Black Week
Filmvorführung und Gespräche|Krimifestival
-
Goethe-Institut Istanbul Bibliothek, Istanbul
- Sprache Türkisch und Deutsch
Das Pera Palast Hotel und das Gothe Institut Istanbul sind gemeinsam Austragungsort spannender Veranstaltungen im Rahmen des Krimifestivals Black Week. Erleben Sie fesselnde Geschichten, Filme und Gespräche mit renommierten Autoren. Vom politischen Kriminalroman bis zum historischen Krimi bieten wir eine vielfältige Auswahl an Themen und Einblicken in die Welt des Verbrechens und der Aufklärung. Tauchen Sie ein und lassen Sie sich von der Spannung dieses Festivals begeistern. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
21.11.2023, 19:00
Filmvorführung und Gespräch
Das Team von "1 Buch 1 Film", bestehend aus Eylül Görmüş und Tuğçe Arslan Üçer, lädt Sie herzlich zu einer fesselnden Diskussion über die Zeit des Nationalsozialismus ein. Diese Ära war geprägt von einer Atmosphäre, in der Krimis zu einem integralen Bestandteil des Alltags wurden, in der das Leben selbst wie ein permanentes Krimi-Szenario erlebt wurde und sogar gewöhnliche Bürger zu Ermittlern avancierten.
Im Anschluss an die Filmvorführung von "Transit" aus dem Jahr 2018, einem herausragenden Werk des deutschen Kinos, das von Christian Petzold inszeniert wurde und sich auf diese bewegte Epoche fokussiert, werden wir in einem Gespräch sowohl den Film "Transit" als auch die begleitenden Bücher erkunden. Diese Literaturwerke ergänzen den Film und beleuchten die Erfahrungen einfacher Deutscher während dieser düsteren Zeit.
Wir laden Sie herzlich ein, sich dieser faszinierenden Diskussion anzuschließen und einen tieferen Einblick in die Geschichte und Kultur dieser Zeit zu gewinnen.
"Transit", mit Franz Rogowski und Paula Beer in den Hauptrollen, orientiert sich frei an dem gleichnamigen Roman von Anna Seghers. Christian Petzold, der auch das Drehbuch zum Film schrieb, verlegte die Geschichte um einen Deutschen, der während des Zweiten Weltkriegs vor den Nationalsozialisten nach Frankreich flieht, in die Gegenwart.
23.11.2023, 18:00
Sitzung
Vom Buch zur Leinwand: Die Verfilmung von Kriminalromanen
Der gemeinsame Nenner von Literatur und Kino ist die Fiktion, welche den erzählenden literarischen Werken zugrunde liegt. Mit der Einführung von fiktionalen Krimis auf visuell ausgerichteten digitalen Plattformen hat sich das Genre erweitert und ein breites Publikum erreicht.
In dieser Sitzung diskutieren die Krimiautorin Elçin Poyrazlar, der Schriftsteller und Illustrator Devrim Kunter sowie die Regisseurin Zeynep Arısoy die Adaption von Kriminalromanen für das Kino. Diese Gattung ist seit hundert Jahren eine unverzichtbare Quelle für filmische Umsetzungen. Erörtert werden die Struktur, die Grenzen und die Möglichkeiten, die das fiktionale Erzählen bietet.
23.11.2023, 19:30
Gespräch
Wolfgang Schorlau
Der renommierte Schriftsteller Wolfgang Schorlau ist bekannt für seine politischen Kriminalromane, die auch ins Türkische übersetzt werden. In seinem Roman "Die schützende Hand" thematisiert er die Morde an türkisch- und griechischstämmigen Menschen durch die Neonazi-Terroristen des NSU (Nationalsozialistischer Untergrund). Besonders untersucht Schorlau in seinem Buch die Verstrickungen des deutschen Geheimdienstes "Verfassungsschutz" in diese Mordserie. Seine Arbeit war so bedeutsam, dass der Landtag von Baden-Württemberg ihn als Sachverständigen in seinen Untersuchungsausschuss einlud.
Dieses Werkstattgespräch mit Wolfgang Schorlau bietet Ihnen die Gelegenheit, direkt vom Autor über seine Recherchen zu erfahren, wie seine Bücher die Politik und die Öffentlichkeit beeinflussen und warum diese Verbrechen bis heute nicht zweifelsfrei aufgeklärt sind. Darüber hinaus wurde der Roman erfolgreich für das Fernsehen verfilmt.
Wir laden Sie herzlich zu dieser Veranstaltung ein, bei der Sie tiefere Einblicke in die Hintergründe dieser brisanten Thematik erhalten und mit dem Autor in einen fesselnden
Dialog treten können.
21.11.2023, 19:00
Filmvorführung und Gespräch
Das Team von "1 Buch 1 Film", bestehend aus Eylül Görmüş und Tuğçe Arslan Üçer, lädt Sie herzlich zu einer fesselnden Diskussion über die Zeit des Nationalsozialismus ein. Diese Ära war geprägt von einer Atmosphäre, in der Krimis zu einem integralen Bestandteil des Alltags wurden, in der das Leben selbst wie ein permanentes Krimi-Szenario erlebt wurde und sogar gewöhnliche Bürger zu Ermittlern avancierten.
Im Anschluss an die Filmvorführung von "Transit" aus dem Jahr 2018, einem herausragenden Werk des deutschen Kinos, das von Christian Petzold inszeniert wurde und sich auf diese bewegte Epoche fokussiert, werden wir in einem Gespräch sowohl den Film "Transit" als auch die begleitenden Bücher erkunden. Diese Literaturwerke ergänzen den Film und beleuchten die Erfahrungen einfacher Deutscher während dieser düsteren Zeit.
Wir laden Sie herzlich ein, sich dieser faszinierenden Diskussion anzuschließen und einen tieferen Einblick in die Geschichte und Kultur dieser Zeit zu gewinnen.
"Transit", mit Franz Rogowski und Paula Beer in den Hauptrollen, orientiert sich frei an dem gleichnamigen Roman von Anna Seghers. Christian Petzold, der auch das Drehbuch zum Film schrieb, verlegte die Geschichte um einen Deutschen, der während des Zweiten Weltkriegs vor den Nationalsozialisten nach Frankreich flieht, in die Gegenwart.
23.11.2023, 18:00
Sitzung
Vom Buch zur Leinwand: Die Verfilmung von Kriminalromanen
Der gemeinsame Nenner von Literatur und Kino ist die Fiktion, welche den erzählenden literarischen Werken zugrunde liegt. Mit der Einführung von fiktionalen Krimis auf visuell ausgerichteten digitalen Plattformen hat sich das Genre erweitert und ein breites Publikum erreicht.
In dieser Sitzung diskutieren die Krimiautorin Elçin Poyrazlar, der Schriftsteller und Illustrator Devrim Kunter sowie die Regisseurin Zeynep Arısoy die Adaption von Kriminalromanen für das Kino. Diese Gattung ist seit hundert Jahren eine unverzichtbare Quelle für filmische Umsetzungen. Erörtert werden die Struktur, die Grenzen und die Möglichkeiten, die das fiktionale Erzählen bietet.
23.11.2023, 19:30
Gespräch
Wolfgang Schorlau
Der renommierte Schriftsteller Wolfgang Schorlau ist bekannt für seine politischen Kriminalromane, die auch ins Türkische übersetzt werden. In seinem Roman "Die schützende Hand" thematisiert er die Morde an türkisch- und griechischstämmigen Menschen durch die Neonazi-Terroristen des NSU (Nationalsozialistischer Untergrund). Besonders untersucht Schorlau in seinem Buch die Verstrickungen des deutschen Geheimdienstes "Verfassungsschutz" in diese Mordserie. Seine Arbeit war so bedeutsam, dass der Landtag von Baden-Württemberg ihn als Sachverständigen in seinen Untersuchungsausschuss einlud.
Dieses Werkstattgespräch mit Wolfgang Schorlau bietet Ihnen die Gelegenheit, direkt vom Autor über seine Recherchen zu erfahren, wie seine Bücher die Politik und die Öffentlichkeit beeinflussen und warum diese Verbrechen bis heute nicht zweifelsfrei aufgeklärt sind. Darüber hinaus wurde der Roman erfolgreich für das Fernsehen verfilmt.
Wir laden Sie herzlich zu dieser Veranstaltung ein, bei der Sie tiefere Einblicke in die Hintergründe dieser brisanten Thematik erhalten und mit dem Autor in einen fesselnden
Dialog treten können.
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Yeni Çarşı Cad. 32, Beyoğlu
34433 Istanbul
Türkei
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