Samstag, 04. November 2023
19:00 Uhr

Kurzfilme von Juan Forch

Präsenz Filmreihe|DEFA-Filmreihe in der Cineteca Nacional

  • Cineteca Nacional , Santiago

  • Sprache Spanisch, Deutsch mit spanischen Untertiteln
  • Preis freier Eintritt

Lautaro © DEFA-Stiftung

Vom 01. bis 08. November findet in der Cineteca Nacional die DEFA-Filmreihe zum chilenischen Exil in der DDR statt. Diese Reihe beinhaltet mehrere Titel, die erst kürzlich in Deutschland restauriert wurden, sowie Uraufführungen von in Chile noch unbekannten Filmen wie „Chile im Herzen” und „Die Spur des Vermissten”, die Claudia Sandberg mit zwei Meisterklassen am 07. und 08. November begleiten wird.


PROGRAMM SAMSTAG, 04. NOVEMBER

Chile
1975, Juan Forch, Jörg Herrmann, 2 Min. 


Chile lebt
1976, Michael Börner, Juan Forch, 2 Min.


Die Revolution kann keiner aufhalten
1976, Juan Forch, 6 Min.


Hitlerpinochet
1975, Juan Forch, Jörg Herrmann, 3 Min.


Neutronenfrieden?
1977, Juan Forch, 3 Min.


Brigada
1976, Juan Forch, Rolf Hofmann, 11 min.

Anlässlich der 16. Arbeiterfestspiele 1976 in Dresden, eine Gruppe chilenischer Studenten malt eine Wandmalerei, die symbolisch verschiedene Aktivitäten der Unidad Popular unter der Regierung Salvador Allende darstellt. Diverse Festivalgäste kommentieren dieses Werk. Musik von der Gruppe Jaspampa, der in Leipzig 1972 entstand.


Lautaro
1977, Juan Forch, 18 Min.

Das chilenische Epos erzählt vom Werden der Erde und dem Menschen, der sie bevölkert. Aus dem Leben der Mapuchen-Idios wird erzählt, von ihrer Naturverbundenheit, ihr Handwerk, der Pest, der Dürre, ihren Göttern, die in der Not um Hilfe gebeten werden. Doch dann kommen die spanischen Eroberer mit ihren Pferden und die Götter können nicht verhindern, dass die Spanier Gold, Land und junge Männer rauben, um ihrem König Sklaven zu bringen. Lautaro wird als Junge in Ketten gelegt und beobachtet die Eroberer, ihr Handeln, ihre Kriegskunst und er lernt. Er lernt bis er selbst ein erwachsener, starker Mann ist und seine Beobachtungen, das Erlernte an sein Volk weitergeben kann. Er lernt mit den Mapuche den Gebrauch der Waffen, um sich zu wehren und den Eroberern Widerstand zu leisten.


Rosaura
1978, Lothar Barke, 6 Min.

„Der Film visualisiert die poetische Idee von der Fähigkeit des Menschen, ein Ziel zu erreichen. Durch Beharrlichkeit werden Rückschläge, Verzweiflung und Tod überwunden und die Aufgabe bewältigt – selbst wenn es dazu Generationen braucht.
Ein kurzer Trickfilm von Lothar Barke nach einem Gedicht des Chilenen Juan Forch.“