Über uns

Über uns ® Goethe-Institut Villa Kamogawa

Das Goethe-Institut ist das weltweit tätige Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland.

Wir fördern die Kenntnis der deutschen Sprache im Ausland und pflegen die internationale kulturelle Zusammenarbeit. Wir vermitteln ein umfassendes Deutschlandbild durch Informationen über das kulturelle, gesellschaftliche und politische Leben.

Mit unserem Netzwerk von Goethe-Instituten, Goethe-Zentren, Kulturgesellschaften, Lesesälen sowie Prüfungs- und Sprachlernzentren nehmen wir zentrale Aufgaben der auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik wahr. Wir sind dabei auch Partner öffentlicher und privater Kulturträger, sowie der Bundesländer, der Kommunen und der Wirtschaft.

Wir schöpfen aus dem Facettenreichtum unserer offenen Gesellschaft und der lebendigen deutschen Kultur. Wir sind gleichzeitig Dienstleister und Ansprechpartner für alle, die sich aktiv mit Deutschland und der deutschen Sprache und Kultur beschäftigen und arbeiten eigenverantwortlich und politisch ungebunden.

Mit dem Konzept der Künstlerresidenz erweitert das Goethe-Institut sein Angebot innerhalb der Kulturförderung in Ostasien. Unsere langjährige Arbeit als traditionelles Goethe-Institut setzen wir in neuem Format fort, indem wir weiterhin den partnerschaftlichen, kreativen Austausch vor Ort fördern.

Geschichte des Hauses

Das heutige Goethe-Institut in Kyoto begann seine Arbeit 1963 mit der Einrichtung einer Außenstelle innerhalb der "Stiftung Japanisch-Deutsches Kulturinstitut Kyoto".

1983 eröffnete der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl das neue bundeseigene Gebäude am Kamogawa-Fluß, zwischen Kaiserpalast und Kyoto-Universität, als Sitz des Goethe-Instituts Kyoto.

Im Herbst 2010 begann der Umbau des Gebäudes zur Villa Kamogawa als Künstlerresidenz  und Ort der Begegnung für Kulturschaffende aus Deutschland und Japan. Bibliothek und Saal wurden behutsam renoviert und den neuen Zielgruppen angepasst. Im 1. Obergeschoß entstanden die Wohn- und Arbeitsräume der residierenden Künstler. Die Künstlerresidenz nahm im April 2011 ihre Arbeit auf, zusammen mit dem "Café Müller"
im Erdgeschoß.

Offiziell eingeweiht wurde die Villa Kamogawa am 26.10.2011 vom damaligen Bundespräsidenten Christian Wulff und dem Präsidenten des Goethe-Instituts, Prof. Klaus-Dieter Lehmann.