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11:00–18:00 Uhr

raumlaborberlin: Water Works - in the Flow of Making

Ausstellung|Erste Einzelausstellung des Architekturkollektivs raumlaborberlin in Japan

  • TOTO GALLERY・MA

  • Preis Eintritt frei, Montags und Feiertags geschlossen

Kunstprojekt © Kevin McElvaney

Kunstprojekt © Kevin McElvaney

Das Architekturkollektiv raumlabor schafft seit vielen Jahren durch partizipative und praxisorientierte Ansätze flexible, ergebnisoffene Orte der Begegnung in den stark reglementierten und verdichteten Städten der Gegenwart. Dazu gehören unter anderem gemeinschaftliche Badeanlagen aus improvisierten Materialien, die allen offenstehen, oder Gemeinschaftsküchen, in denen Menschen zusammen kochen und miteinander ins Gespräch kommen können. Für diese Aktivitäten wurde das Kollektiv vor allem in Europa vielfach ausgezeichnet und erhielt Preise in den Bereichen Architektur, Design und Theater. Zu den bedeutendsten Ehrungen zählt der Goldene Löwe der Internationalen Architekturausstellung La Biennale di Venezia 2021 für das repräsentative Projekt „Floating University“.

Für ihre erste Ausstellung in Tokyo widmet sich raumlabor dem Thema „Wasser“, das das Kollektiv bereits seit vielen Jahren intensiv erforscht. Im Vorfeld der Ausstellung veranstaltete es einen Workshop mit Studierenden der Architekturfakultät des Shibaura Institute of Technology. Dabei wurden aufblasbare Stau- und Polstersäcke aus dem Transportwesen mit in Japan vorgefundenem Bambus kombiniert, verschiedenste rechtliche Vorschriften zur Nutzung maritimer Räume ausgelotet und zudem eine Performance auf dem Deck eines Lastkahns realisiert –eine ungewöhnliche Intervention in der Bucht von Tokio.

Indem bewusst auf konventionelle architektonische Rahmen verzichtet und stattdessen eine direkte Verbindung zwischen Körper und Stadt hergestellt wird, fördert dieses Projekt nicht nur den Dialog zwischen Menschen, sondern erzeugt auch neue Impulse für alternative Formen der Nutzung von Wasserflächen. Dadurch werden neue Möglichkeiten erschlossen und alternative Zukunftsbilder urbaner Räume entworfen.

Wie auch der Untertitel der Ausstellung, „in the Flow of Making“ andeutet, werden die in den Workshops verwendeten Materialien in neuen Formen weiterverwendet und transformiert.