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16:00 Uhr

THE WOMAN WHO CLEANS: Spectre

Filmperformance|Performer*innen im Film: Tomoko Ando, Ikuyo Kuroda, Gesang und Komposition: Junko Sato

  • Goethe-Institut Tokyo, Saal, Tokyo

  • Preis Einzelkarte (Vorverkauf): 2000 Yen, U25: 1500 Yen, Einzelkarte (Abendkasse): 2500 Yen, 2-Tageskarte: 3500 Yen 【Kartenvorverkauf ab 7.1.25】

Cleaning Lady © Kei Shichiri

Kartenreservierung: Peatix

„Meine Haare sind inzwischen grau geworden, und während die Tage ereignislos vergehen, gibt es doch etwas, woran ich mich erinnere. Damals zeichnete ich eine sanfte Kurve —. Vor der putzenden Frau mit den weißen Haaren erscheint meine Mutter als junge Frau und klagt über das Leben ihrer Tochter, die ohne Kinder in Einsamkeit lebt. Doch die alte Frau widerspricht und tritt der schönen Erscheinung des Geistes entgegen.

In dieser Arbeit hat Kei Shichiri seine experimentelle Bühnenperformance aus dem Jahr 2019 in das Medium Film überführt. Im Stil eines komplexen, traumähnlichen Noh-Theaters, wird die Aufführung, in der außergewöhnliche Gesangstechnik und Körperausdruck kombiniert sind, nicht nur als Video mit mehreren Kameras neu komponiert, sondern auch durch den Einsatz von KI-Capturing neu interpretiert. Der Mensch im Zeitalter des Post-Humanen.

Konzept, Regie: Kei Shichiri Buch: Suenari Shinsaku, Kei Shichiri
Kamera: Tetsuya Takahashi, Takuya Murakami
CG Ingenieur: Shoto Hayakawa 
Sound-Tuning: Izumi Matsuno  Audio Remix: Takumi Ikeda 
Komposition: Tomonari Higaki, Musiker*innen: GO ARAI (Violine), Sayako Hoki (Klavier)

Technische Leitung: So Ozaki(Goethe-Institut Tokyo)
Sound-Konzept: Ken Inarimori
Regieassistenz: Tetsuya Takahashi
Produktionsleitung: Satomi Muramatsu

Kopperation: Hikaru Tsuchiya(SCOOL)
Kooperation Poduktion: Independent Film
Flyerdesign: Yasuo Totsuka nu
Gestaltung Website: Tomomichi Ueda
PR: Gaburicious Honda

Veranstalter: Charm Point
Co-Veranstalter: Goethe-Institut Tokyo
Gefördert durch: Japan Arts Council, Arts Council Tokyo

Biographien


Kei Shichiri
Filmemacher. Sein neuester Film „Waiting for the Pianist“ kam 2024 in die japanischen Kinos. Sein Regiedebüt gab er mit „My Easygoing Sister“ (2004). Zu seinen wichtigsten Werken zählt der Film „Once upon a dream“ (2007/Surround Remaster Version 2016), in dem eine Geschichte durch Stimme und ein nicht sichtbares Wesen erzählt wird. Zu seinen weitere Werken gehören „Hottentott Apron - A Sketch“ (2006), „Marriage Ring“ (2007), „DUBHOUSE“ (2012), „Music as film“ (2014), „Salome's Daughter – Another Side in Progress“ (2016), „Another Side / Salome's Daughter Remix“ (2017), „You are not me“ (2018), „Necktie“ (2019), das Image-Video der Haruki Murakami Bibliothek „The Strange Library“ (2021) und „Back – Gozo Yoshimasu × Kukan Gendai“ (2022). Er hat auch viele Kollaborationen mit Künstlern aus anderen Genres sowie experimentelle Filmproduktionen und Videoperformances wie das Projekt „Cinema from Sound“ (2014–2018) realisiert.

Shōto Hayakawa
Video-Künstler. Er absolvierte das Medienkunst-Programms der Graduate School of Film and New Media der Tokyo University of the Arts. Seine künstlerische Arbeit konzentriert sich auf die Auseinandersetzung mit On-Screen-Medien. Durch die Einbeziehung des Publikums als „Performer“ vor der Leinwand versucht er, eine Beziehung zwischen Film und Zuschauer*innen bzw. zwischen den Zuschauer*innen untereinander herzustellen. Zu seinen jüngsten Aktivitäten und Auszeichnungen zählen das „ATAMI ART GRANT 2024“ (2024, Umezono Town Building, Atami), das „Digital Art Festival Taipei 2021“ (2021, Digital Art Center, Taipei), das „Cairo Video Festival“ (2019, Cimatheque, Kairo) die Auswahl als Jury Selection beim 21. Japan Media Arts Festival.