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14:00 Uhr

Ingrid Radewaldt: Gunta Stölzl – Freie Arbeiten und Textilentwürfe 1914-1980

Vortrag | 100 Jahre Bauhaus | Gunta Stölzl – 100 Jahre Bauhausstoffe

  • Wall House #2, Groningen

  • Sprache Deutsch
  • Preis Eintritt frei

Ingrid Radewaldt: Gunta Stölzl – Freie Arbeiten und Textilentwürfe 1914-1980 © Gunta Stölzl

Der Name Gunta Stölzl (1897-1983) sagt nicht jedem sofort etwas. Dennoch möchte die Ausstellung Gunta Stölzl – 100 jaar Bauhausstoffen (zu sehen vom 30. März bis 1. September 2019 im Wall House #2 in Groningen, verbunden an das Groninger Museum) Stölzls Geschichte erzählen.
Gunta Stölzl wurde vor allem bekannt als Leiterin der Textilabteilung des Bauhauses, der 1919 gegründeten, einflussreichen deutschen Gestaltungsschule. Nachdem sie diese Schule 1930 verließ, leitete sie erfolgreich eine Weberei in Zürich.
 
Das Groninger Museum möchte ihre Geschichte erzählen, da sie außergewöhnlich ist und auch heute noch inspiriert.
Es ist die Geschichte einer Frau, die es schaffte, einen Führungsposition im Bauhaus einzunehmen, danach im Zürich der 30er Jahre als Immigrantin eine erfolgreichen Weberei aufzubauen und diese 30 Jahre am Laufen zu halten. Es ist eine Geschichte von Mut, Schneid und harter Arbeit, aber auch von Kreativität und Erneuerung. Ihre Ideen finden in Programmen von Textilausbildungsgängen Verwendung und Designer basieren sich auf ihre Entwürfe. Darum findet man in der Ausstellung auch neuere Reproduktionen, die zeigen, wie innovativ und frisch ihre Arbeit noch immer ist.

2019 ist ein besonderes Jahr. Weltweit widmen sich viele Museen dem 100. Bauhaus-Jubiläum. Mit der Geschichte der Bauhausmeisterin Gunta Stölzl, einer starken und unabhängigen Frau, möchte sich das Wall House #2 diesen Feierlichkeiten anschließen.

Am 9. Juni hält Ingrid Radewaldt, Autorin der im Januar 2019 erschienenen Biografie Gunta Stölzl – Pionierin der Bauhausweberei, im Rahmen der Ausstellung einen Vortrag mit dem Thema Gunta Stölzl – Freie Arbeiten und Textilentwürfe,1914-1980.

Groninger Museum in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Niederlande.