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20:30 Uhr
Tarabya Ensemble
Konzert
-
Salon İKSV, Istanbul
- Preis Eintritt frei
Michael Schiefel / Gesang. Elektronik
Oğuz Büyükberber / Klarinette
Gülşah Erol / Cello
Şevket Akıncı / Gitarre
Tolga Tüzün / Piano
Christian Thomé /Schlagzeug
Gastmusikerin: Angelika Nierscier / Sax
Tarabya Ensemble ist ein zeitgenössisches Ensemble für komponierte und improvisierte Musik, in einer deutsch-türkischen Besetzung, zusammengestellt von Christian Thomé.
Die Idee für dieses Projekt entstand während seiner Zeit als Stipendiat in der Kulturakademie Villa Tarabya. Es war sein Wunsch eine interkulturelle Gruppe mit deutschen und türkischen Musikern unterschiedlicher kultureller und künstlerischer Herkunft zu gründen. Das Verbindungselement ist dabei die zeitgenössische Improvisation.
Der erste Schritt ist nun getan:das Projekt bleibt jedoch offen für andere Musiker, die in Zukunft nach Istanbul und in die Kulturakademie Tarabya kommen. So soll der Band auch eine langfristigere Existenz beschieden werden.
Method [ˈmeθəd], die Überschrift des Ensembles, bezieht sich auf den gemeinsamen Ausgangspunkt, den magischen Impuls, der die Gruppe beflügelt auf dem Weg in verschiedene Methoden der Kommunikation, von denen ein paar vielleicht auch heilsame Therapien sein können.
Die Premiere des Ensembles findet statt am 05.04.2017 im IKSV Salon.
Michael Schiefel / Gesang- Elektronik
Angezogen von der dort neu entstehenden Jazzszene zog Michael Schiefel Anfang der neunziger Jahre nach Berlin. Seitdem begeistert er mit seinen verschiedenen Solo- und Bandprojekten Jazzfans im In- und Ausland. Bereits 1997 erfuhr seine erste Soloplatte "Invisible Loop" viel Lob von Publikum und Presse. Ebenso positive Resonanz rief Schiefels eher introspektive CD "I Don'tBelong" hervor. In Verbindung mit seiner markant virtuosen Stimme experimentiert er mit den Ausdrucksmöglichkeiten von Loop-Geräten und anderer Elektronik. Aus dieser einzigartigen Kombination entstehen so Gefühle der Leidenschaft und Entfremdung. Im September 2006 erschien Schiefels Solo CD "Don't Touch My Animals", deren deutsche und englische Lieder von der Liebe, vom Großstadtleben oder Apfelkuchenköniginnen erzählen.
Aber immer alleine auf der Bühne zu stehen. bereitet auch keinen Spaß: Ob Funk und Pop mit der Band „Jazz Indeed“, Modern Jazz mit David Friedman, Big Band mit „ThärichensTentett“ oder Balkan-Jazz mit dem deutsch-bulgarischen Quintett „Batoru“ - in jedem Fall kann der Hörer Michael Schiefels vielseitige Stimme immer wieder neu entdecken.
Wenn er nicht gerade als Professor für Jazzgesang in Weimar anstrebende Künstler unterrichtet, begegnet man ihm auf Konzerten und Festivals in aller Welt. Neben zahlreichen Auftritten in Deutschland ist Michael – unter anderem als Gastkünstler des Goethe-Instituts – in Europa, Amerika, Asien und Afrika unterwegs.
Oğuz Büyükberber / Klarinette
Die musikalische Arbeit des türkischen Klarinettisten Oğuz Büyükberber liegt an der Schnittstelle von zeitgenössischer Komposition, Improvisation, Türkischer Musik und Jazz. Er studierte Bass-Klarinetteam Conservatorium van Amsterdam und an der Mimar Sinan Universität für Schöne Künste in Istanbul. Er trat bereits bei den größten Festivals in ganz Europa auf – unter anderem beim North Sea Jazz Festival, bei Traumzeit, dem Akbankand London Jazz Festival. OğuzBüyükberberhat über 50 CDs aufgenommen, davon 13 als eigene Produktionen. Derzeit lebt der Künstler in Amsterdam und arbeitet mit internationalen, namhaften Musikern wie Simon Nabatov, Gerry Hemingway, Guus Janssen, Claudio Puntin und Wolfgang Reisinger, Ayşe Tütüncü, Hüsnü Şenlendirici und Erkan Oğur
Seine anspruchsvollen freien Improvisationen zeugen von einer immerwährenden Suche nach Strukturen und neuen Formen. Die Musik Performances des Künstlers werden mit eigenen visualartperformances unterlegt, und es entstehen neue Wege, live-electronics in seine Musik zu integrieren.
Im Jahr 2012 wurde OğuzBüyükberber die Carte Blanche von Bimhuis in Amsterdam verliehen; 2011 wurde er von der renommierten Instrumentenfirma Selmerzum „Selmer–Artist“ ernannt.
Gülşah Erol /Cello
Gülsah Erol wurde 1984 in Ankara geboren. Nach dem Abschluss des Cellostudiums am Staatlichen Konservatorium der Anadolu Universität, setzte sie ihr Magisterstudium am Konservatorium der Mimar Sinan Universität für Schöne Künste bei Prof. Resit Erzil fort. Sie komponierte die Violoncello Partituren für die Filme „Gişe Memuru” und „Atlıkarınca“, der mit dem Jurypreis der Zeitung „Radikal“ ausgezeichnet wurde. “Gise Memuru” erhielt 2011 die „Goldene Tulpe“ für beste Filmmusik. Die junge Musikerin hat für die Filme “Madimak: Carina’nın Günlüğü” und“ Sarmasık”, der 2015 auf dem Sundance Festival gezeigt wurde, die Filmmusik mitkomponiert.
2012 wurde Gülsah Erol im Rahmen der Konzertreihe „Soundtrips“ nach Berlin, Hannover, Hamburg, Bochum, Wuppertal, Witten, Aachen und Köln eingeladen, um Konzerte mit renommierten deutschen Musikern zu spielen. Die Künstlerin, die als Cellistin mit verschiedenen Musikstilen experimentiert, arbeitet auch als Interpretin und Komponistin mit den unterschiedlichsten Musikrichtungen. In Ensembles hat sie bereits auf verschiedenen Festivals gespielt und Konzerte in Europa und der Türkei gegeben. Sie ist als Cellistin im Symphonieorchester der Anadolu Universität tätig und gibt Konzerte mit „ABSTRA“, das eines der führenden Ensembles der freien Avantgarde-Jazz Musik in der Türkei ist.
Sevket Akıncı/ Gitarre
Gitarrist, Komponist, Arrangeur und Produzent Sevket Akinci wurde 1972 in Izmir geboren. Er studierte Komposition am Berklee College of Music. 1996 erschien sein Album UcurumdaAçan. Seine Musik reicht von traditionellem Jazz (Neset Ruacan Trio) zu freier Improvisation und Free Jazz (Wet Dog, Century, Totes Land, holy Ghost) bis Fusion (Lifeline, Weed) und zu türkischer Kunstmusik (Elektronik Kumpanya). Akinci‘s Projekte verbinden Musik mit verschiedenen Disziplinen wie Literatur, Tanz, Theater, Architektur, Bildende Kunst und Malerei, so zum Beispiel seine Arbeit mit Sirin Soysal Alben, Mugwump, Sputnik Sweetheart, Mutant, Konjunktur.
Sevket Akinci nahm an verschiedenen Festivals für Freie Improvisation in den USA und in Japan teil und trat auf mit namhaften Musikern wie Ernst Reijseger, Tristan Honsinger, Anthony Coleman, Mark O'Leary, Eugene Chadbourne, Luc Ex, Wolter Wierbos und Le QuanNinh.
Sevket Akıncı veröffentlichte mehr als zwanzig Alben und moderiert seit 2006 das Programm „Der andere Jazz“ über freien Jazz und freie Improvisation im Acık Radio. Sein Buch „Der andere Jazz“, wird im Pan Verlag erscheinen. Er war Teilnehmer an mehreren Panels und Workshops über die Jazzgeschichte. Seine Gedichte werden in AlDzine und Moal O veröffentlicht und sein Gedichtband ‚HezeyanSözlüğü“ erschien beim Artshop Verlag. Er unterrichtet Jazzgeschichte und experimentelle Improvisation und Hamonierlehre an der Jazzakademie der Bahcesehir Universität.
Tolga Tüzün / Klavier
Tolga Tüzün (Ph.D.) ist ein elektro-akustischer Komponist und Performer. Er begann im Alter von elf Jahren mit klassischem Klavierunterricht. Nach seinem BA in Politikwissenschaften studierte er Komposition bei Pieter Snapper und Marc Wingate und fortgeschrittene Orchestration bei İlhan Usmanbaş und Hasan Uçarsu an der Technischen Universität Istanbul, Center forAdvanced Music Studies.
Während seiner Promotion in Komposition am CUNY Graduate Center studierte er bei David Olan und Tristan Murail in New York, und bei Philippe Leroux in Paris.
Er hat Vorträge gehalten zur Musiktheorie und elektro-akustischer Musik auf internationalen Konferenzen und unterrichtete von 2003-2005 Harmonielehre und Komposition am Brooklyn College Conservatory of Music. Tolga Tüzün arbeitete von 2005-2006 im Komposition- und elektroakustischen Musikbereich des IRCAM (Forschungsinstitut für Akustik/Musik) in Paris.
Neben seinem kompositorischen Schaffen ist er auch aktiv in der experimentellen Jazz- und elektronischen Musikszene, und zwar sowohl als Solokünstler als auch in Bands. Er hat gearbeitet mit renommierten Musikern wie Oguz Büyükberber, Korhan Erel, Nora Krahl und Ned McGowan, sowie Bob Ostertag, Frank Gratkows, Nicolas Crosse, Sam Britonund Anil Eraslan.
Tolga Tüzün ist als Professor an der Bilgi Universität tätig und unterrichtet dort Komposition und elektronische Musik. Seit 2010 ist er Leiter der Abteilung für Musikwissenschaften.
Christian Thomé / Schlagzeuger
wurde 1970 in Düsseldorf geboren. Der Schlagzeuger, Komponist, Arrangeur, Produzent und Pädagoge lebt seit 1997 in Köln. Zentrum seiner Arbeit ist die stetige Weiterentwicklung seines unkonventionellen, facetten- und klangfarbenreichen Schlagzeugspiels. Er ist festes Mitglied des Trio Ivoire von Hans Lüdemann, der Gruppe Quadrivium um Markus Stockhausen, der Band Nanoschlaf, dem Trio Momentum von Katrin Scherer und der Band der Sängerin Niobe. Christian Thomé ist Lehrbeauftragter für Jazzschlagzeug, Jazzensemble und Fachdidaktik am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück.
Er lebt zur Zeit als Stipendiat der Kulturakademie Tarabya in Istanbul.
Oğuz Büyükberber / Klarinette
Gülşah Erol / Cello
Şevket Akıncı / Gitarre
Tolga Tüzün / Piano
Christian Thomé /Schlagzeug
Gastmusikerin: Angelika Nierscier / Sax
Tarabya Ensemble ist ein zeitgenössisches Ensemble für komponierte und improvisierte Musik, in einer deutsch-türkischen Besetzung, zusammengestellt von Christian Thomé.
Die Idee für dieses Projekt entstand während seiner Zeit als Stipendiat in der Kulturakademie Villa Tarabya. Es war sein Wunsch eine interkulturelle Gruppe mit deutschen und türkischen Musikern unterschiedlicher kultureller und künstlerischer Herkunft zu gründen. Das Verbindungselement ist dabei die zeitgenössische Improvisation.
Der erste Schritt ist nun getan:das Projekt bleibt jedoch offen für andere Musiker, die in Zukunft nach Istanbul und in die Kulturakademie Tarabya kommen. So soll der Band auch eine langfristigere Existenz beschieden werden.
Method [ˈmeθəd], die Überschrift des Ensembles, bezieht sich auf den gemeinsamen Ausgangspunkt, den magischen Impuls, der die Gruppe beflügelt auf dem Weg in verschiedene Methoden der Kommunikation, von denen ein paar vielleicht auch heilsame Therapien sein können.
Die Premiere des Ensembles findet statt am 05.04.2017 im IKSV Salon.
Michael Schiefel / Gesang- Elektronik
Angezogen von der dort neu entstehenden Jazzszene zog Michael Schiefel Anfang der neunziger Jahre nach Berlin. Seitdem begeistert er mit seinen verschiedenen Solo- und Bandprojekten Jazzfans im In- und Ausland. Bereits 1997 erfuhr seine erste Soloplatte "Invisible Loop" viel Lob von Publikum und Presse. Ebenso positive Resonanz rief Schiefels eher introspektive CD "I Don'tBelong" hervor. In Verbindung mit seiner markant virtuosen Stimme experimentiert er mit den Ausdrucksmöglichkeiten von Loop-Geräten und anderer Elektronik. Aus dieser einzigartigen Kombination entstehen so Gefühle der Leidenschaft und Entfremdung. Im September 2006 erschien Schiefels Solo CD "Don't Touch My Animals", deren deutsche und englische Lieder von der Liebe, vom Großstadtleben oder Apfelkuchenköniginnen erzählen.
Aber immer alleine auf der Bühne zu stehen. bereitet auch keinen Spaß: Ob Funk und Pop mit der Band „Jazz Indeed“, Modern Jazz mit David Friedman, Big Band mit „ThärichensTentett“ oder Balkan-Jazz mit dem deutsch-bulgarischen Quintett „Batoru“ - in jedem Fall kann der Hörer Michael Schiefels vielseitige Stimme immer wieder neu entdecken.
Wenn er nicht gerade als Professor für Jazzgesang in Weimar anstrebende Künstler unterrichtet, begegnet man ihm auf Konzerten und Festivals in aller Welt. Neben zahlreichen Auftritten in Deutschland ist Michael – unter anderem als Gastkünstler des Goethe-Instituts – in Europa, Amerika, Asien und Afrika unterwegs.
Oğuz Büyükberber / Klarinette
Die musikalische Arbeit des türkischen Klarinettisten Oğuz Büyükberber liegt an der Schnittstelle von zeitgenössischer Komposition, Improvisation, Türkischer Musik und Jazz. Er studierte Bass-Klarinetteam Conservatorium van Amsterdam und an der Mimar Sinan Universität für Schöne Künste in Istanbul. Er trat bereits bei den größten Festivals in ganz Europa auf – unter anderem beim North Sea Jazz Festival, bei Traumzeit, dem Akbankand London Jazz Festival. OğuzBüyükberberhat über 50 CDs aufgenommen, davon 13 als eigene Produktionen. Derzeit lebt der Künstler in Amsterdam und arbeitet mit internationalen, namhaften Musikern wie Simon Nabatov, Gerry Hemingway, Guus Janssen, Claudio Puntin und Wolfgang Reisinger, Ayşe Tütüncü, Hüsnü Şenlendirici und Erkan Oğur
Seine anspruchsvollen freien Improvisationen zeugen von einer immerwährenden Suche nach Strukturen und neuen Formen. Die Musik Performances des Künstlers werden mit eigenen visualartperformances unterlegt, und es entstehen neue Wege, live-electronics in seine Musik zu integrieren.
Im Jahr 2012 wurde OğuzBüyükberber die Carte Blanche von Bimhuis in Amsterdam verliehen; 2011 wurde er von der renommierten Instrumentenfirma Selmerzum „Selmer–Artist“ ernannt.
Gülşah Erol /Cello
Gülsah Erol wurde 1984 in Ankara geboren. Nach dem Abschluss des Cellostudiums am Staatlichen Konservatorium der Anadolu Universität, setzte sie ihr Magisterstudium am Konservatorium der Mimar Sinan Universität für Schöne Künste bei Prof. Resit Erzil fort. Sie komponierte die Violoncello Partituren für die Filme „Gişe Memuru” und „Atlıkarınca“, der mit dem Jurypreis der Zeitung „Radikal“ ausgezeichnet wurde. “Gise Memuru” erhielt 2011 die „Goldene Tulpe“ für beste Filmmusik. Die junge Musikerin hat für die Filme “Madimak: Carina’nın Günlüğü” und“ Sarmasık”, der 2015 auf dem Sundance Festival gezeigt wurde, die Filmmusik mitkomponiert.
2012 wurde Gülsah Erol im Rahmen der Konzertreihe „Soundtrips“ nach Berlin, Hannover, Hamburg, Bochum, Wuppertal, Witten, Aachen und Köln eingeladen, um Konzerte mit renommierten deutschen Musikern zu spielen. Die Künstlerin, die als Cellistin mit verschiedenen Musikstilen experimentiert, arbeitet auch als Interpretin und Komponistin mit den unterschiedlichsten Musikrichtungen. In Ensembles hat sie bereits auf verschiedenen Festivals gespielt und Konzerte in Europa und der Türkei gegeben. Sie ist als Cellistin im Symphonieorchester der Anadolu Universität tätig und gibt Konzerte mit „ABSTRA“, das eines der führenden Ensembles der freien Avantgarde-Jazz Musik in der Türkei ist.
Sevket Akıncı/ Gitarre
Gitarrist, Komponist, Arrangeur und Produzent Sevket Akinci wurde 1972 in Izmir geboren. Er studierte Komposition am Berklee College of Music. 1996 erschien sein Album UcurumdaAçan. Seine Musik reicht von traditionellem Jazz (Neset Ruacan Trio) zu freier Improvisation und Free Jazz (Wet Dog, Century, Totes Land, holy Ghost) bis Fusion (Lifeline, Weed) und zu türkischer Kunstmusik (Elektronik Kumpanya). Akinci‘s Projekte verbinden Musik mit verschiedenen Disziplinen wie Literatur, Tanz, Theater, Architektur, Bildende Kunst und Malerei, so zum Beispiel seine Arbeit mit Sirin Soysal Alben, Mugwump, Sputnik Sweetheart, Mutant, Konjunktur.
Sevket Akinci nahm an verschiedenen Festivals für Freie Improvisation in den USA und in Japan teil und trat auf mit namhaften Musikern wie Ernst Reijseger, Tristan Honsinger, Anthony Coleman, Mark O'Leary, Eugene Chadbourne, Luc Ex, Wolter Wierbos und Le QuanNinh.
Sevket Akıncı veröffentlichte mehr als zwanzig Alben und moderiert seit 2006 das Programm „Der andere Jazz“ über freien Jazz und freie Improvisation im Acık Radio. Sein Buch „Der andere Jazz“, wird im Pan Verlag erscheinen. Er war Teilnehmer an mehreren Panels und Workshops über die Jazzgeschichte. Seine Gedichte werden in AlDzine und Moal O veröffentlicht und sein Gedichtband ‚HezeyanSözlüğü“ erschien beim Artshop Verlag. Er unterrichtet Jazzgeschichte und experimentelle Improvisation und Hamonierlehre an der Jazzakademie der Bahcesehir Universität.
Tolga Tüzün / Klavier
Tolga Tüzün (Ph.D.) ist ein elektro-akustischer Komponist und Performer. Er begann im Alter von elf Jahren mit klassischem Klavierunterricht. Nach seinem BA in Politikwissenschaften studierte er Komposition bei Pieter Snapper und Marc Wingate und fortgeschrittene Orchestration bei İlhan Usmanbaş und Hasan Uçarsu an der Technischen Universität Istanbul, Center forAdvanced Music Studies.
Während seiner Promotion in Komposition am CUNY Graduate Center studierte er bei David Olan und Tristan Murail in New York, und bei Philippe Leroux in Paris.
Er hat Vorträge gehalten zur Musiktheorie und elektro-akustischer Musik auf internationalen Konferenzen und unterrichtete von 2003-2005 Harmonielehre und Komposition am Brooklyn College Conservatory of Music. Tolga Tüzün arbeitete von 2005-2006 im Komposition- und elektroakustischen Musikbereich des IRCAM (Forschungsinstitut für Akustik/Musik) in Paris.
Neben seinem kompositorischen Schaffen ist er auch aktiv in der experimentellen Jazz- und elektronischen Musikszene, und zwar sowohl als Solokünstler als auch in Bands. Er hat gearbeitet mit renommierten Musikern wie Oguz Büyükberber, Korhan Erel, Nora Krahl und Ned McGowan, sowie Bob Ostertag, Frank Gratkows, Nicolas Crosse, Sam Britonund Anil Eraslan.
Tolga Tüzün ist als Professor an der Bilgi Universität tätig und unterrichtet dort Komposition und elektronische Musik. Seit 2010 ist er Leiter der Abteilung für Musikwissenschaften.
Christian Thomé / Schlagzeuger
wurde 1970 in Düsseldorf geboren. Der Schlagzeuger, Komponist, Arrangeur, Produzent und Pädagoge lebt seit 1997 in Köln. Zentrum seiner Arbeit ist die stetige Weiterentwicklung seines unkonventionellen, facetten- und klangfarbenreichen Schlagzeugspiels. Er ist festes Mitglied des Trio Ivoire von Hans Lüdemann, der Gruppe Quadrivium um Markus Stockhausen, der Band Nanoschlaf, dem Trio Momentum von Katrin Scherer und der Band der Sängerin Niobe. Christian Thomé ist Lehrbeauftragter für Jazzschlagzeug, Jazzensemble und Fachdidaktik am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück.
Er lebt zur Zeit als Stipendiat der Kulturakademie Tarabya in Istanbul.
Ort
Salon İKSV
İstanbul Kültür ve Sanat Vakfı, Eczacıbaşı Binası
Sadi Konuralp Cad. No: 5, Şişhane
Istanbul
Türkei
İstanbul Kültür ve Sanat Vakfı, Eczacıbaşı Binası
Sadi Konuralp Cad. No: 5, Şişhane
Istanbul
Türkei