Artificially correct

Bild eines Menschen, der halb Mensch, halb Maschine ist © Goethe-Institut. llustration: EL BOUM

Künstliche Intelligenz, Bias, Übersetzung

Wie kommt Bias in eine Übersetzung und was können wir dagegen tun? 

Über das Projekt

Sprache definiert die Welt. Das Goethe-Institut steht für eine inklusive Sprache – und damit für eine inklusive Welt.Mit Artificially correct entwickeln wir mit Expert*innen ein Tool, das den Bias in Übersetzungen minimiert. Wir möchten die Stellung von Übersetzer*innen und einen bewussten Umgang mit Übersetzungsmaschinen stärken und in diese die Realität möglichst vieler Menschen inkludieren.    

Konkret beschäftigt sich Artificially correct mit KI-basierten Übersetzungstools und den Verzerrungen (z.B. gender/racial-Bias), deren Übersetzungen sie generieren. Artificially correct schafft ein aktives Netzwerk an Menschen, die dieses Problem betrifft – Übersetzer*innen, Verlage, Aktivist*innen und Erfahrungsexpert*innen – und identifiziert Partner, die das Thema gemeinsam mit uns langfristig verfolgen. Wir bündeln Perspektiven, schaffen Aufmerksamkeit, vermitteln Wissen und regen die Diskussion an.

Mitmachen und mehr erfahren

Wir freuen uns über Interesse an dem Projekt. Die Projektkoordinatorinnen beantworten gerne Ihre Fragen.Alexandra Stang, Leiterin Information & Bibliothek, Goethe-Institut Finnland,  Alexandra.Stang@goethe.de

Sinah Grotefels, Leiterin Information & Bibliothek, Goethe-Institut in Rotterdam, sinah.grotefels@goethe.de

Veranstaltungen

Vom 1. bis zum 3. Oktober wird ein Hackathon im Rahmen des Projektes stattfinden, bei dem Programmierer*innen und Übersetzer*innen gemeinsam an der Entwicklung eines tools arbeiten werden, das den Bias in maschineller Übersetzung verringern soll.

Artikel zum Thema

Auge, Sprechblasen und Mund. © Goethe-Institut. Illustration: EL BOUM

»Einladung zum ‚Fest der Kränkungen‘» (krenkefest) - Über Konnotationen

Wörter können unsichtbare Fallstricke nach sich ziehen, die Emotionen hervorrufen können. Beim Übersetzen kann man diese Fallstricke nicht einfach abschneiden.

Zwei Menschen sind auf dem Bild. Eine Person trägt ein Kopftuch, die andere Person ist schwarz und hat Dreadlocks. Die Begriffe "Empowerment" und "Selbstermächtigung" stehen im Hintergund. © Goethe-Institut. llustration: EL BOUM.

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Es sind die Büsten zweier persons of colour abgebildet, wovon einer als männlich und die andere als weiblich gelesen werden kann. Der Mann hat kurze, schwarze Haare, die Frau ertwas längere, ebenfalls schwarze, gewellte Haare und Ohrringe. Im Hintergrund sind die Ausdrücke "Menschen mit Rassismuserfahrung" und "people of colour" zu lesen. Illustration: EL BOUM © Goethe-Institut

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