Berlinale Selection 2021 Das Glaszimmer

Szene aus dem Film „Das Glaszimmer“ – Auf dem Bild sind zwei Personen in einem Stall zusehen, links ein Erwachsener und rechts ein Junge. Beide schauen gespannt in Richtung der Kamera, lehnen sich gebückt zueinander und halten sich dabei an der Hand. © Jürgen Olcyk

Sa, 22.01.2022

18:00

Pantheon

Deutschland, Frühjahr 1945. Die Münchnerin Anna flüchtet mit ihrem elfjährigen Sohn Felix aus der zerbombten Stadt aufs Land. Auf dem Anwesen einer verstorbenen Tante finden sie ein neues Zuhause. Dort entdeckt Felix direkt unter dem Dachboden einen wunderbaren Ort: ein magisch-funkelndes, geheimnisvolles „Glaszimmer“, in dem er spielen und der tristen Kriegsrealität entfliehen kann. Zugleich findet er einen neuen Freund, Karri, den Sohn des Ortsgruppenleiters Feik. Wie sein Vater ist Karri ein überzeugter Nazi, der fest an den „Endsieg“ glaubt – ganz anders als Felix und seine Mutter, die vor allem Abscheu gegen die NS-Ideologie empfinden. Trotzdem gerät Felix immer mehr in den Sog der Nazi-Propaganda, auch weil er stolz auf seinen an der Front kämpfenden Vater ist. Als dieser eines Nachts völlig überraschend auftaucht, gerät Felix in einen Konflikt – denn offenbar ist der Vater desertiert.

Regie: Christian Lerch
Drehbuch: Christian Lerch, Josef Einwanger
Produktion: Robert Marciniak
Musik: Martin Probst
Schnitt: Valesca Peters
Besetzung:  Lisa Wagner, Xari Wimbauer, Hans Löw, Philipp Hochmair, Luis Vorbach, Kathrin Anna Stahl

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