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19:00 Uhr
In Erinnerung an Heinrich Böll
Panel|Die Literatur und das Leben: Wege für „Einmischung“
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İstanbul Atatürk Kültür Merkezi , Istanbul
- Sprache Die Veranstaltung findet in türkischer Sprache statt.
Heinrich Böll war einer der bedeutendsten Schriftsteller der deutschen Nachkriegszeit. Als Teil der »Gruppe 47« wurde er berühmt. Vor 50 Jahren, im Dezember 1972, erhielt er als erster deutscher Autor nach 1945 schließlich den Literaturnobelpreis für sein literarisches Werk. Noch heute steht der Name Heinrich Böll für internationale Solidarität und Gerechtigkeit.
Heinrich Böll war ein Mutmacher und mischte sich auch gegen heftige Widerstände für die Würde des Menschen und die universellen Menschenrechte ein. „Einmischung ist die einzige Möglichkeit, realistisch zu bleiben,“ sagte er einst. Dies geht Hand in Hand mit dem Selbstverständnis der »Gruppe 47«, die von 1947 bis 1962 mit dem Ziel zusammenkam, nach 1945 die Literaturszene in Deutschland zu demokratisieren – und sich gesellschaftlich einzumischen; nicht nur literarisch, sondern in ihren Diskussionen über Literatur oft auch politisch. Kunst und Kultur als Ausdrucksform gesellschaftlicher Selbstverständigung, denn „wir leben in einer Gegenwart, die alles Vergangene enthält“ (Heinrich Böll, 1969).
Heinrich Böll Stiftung Derneği, Goethe Institut Istanbul und das Atatürk Kültür Merkezi laden Sie am 16. Dezember um 19:00 herzlich in die AKM Bibliothek ein, wo wir gemeinsam mit unseren Panelist*innen Bölls Werk und seine Gedanken zum Anlass nehmen wollen, um folgende Fragen zu diskutieren: Welche Rolle nimmt Kunst & Literatur in der Türkei im gesellschaftlichen Miteinander ein? Welche Rolle kommt Kunst & Literatur in einer gelebten Demokratie zu?
• Gaye Boralıoğlu, Schriftstellerin
• Murat Özyaşar, Schriftsteller
Moderation: Ahmet Ergenç
Heinrich Böll war ein Mutmacher und mischte sich auch gegen heftige Widerstände für die Würde des Menschen und die universellen Menschenrechte ein. „Einmischung ist die einzige Möglichkeit, realistisch zu bleiben,“ sagte er einst. Dies geht Hand in Hand mit dem Selbstverständnis der »Gruppe 47«, die von 1947 bis 1962 mit dem Ziel zusammenkam, nach 1945 die Literaturszene in Deutschland zu demokratisieren – und sich gesellschaftlich einzumischen; nicht nur literarisch, sondern in ihren Diskussionen über Literatur oft auch politisch. Kunst und Kultur als Ausdrucksform gesellschaftlicher Selbstverständigung, denn „wir leben in einer Gegenwart, die alles Vergangene enthält“ (Heinrich Böll, 1969).
Heinrich Böll Stiftung Derneği, Goethe Institut Istanbul und das Atatürk Kültür Merkezi laden Sie am 16. Dezember um 19:00 herzlich in die AKM Bibliothek ein, wo wir gemeinsam mit unseren Panelist*innen Bölls Werk und seine Gedanken zum Anlass nehmen wollen, um folgende Fragen zu diskutieren: Welche Rolle nimmt Kunst & Literatur in der Türkei im gesellschaftlichen Miteinander ein? Welche Rolle kommt Kunst & Literatur in einer gelebten Demokratie zu?
• Gaye Boralıoğlu, Schriftstellerin
• Murat Özyaşar, Schriftsteller
Moderation: Ahmet Ergenç
Ort
İstanbul Atatürk Kültür Merkezi
Sanat Kütüphanesi ve
Vitali Hakko Kreatif Endüstriler Kütüphanesi
Istanbul
Türkei
Sanat Kütüphanesi ve
Vitali Hakko Kreatif Endüstriler Kütüphanesi
Istanbul
Türkei