen Verfahren bildet die Grundlage für ihre Installationen, Kleidungsstücke und Performances. Sie reflektiert über persönliche Identität angesichts von Nachhaltigkeit und lädt die Betrachterin/den Betrachter ein, ihre/seine eigene Art, mit persönlichen Besitztümern umzugehen, kritisch zu hinterfragen.
Der Stein als Objekt spielt in Sam Maskes Arbeit eine wichtige Rolle. Er interessiert sich für subtile Möglichkeiten, Steinen eine persönliche und historische Bedeutung zu verleihen, und umgekehrt dafür, wie man einem Raum durch eine Anordnung von Steinen Bedeutung verleihen kann. In seiner Forschung lässt er sich von der Platzierung von Steinen im traditionellen japanischen Garten inspirieren. In seinen Skulpturen erforscht er zudem das Zusammenspiel von Steinen und anderen natürlichen Materialien wie Holz und Keramik.
Ihre Forschung in Kyoto als DuoMr. and Ms. Bloom beginntan einem ganz bestimmten Ort, an dem sich ihre individuellen Praktiken treffen: dem japanischen Steingarten. Durch den Besuch von Gärten und von Handwerksbetrieben wollen sie das traditionelle Handwerk und die Symbolik des japanischen Gartens erforschen. Dies inspiriert sie zu spielerischen Experimenten, die von Performance, Textil- und Land-Art geprägt sind. Dabei beziehen sie Anwohner und Nachbarn in ihren Prozess mit ein.