15. Deutsche Filmtage Barcelona 2026
Eröffnung am 22. Oktober im Institut français Barcelona
Mehrere Filme sind Thriller, die brennende Fragen der Gegenwart, komplexe Situationen und ethische Fragen thematisieren. In “Hysteria” gerät ein Team, das einen Spielfilm über ein rassistisches Attentat dreht, unversehens in ein Spannungsfeld zwischen der Rücksicht auf religiöse Sensibilitäten und der Freiheit der Kunst.
In “Luisa” führen die Nachforschungen zu der unerwarteten Schwangerschaft einer jungen Frau, die in einer Wohngemeinschaft für Behinderte lebt, in ein Dilemma zwischen dem Schutz vor Missbrauch und dem Recht auf Privatsphäre und sexuelle Selbstbestimmung.
In dem Zeitreise-Thriller “Das geheime Stockwerk” wird ein 12-jähriger Junge bei Renovierungsarbeiten in einem alten Grandhotel unversehens mit einem Lastenaufzug aus der Gegenwart in das Jahr 1938 katapultiert. Er erlebt, wie jüdische Hotelgäste von Nazis drangsaliert werden und großes Unheil seine Schatten vorauswirft. Kann der Zeitreisende seine neuen Freundinnen und Freunde warnen und den Gang der Geschichte beeinflussen?
Mehrere Filme wählen das Genre der dramatischen Komödie, um von gesellschaftlichen Umbrüchen zu erzählen: “Sehnsucht in Sangerhausen” mischt mit traumwandlerischer Leichtigkeit historische Epochen und persönliche Geschichten. Eine idyllische Kleinstadt im Osten Deutschlands wird zum Schauplatz von Aufbrüchen, unerwarteten Begegnungen und sogar einer Suche nach Geistern. In der Anfangsepisode, die während der Französischen Revolution spielt, möchte eine junge Frau ihrer Existenz als Dienstbotin Richtung Paris entfliehen. In der Gegenwart kreuzen sich die Wege einer Einheimischen, die als Serviererin jobbt, einer aus dem Iran geflohene Reise-Influencerin und einem aus Korea stammenden Busfahrer.
”Wilma will mehr” steht in der Tradition der “Ost-West”-Komödien der Nachwende-Zeit und atmet zugleich den Geist des sozialkritischen Kinos aus Großbritannien. Wenn Wilma, eine arbeitslose Elektrikerin, ihre vom industriellen Wandel gebeutelte Heimatstadt in Ostdeutschland verlässt und ihr Glück in Wien sucht, begegnen sich, trotz der geringen geographischen Entfernung, sehr unterschiedliche Welten.
Als Eröffnungsfilm präsentieren wir die dramatische Komödie "Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“. Wie bereits bei seinem Welterfolg „Goodbye, Lenin!““ (2003), erzählt der Regisseur Wolfgang Becker eine Geschichte, die ihren Ursprung in der Teilung Deutschlands hatte. Diesmal ist seine Hauptfigur ein Mann aus Ost-Berlin, der sich 30 Jahre nach dem Fall der Mauer unerwartet ins Rampenlicht der Öffentlichkeit gerät, weil ein Journalist glaubt, ihn als den bisher anonymen „Helden“ identifiziert zu haben, der die Flucht von 127 Menschen von Ost nach West-Berlin ermöglicht hat.
Ein großer Dank für die Unterstützung geht an den Freundeskreis Asociación AMIGOS Goethe-Institut España, insbesondere an seine Mitglieder:
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Veranstaltungen
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Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße
Filmvorführung | Regie: Wolfgang Becker, Deutschland 2025, Farbe, 113 Minuten
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Institut français Barcelona, Barcelona
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Deutsch mit spanischen Untertiteln
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Luisa
Filmvorführung | Regie: Julia Rösler. Deutschland 2025, Farbe, 94 Minuten.
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Institut français Barcelona, Barcelona
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Deutsch mit spanischen Untertiteln
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Wilma will mehr
Filmvorführung | Regie: Maren-Kea Freese, Deutschland 2025, Farbe,112 Minuten.
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Institut français Barcelona, Barcelona
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Deutsch mit spanischen Untertiteln
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Das geheime Stockwerk
Filmvorstellung | Regie: Norbert Lechner, Deutschland/ Österreich/ Luxemburg 2025, Farbe, 95 Minuten.
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Institut français Barcelona, Barcelona
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Deutsch mit spanischen Untertiteln
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Hysteria
Filmvorstellung | Regie: Mehmet Akif Büyükatalay. Deutschland 2025, Farbe, 103 Minuten.
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Institut français Barcelona, Barcelona
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Deutsch mit spanischen Untertiteln
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Sehnsucht in Sangerhausen
Filmvorführung | Regie: Julian Radlmaier, Deutschland 2025, Farbe, 2025 Minuten.
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Institut français Barcelona, Barcelona
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Deutsch mit spanischen Untertiteln
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