Über uns

Über uns ® Goethe-Institut Villa Kamogawa

Das Goethe-Institut Villa Kamogawa bietet als Künstlerresidenz jährlich zwölf Kulturschaffenden aus Deutschland die Möglichkeit, drei Monate lang in Japan zu leben und zu arbeiten. Im Zentrum der Arbeit steht die Unterstützung der residierenden Künstlerinnen und Künstler bei der Umsetzung ihrer geplanten Projekte und der Entwicklung neuer Ideen. Der Aufenthalt in Kyoto soll den Stipendiaten als Inspiration und künstlerische Orientierung dienen und hat dabei den direkten persönlichen Austausch mit der Kulturszene vor Ort und die nachhaltige Vernetzung mit Kulturakteuren in Japan zum Ziel. 
 
Die Villa Kamogawa wurde als erste Künstlerresidenz des Goethe-Instituts 2011 anlässlich des 150jährigen Jubiläums der deutsch-japanischen Beziehungen eröffnet.
 
Das Goethe-Institut ist das weltweit tätige Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland.

Geschichte des Hauses

Das heutige Goethe-Institut in Kyoto begann seine Arbeit 1963 mit der Einrichtung einer Außenstelle innerhalb der "Stiftung Japanisch-Deutsches Kulturinstitut Kyoto".

1983 eröffnete der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl das neue bundeseigene Gebäude am Kamogawa-Fluss, zwischen Kaiserpalast und Kyoto-Universität, als Sitz des Goethe-Instituts Kyoto.

Im Herbst 2010 begann der Umbau des Gebäudes zur Villa Kamogawa als Künstlerresidenz und Ort der Begegnung für Kulturschaffende aus Deutschland und Japan. Bibliothek und Saal wurden behutsam renoviert und den neuen Zielgruppen angepasst. Im 1. Obergeschoß entstanden die Wohn- und Arbeitsräume der residierenden Künstler. Die Künstlerresidenz nahm im April 2011 ihre Arbeit auf, zusammen mit dem "Café Müller" im Erdgeschoß.

Offiziell eingeweiht wurde die Villa Kamogawa am 26. Oktober 2011 vom damaligen Bundespräsidenten Christian Wulff und dem Präsidenten des Goethe-Instituts, Prof. Klaus-Dieter Lehmann.