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Japan Villa Kamogawa

Jetske Apollonia & Sam Maske
Bildende Kunst

© Fleur Jakobs © Fleur Jakobs

Kooperationsstipendium
Gefördert durch Kunststiftung Sachsen-Anhalt


Wiebke Kirchner studierte freie Kunst an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Ihre künstlerische Praxis basiert auf der Auseinandersetzung mit sozialen Räumen sowie individuellen und kollektiven Transformationsprozessen. Die Collage ist dabei ihr zentrales Medium. Durch das bewusste Arrangieren von Fragmenten unterschiedlicher Kontexte und Materialien schafft sie Arbeiten, die zwischenmenschliche Verbindungen reflektieren.  
Partizipative Formate gehören konsequent zu Kirchners Arbeitsansatz: Sie schafft offene Situationen, in denen die individuellen Perspektiven der Teilhabenden ko-kreativ zu einem gemeinschaftlichen Ganzen zusammengefügt werden. 

Sie erhielt unter anderem Residenzstipendien der Stadt Vechta (2019), der Cranach-Stiftung Wittenberg (2020) und in Saiko Neon Fujikawaguchiko/Japan (2025) sowie mehrere Arbeits- und Auslandsstipendien der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt (2017–19, 2023).  
Ihre Arbeiten wurden u.a. im Cranach-Museum Wittenberg (2026), Künstlerverein Walkmühle Wiesbaden (2025), Green Hill Gallery Berlin (2025) oder in der Deutschen Botschaft Eriwan/Armenien (2019) gezeigt.  

In Kyōto erforscht Wiebke Kirchner kollektive Bild- und Arbeitsformen Japans und widmet sich zugleich der Materialrecherche des traditionellen Washi-Papieres. Auf dieser Grundlage entwickelt und erprobt sie partizipative Formate, die den Teilhabenden Raum geben, eigene Vorstellungen von Nähe, Distanz und Zusammenhalt auszudrücken. 

Stipendienzeitraum

10. September – 8. Dezember 2026