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18:30 Uhr

Goethe Filmclub

Filmvorführung mit Panel|„Wintergeheul“ (2023) von Matías Rojas Valencia

  • Goethe-Institut Chile, Providencia

  • Sprache Spanisch
  • Preis freier Eintritt

Aullido de invierno © Still vom Film

Aullido de invierno © Still vom Film

Als Hommage an den kürzlich verstorbenen Franz Baar präsentiert der Goethe-Filmclub im August „Aullido de invierno/Wintergeheul“ von Matías Rojas Valencia.

Im Mittelpunkt des Dokumentarfilms stehen Ingrid und Franz, beide Überlebende der Colonia Dignidad, deren Liebesgeschichte versucht, den Schmerz und das Leid, das sie hinterlassen haben, zu erlösen. Diese Erzählung ist verwoben mit einer Geschichte mit Paulina García und Amalia Kassai in den Hauptrollen, die von einer dunklen Vergangenheit erzählt.
Der Regisseur Matías Rojas Valencia und der Anwalt Hernán Fernández, der Franz und Ingrid nahesteht und Verteidiger unzähliger Opfer der Colonia Dignidad ist, werden an unserem Gespräch teilnehmen.
„Aullido de invierno/Wintergeheul“ gewann den chilenischen Filmwettbewerb beim Sanfic Festival 2024.

Inhaltsangabe des Films


WINTERGEHEUL
AULLIDO DE INVIERNO

Dokumentarfilm, Farbe, 98 Min. 
2023, Matías Rojas Valencia

Ingrid ist Deutsche, Franz ist Chilene. Beide sind Überlebende der Colonia Dignidad und leben derzeit an einem isolierten Ort in Patagonien, mit dem einzigen Ziel, in der Gegenwart zu leben, während sie gegen ihre größte Angst kämpfen: das Vergessen. Diese dokumentarische Geschichte ist mit einer anderen fiktiven Geschichte verwoben, in der eine Frau beschließt, ein Geheimnis zu lüften und sich für eine Schuld zu entschuldigen, die mit dem dunkelsten Kapitel der jüngeren Geschichte Chiles und der Colonia Dignidad zusammenhängt. Dokumentarisches und fiktionales Format vermischen sich in ein winterliches Geheul.

„Wintergeheul“ ist ein hybrider Film, der zwischen Dokumentation und Fiktion changiert. Protagonist*innen sind Ingrid Szurgelies, Franz Baar, Paulina García und Amalia Kassai. Buch und Regie: Matías Rojas Valencia. Produziert von Tomás Gerlach, Clara Larraín und Françoise Nieto-Fong. Koproduziert von Paula Zyngierman und Leandro Listorti. Er feierte seine internationale Premiere auf dem "Class A"-Festival in Tallinn in Estland und wurde bei Sanfic 2024 mit dem Preis "Bester chilenischer Film" ausgezeichnet.