Gästebuch Ronald Grätz

Ronald Grätz
Ronald Grätz | © ifa, Victoria Tomaschko

Über seine Eindrücke spricht der Generalsekretär des Instituts für Auslandsbeziehungen (ifa) Ronald Grätz, der während des Deutschen Frühlings in Tartu die Fotoausstellung „Zeitsprung. Erich Salomon. Barbara Klemm” eröffnete.
 

Meinen Besuch würde ich mit folgenden drei Worten beschreiben …
überraschend, überzeugend, nach einer Fortsetzung verlangend
 
Wenn ich ein Bild von Estland zeichnen sollte, dann wäre darauf
eine farbenfrohe Landschaft voll beeindruckender Weite und überwältigender Natur zu sehen.
Es wären darauf junge Menschen und viel Freude zu sehen.
 
Wenn ich einem Esten ein deutsches Wort beibringen sollte, dann wäre es
das Wort „Doppelkreuzgelenkkupplung“. Die Deutschen formulieren wie bei „Durchlauferhitzer“ oder „Leuchtstoffröhre“ genau das, was ein Gegenstand ist oder tut. Dies soll als Beispiel dienen, dass es viel schöner ist, wenn die Dinge einen Namen bekommen und keine Funktionsbeschreibung und man den Deutschen als Este vielleicht beibringen könnte, dass eine übergroße Exaktheit den Geist aus den Dingen treibt.
 
In Estland habe ich für mich
ein junges, dynamisches Land voller Experimentierfreude und Zukunftslust entdeckt, das sicherlich im Baltikum wie in Europa wichtige Impulse setzen kann und versuchen sollte, diese z. B. im Rahmen seiner Ratspräsidentschaft zur Geltung zu bringen. Es ist geradezu ein Geheimtipp.