Was an Empfindsamkeit bleibt

Was an Empfindsamkeit bleibt © Bildersturm Filmproduktion

Deutschland
2026, 91 Minuten, Farbe, DCP
Deutsch
Türkische, Englische Untertitel
Regie: Daniela Magnani Hüller
Produktion: Bildersturm Filmproduktion

Berlinale 2026 Lobende Erwähnung für den „Berlinale Dokumentarfilmpreis“

In ihrem autobiografischen Dokumentarfilm kehrt die Regisseurin Daniela Magnani Hüller zu einer traumatischen Gewalttat zurück: Vor vierzehn Jahren überlebte sie einen Femizidversuch, verübt von einem Mitschüler. Trotz anhaltender Belästigung, Drohungen und sogar Social-Media-Nachrichten, die als Beweise dienten, konnten weder die Schule noch die Polizei den Mordversuch verhindern.

Hüller spricht mit einer Schulfreundin, einer Lehrerin, einer Kriminalbeamtin, einem Arzt und einem Staatsanwalt: Personen, die damals in den Fall involviert waren. Die Gespräche finden meist in großen, leeren Räumen statt – nicht in ihrer eigenen Schule in München, sondern in einer, die ihr ähneln soll. Die Regisseurin wahrt bewusst Distanz und versucht zu verstehen, warum die Beteiligten vor vierzehn Jahren so gehandelt haben.

Was an Empfindsamkeit bleibt ist eine Studie darüber, wie das Justizsystem funktioniert, wo es versagt, Opfern von Gewalt zu helfen, und ob es sich verbessern lässt.

Daniela Magnani Hüller

Daniela Magnani Hüller © Daniela Magnani Hüller

Filmografie
2020 Frei sein (Kurzfilm)
2022 Atide (Kurzfilm)
2022 Driving Force (Kurzfilm)
2023 Arthrocalypse (Kurzfilm)
2024 Rauswachsen (Kurzfilm)
2026 Was an Empfindsamkeit bleibt