Etwas ganz Besonderes
2026, 116 Minuten, Farbe, DCP
Deutsch
Türkische, Englische Untertitel
Regie: Eva Trobisch
Mit: Frida Hornemann, Max Riemelt, Eva Löbau, Gina Henkel, Rahel Ohm
Weltvertrieb: The Match Factory
Die sechzehnjährige Lea wird ausgewählt, bei einer Gesangs-Castingshow aufzutreten. Das Format verlangt nicht nur Auftritte, sondern auch kurze Videos aus dem eigenen Alltag als Antwort auf die Frage: „Wer bist du und was macht dich aus?“ Lea fällt es schwer, darauf eine schnelle Antwort zu finden, und so begibt sie sich auf die Suche nach ihrer eigenen Identität.
Lea ist in einer großen Familie in der ostdeutschen Provinz aufgewachsen. Ihre Großeltern versuchen, ein altes Familienhotel am Laufen zu halten. Sie haben Ostdeutschland nie verlassen und sehnen sich nach einer Vergangenheit, die Lea und ihre Cousins kaum nachvollziehen können. Leas Eltern haben sich vor Kurzem getrennt und streiten ständig. Orientierung findet sie bei ihrer Tante Kati, die als unabhängige, eher intellektuelle Figur in der Familie gilt. Sie arbeitet in einem EU-Projekt: Eine alte Fabrik im Ort soll in ein Museum verwandelt werden. Doch mit ihren Ansichten stößt sie in der Familie nicht überall auf Zustimmung – besonders bei der Großmutter.
Mit Etwas ganz Besonderes legt Eva Trobisch einen Film vor, der tief in der deutschen Geschichte verwurzelt ist. Ein starkes Ensemble verkörpert die vielschichtigen Figuren und die Handlung eröffnet Blicke auf die unterschiedlichen Wirklichkeiten deutscher Identität.
Eva Trobisch
2018 Alles ist gut
2024 Ivo
2026 Etwas ganz Besonderes