Für Stadtentdecker
Kaliningrad

 

Anna Wolowik lebt seit 14 Jahren in Kaliningrad. Lange genug, um als Einheimische zu gelten, und kurz genug, um immer noch neue Orte zu entdecken. Zum Beispiel die Hellingen am Pregel. Für die Zeichnerin ist Kaliningrad "bescheiden, lieb und immer wieder verwundernd, sobald man von der bekannten Straße abbiegt.“

Auszüge aus "Kaliningrad":

  • Kaliningrad. Universitätsgebäude. Anna Wolowik © Anna Wolowik

    Kaliningrad. Universitätsgebäude

  • Kaliningrad. Prospekt Mira. Anna Wolowik © Anna Wolowik

    Kaliningrad. Prospekt Mira

  • Kaliningrad mit den Augen von Anna Wolowik © Anna Wolowik

    Kaliningrad mit den Augen von Anna Wolowik

  • Kaliningrad mit den Augen von Anna Wolowik © Anna Wolowik

    Kaliningrad mit den Augen von Anna Wolowik

  • Kaliningrad mit den Augen von Anna Wolowik © Anna Wolowik

    Kaliningrad mit den Augen von Anna Wolowik

  • Kaliningrad mit den Augen von Anna Wolowik © Anna Wolowik

    „Ein Picknick“ am Haus der Sowjets

  • Kaliningrad mit den Augen von Anna Wolowik © Anna Wolowik

    Swetlogorsk: Ostseeküste

Über die Künstlerin Anna Wolowik:

Anna Wolowik © Anna Wolowik

Anna Wolowik ist eine Zeichnerin und Comiczeichnerin aus Kaliningrad. 2016 wurde ihr Comic Welche Farbe hat der Schnee? in der Kategorie „Beste Grafik“ mit dem Preis des Comicfestivals BigFest ausgezeichnet. 


Travelpedia: Kaliningrad

  • Travelpedia: Kaliningrad - Haus des Sowjets © Anna Wolowik

    Die "Oblast Kaliningrad" ist ein 15 000 Quadratkilometer großes Gebiet zwischen den EU-Staaten Polen und Litauen. Bis 1945 hieß Kaliningrad Königsberg und war die Hauptstadt von Ostpreußen. Nach dem Krieg wurde es zu einer sowjetischen Stadt. 1996 räumte die Russische Föderation ihrer Ostsee-Exklave den Status einer Sonderwirtschaftszone ein. Etwa eine Million Menschen lebt hier.

  • Travelpedia: Kaliningrad © Anna Wolowik

    Während des Krieges wurden mehrere Stadteile des ehemaligen Königsberges vernichtet, und manch Gebäude dann in Friedenszeiten zerstört. 1967 etwa sprengte man die Ruine des Königsberger Schlosses auf Befehl Breschnews. Anstelle des Schlosses wurde das Haus der Sowjets gebaut. Das Hochhaus mit den zwei Türmen im Zentrum der Stadt ist eine Baurruine, die bis heute leersteht.

  • Travelpedia: Kaliningrad - Rauschen © Anna Wolowik

    Swetlogorsk ist ein Badeort an der samländischen Ostseeküste, etwa 35 Kilometer nordwestlich von Kaliningrad. Das ehemalige Seebad Rauschen - ist ein beliebtes Touristenziel. Besucher lieben vor allem die schmucken Holzvillen aus der Zeit um 1900. Hauptattraktion ist die Steilküste und der weitläufige Sandstrand. Dieser ist übrigens vom Ort per Sessel-Lift zu erreichen.

  • Travelpedia: Kaliningrad - Bernstein © Anna Wolowik

    Kaliningrad ist Bernsteinland. 90 Prozent der weltweiten Reserven lagern hier. Und zwar seit 40 Millionen Jahren. Entsprechend begehrt sind die "Tränen der Götter“, wie Ovid den Schmuckstein einst nannte. Vor allem nach Stürmen, packt viele Sammler das Bernsteinfieber. Abbau und gewerbliches Sammeln sind allerdings illegal, sodass der Bernsteinschmuggel in den 90er-Jahren blühte.

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