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19:00–20:00 Uhr
Jugendliteratur als Genre: Zwei Länder, zwei Ansätze
ERÖFFNUNGSVERANSTALTUNG |Im Rahmen des Online-Jugendliteratur-Festivals
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Online
- Sprache Deutsch, Türkisch mit simultaner Übersetzung
- Teil der Reihe: LiteraTür / Online-Jugendliteratur-Festival
Daniel Höra, auf Türkisch bekannt für seine Romane "Braune Erde" und "Gedisst", und Aslı Tohumcu, die sowohl für Erwachsene als auch für Kinder schreibt, werden unter der Moderation von Mehmet Erkurt, einem der Redakteure vom Can-Çocuk-Verlag, im Rahmen dieser Veranstaltung zusammentreffen.
Wie definieren wir Jugendliteratur heute? Was zeichnet die Jugendliteratur aus? Ist es die Erzähltechnik, die Themen, die behandelt werden, oder die Zielgruppe? Welche Auswirkungen hat die Kategorisierung «Kinder- und Jugendliteratur», die übliche Verlagsterminologie, auf die Positionierung des Genres innerhalb der Literatur? Auf welche Weise wird dieses Genre durch unsere Umgangsweise und Sicht auf die Jugend beeinflusst? Woraus besteht die Motivation einer Literatur, die die Jugend bzw. das Jungsein in den Fokus nimmt?
Moderation: Mehmet Erkurt
HIER GEHT ES ZUR VERANSTALTUNG IN ZOOM
Sie können die Veranstaltung auch über unser Facebook-Kanal verfolgen.
Daniel Höra © Steffen Jahsnowski
Daniel Höra, in Hannover geboren, wuchs in einer Hochhaussiedlung am Stadtrand auf. Nach der Schule arbeitete er am Fliessband, war Möbelpacker, Altenpfleger, Taxifahrer, Kellner, Fahrradkurier usw. Er holte das Abitur nach und arbeitete als TV-Redakteur. Mittlerweile lebt Daniel Höra in Berlin. Sein Debüt «Gedisst» wurde von der Presse hochgelobt, «Braune Erde» wurde mit mehreren Preisen bedacht und vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels 2012 in die Liste der 100 besten Kinder- und Jugendbücher aufgenommen. "Was wir nicht wollten" wurde mit dem Internationalen Jugendbuchpreis White Ravens ausgezeichnet. Daniel Höras Bücher sind mittlerweile fester Bestandteil des Unterrichtes an vielen Schulen.
Aslı Tohumcu
| © Merve Engin
Aslı Tohumcu wurde im Dezember 1974 in Leverkusen geboren und wuchs in Bursa auf. Nach ihrem Studium der Englischen Sprache und Literatur, arbeitete Tohumcu als Redakteurin für unterschiedliche Verlage, brachte Buchbeilagen heraus und war als Moderatorin und Beraterin bei TRT 2 tätig. Aslı Tohumcu ist die Autorin folgender Bücher: Abis [Der Abgrund, 2003], Yok Bana Sensiz Hayat [Kein Leben ohne dich, 2006], Şeytan Geçti [Der Teufel lief vorbei, 2010], Taş Uykusu [Steinschlaf, 2010], Ölü Reşat [Der tote Reşat, 2013], Sevil de Sevme [Werde geliebt, aber liebe nicht, 2017] mit den Zeichnungen von Seyhan Argun und Durmadan Leyla [Unaufhörlich Leyla, 2018]. Zusammen mit Kutlukhan Kutlu arbeitete sie 2015 an Güçoburlar und 2018 an der Anthologie Istanbul: 2099. Tohumcu, deren Werke in verschiedene Sprachen übersetzt wurden, trug außerdem zu den Sammlungen Kadın Öykülerinde İstanbul [Istanbul in den Erzählungen von Frauen], İstanbul Sokakları – 101 Yazardan 100 Sokak [Die Straßen Istanbuls – 100 Straßen von 101 Autorinnen] und Merhaba Asker [Hallo, Soldat] bei. Des Weiteren schrieb sie für Kinder die Bücher Bolbadim Günlükleri [Die Bolbadim-Tagebücher], Eksimus Serüvenleri [Die Eximus-Abenteuer], Karadankaçanlar [Die Festlandsflüchtlinge], Dünyayı Döndüren Kız [Das Mädchen, das die Welt dreht], Üç, İkiii, Birr, Ateş! [Drei, Zwei, Eins, Feuer!], Hışır Hışır Kırt Kırt [Rauschend, brechend], Herkesin Evine Döndüğü Gün [Der Tag, an dem alle nach Hause zurückkehrten] und Benim Babam Kötü Örnek [Mein Vater ist ein schlechtes Vorbild].
Tohumcu lebt mit ihrer Tochter Tomris in Istanbul.
Mehmet Erkurt
| © Kişisel arşiv
Mehmet Erkurt wurde 1983 in Istanbul geboren. Nach seinem Studium an der Kommunikationsfakultät der Universität Galatasaray, spezialisierte sich Erkurt im Rahmen seiner Beschäftigung am Günışığı-Verlag auf Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und übernahm die Redaktion der Jugendbuchabteilung ON8. Mehmet Erkurt war zudem als Übersetzer französischer Romane tätig. Zurzeit arbeitet er beim Can-Çocuk-Verlag als Redakteur sowie stellvertretender Chefredakteur und führt seine Übersetzertätigkeit fort. Des Weiteren organisiert Erkurt außerdem regelmäßig Leseclubs zu Kinder- und Jugendliteratur mit Leser*innen aus unterschiedlichen Altersgruppen. Mehmet Erkurt lebt in Istanbul, wo er zwar über Bücher schreibt, aber sie am liebsten immer noch liest.
Wie definieren wir Jugendliteratur heute? Was zeichnet die Jugendliteratur aus? Ist es die Erzähltechnik, die Themen, die behandelt werden, oder die Zielgruppe? Welche Auswirkungen hat die Kategorisierung «Kinder- und Jugendliteratur», die übliche Verlagsterminologie, auf die Positionierung des Genres innerhalb der Literatur? Auf welche Weise wird dieses Genre durch unsere Umgangsweise und Sicht auf die Jugend beeinflusst? Woraus besteht die Motivation einer Literatur, die die Jugend bzw. das Jungsein in den Fokus nimmt?
Moderation: Mehmet Erkurt
HIER GEHT ES ZUR VERANSTALTUNG IN ZOOM
Sie können die Veranstaltung auch über unser Facebook-Kanal verfolgen.
Daniel Höra © Steffen Jahsnowski
Daniel Höra, in Hannover geboren, wuchs in einer Hochhaussiedlung am Stadtrand auf. Nach der Schule arbeitete er am Fliessband, war Möbelpacker, Altenpfleger, Taxifahrer, Kellner, Fahrradkurier usw. Er holte das Abitur nach und arbeitete als TV-Redakteur. Mittlerweile lebt Daniel Höra in Berlin. Sein Debüt «Gedisst» wurde von der Presse hochgelobt, «Braune Erde» wurde mit mehreren Preisen bedacht und vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels 2012 in die Liste der 100 besten Kinder- und Jugendbücher aufgenommen. "Was wir nicht wollten" wurde mit dem Internationalen Jugendbuchpreis White Ravens ausgezeichnet. Daniel Höras Bücher sind mittlerweile fester Bestandteil des Unterrichtes an vielen Schulen.
Aslı Tohumcu
| © Merve Engin
Aslı Tohumcu wurde im Dezember 1974 in Leverkusen geboren und wuchs in Bursa auf. Nach ihrem Studium der Englischen Sprache und Literatur, arbeitete Tohumcu als Redakteurin für unterschiedliche Verlage, brachte Buchbeilagen heraus und war als Moderatorin und Beraterin bei TRT 2 tätig. Aslı Tohumcu ist die Autorin folgender Bücher: Abis [Der Abgrund, 2003], Yok Bana Sensiz Hayat [Kein Leben ohne dich, 2006], Şeytan Geçti [Der Teufel lief vorbei, 2010], Taş Uykusu [Steinschlaf, 2010], Ölü Reşat [Der tote Reşat, 2013], Sevil de Sevme [Werde geliebt, aber liebe nicht, 2017] mit den Zeichnungen von Seyhan Argun und Durmadan Leyla [Unaufhörlich Leyla, 2018]. Zusammen mit Kutlukhan Kutlu arbeitete sie 2015 an Güçoburlar und 2018 an der Anthologie Istanbul: 2099. Tohumcu, deren Werke in verschiedene Sprachen übersetzt wurden, trug außerdem zu den Sammlungen Kadın Öykülerinde İstanbul [Istanbul in den Erzählungen von Frauen], İstanbul Sokakları – 101 Yazardan 100 Sokak [Die Straßen Istanbuls – 100 Straßen von 101 Autorinnen] und Merhaba Asker [Hallo, Soldat] bei. Des Weiteren schrieb sie für Kinder die Bücher Bolbadim Günlükleri [Die Bolbadim-Tagebücher], Eksimus Serüvenleri [Die Eximus-Abenteuer], Karadankaçanlar [Die Festlandsflüchtlinge], Dünyayı Döndüren Kız [Das Mädchen, das die Welt dreht], Üç, İkiii, Birr, Ateş! [Drei, Zwei, Eins, Feuer!], Hışır Hışır Kırt Kırt [Rauschend, brechend], Herkesin Evine Döndüğü Gün [Der Tag, an dem alle nach Hause zurückkehrten] und Benim Babam Kötü Örnek [Mein Vater ist ein schlechtes Vorbild].Tohumcu lebt mit ihrer Tochter Tomris in Istanbul.
Mehmet Erkurt
| © Kişisel arşiv
Mehmet Erkurt wurde 1983 in Istanbul geboren. Nach seinem Studium an der Kommunikationsfakultät der Universität Galatasaray, spezialisierte sich Erkurt im Rahmen seiner Beschäftigung am Günışığı-Verlag auf Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und übernahm die Redaktion der Jugendbuchabteilung ON8. Mehmet Erkurt war zudem als Übersetzer französischer Romane tätig. Zurzeit arbeitet er beim Can-Çocuk-Verlag als Redakteur sowie stellvertretender Chefredakteur und führt seine Übersetzertätigkeit fort. Des Weiteren organisiert Erkurt außerdem regelmäßig Leseclubs zu Kinder- und Jugendliteratur mit Leser*innen aus unterschiedlichen Altersgruppen. Mehmet Erkurt lebt in Istanbul, wo er zwar über Bücher schreibt, aber sie am liebsten immer noch liest.