|

11:00 Uhr,

Die Reise durchs Papier: die ersten Erzählungen

Gesprächsrunde|Mit MIA OBERLÄNDER, einer prägenden jungen Stimme der deutschen Graphic Novel

  • Casa del Lector, Madrid

  • Sprache Spanisch
  • Preis Eintritt frei

Cover ANNA von Mia Oberländer (Ausschnitt) © Mia Oberländer | SALAMANDRA GRAPHIC

Mia Oberländer © Jette Oberländer

Am Sonntag, den 29. März, um 11 Uhr findet in der Casa del Lector die Gesprächsrunde "Die Reise durch das Papier: die ersten Geschichten" statt – ein Treffen, das junge Talente und neue Stimmen des zeitgenössischen Comics und der Illustration zusammenbringt.

Mit dabei sind Mia Oberländer, eine deutsche Autorin mit wachsender internationaler Präsenz, deren Graphic Novel ANNA 2025 auf Spanisch erschienen ist, sowie die spanischen Künstler*innen Conchi Truder, Natalia Velarde und Antonio J. Jiménez. Das Gespräch moderiert Gerardo Vilches, eine der wichtigsten Stimmen der Comickritik und -vermittlung in Spanien.

Die Runde lädt dazu ein, über die Experimentierfreude und die kreative Freiheit des Fanzines nachzudenken – und darüber, ob sich dieser freie Geist auch in den ersten längeren Arbeiten für große Verlage bewahren lässt.

Die Veranstaltung ist Teil der Feria del Cómic de Madrid (Madrider Comicmesse), einer jährlichen Begegnung von Verlagen, Künstler*innen und Leser*innen. Die Ausgabe 2026, kuratiert von Laura Barrachina, versteht sich als Reise durch die wichtigsten Städte des europäischen Comics – ein Ansatz, der den aktuellen Überblick erleichtert und die Verbindungen sichtbar macht, die Madrid in diesen kontinentalen Dialog einbinden.

ANNA von Mia Oberländer

Der preisgekrönte Debüt-Comic von Mia Oberländer wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt, darunter auch ins Spanische. Die spanische Ausgabe erschien 2025 bei Salamandra Graphic in der Übersetzung von Esther Cruz Santaella.

Cover ANNA von Mia Oberländer © Salamandra Graphic

Eine Geschichte über drei Generationen aussergewöhnlicher Frauen in einem Dorf und den Unterschied zwischen gross und grossartig. Mia Oberländer erzählt virtuos vom Gross- und Anderssein in unserer kleinkarierten Welt. [Quelle: Edition Moderne]

«Hier ist das Medium Comic in seinem Element, wenn aus der gefühlten Wahrheit ganz unmittelbar Bilder werden. Viel Zeichenspass ist ausserdem zu spüren, ein Vergnügen, das der immer wieder bedrückenden Erzählung viel ihrer Schwere nimmt.» — Martina Knoben, Süddeutsche Zeitung
 

Mia Oberländer

*1995, ist Comic-Zeichnerin und Illustratorin und lebt seit 2015 in Hamburg. An der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg absolvierte sie ein Bachelorstudium in Illustration, sowie ein Masterstudium in Grafischer Erzählung. Für ihr Graphic-Novel-Début Anna wurde sie 2021 mit dem Comicbuchpreis der Berthold-Leibinger-Stiftung und einem Jugendliteraturpreis in der Kategorie "Neue Talente" ausgezeichnet. Das Buch wurde in mehrere Sprachen übersetzt. Ausserdem veröffentlichte sie kürzere Arbeiten u.a in der deutschsprachigen Ausgabe von Le Monde diplomatique, dem ZEITmagazin oder der New York Times.