Eleonora Strano
Cultures of Action
Eleonora Strano, artist in residence aus Frankreich | © Julie Rochereau
Eleonora Strano ist Fotografin, Filmemacherin und Journalistin, deren Arbeit sich mit den Schnittstellen zwischen Erinnerung, Territorium und ökologischem Wandel auseinandersetzt. Als Absolventin der École Nationale Supérieure de la Photographie in Arles und Preisträgerin des EMI-CFD-Preises hat sie ihre Arbeiten vielfach in Frankreich und international ausgestellt, unter anderem in der Bibliothèque Nationale de France, beim Photo Vogue Festival in Mailand und bei Circulation(s). Neben ihrer redaktionellen Tätigkeit entwickelt sie visuelle und dokumentarische Projekte, die von Institutionen wie der Fondation des Artistes und der Cité Internationale des Arts unterstützt werden. Sie lebt in Südfrankreich und arbeitet regelmäßig mit kulturellen und akademischen Einrichtungen zusammen.
KÜNSTLERISCHER ANSATZ
Ihre Arbeit bewegt sich zwischen Dokumentation und Fiktion und bildet eine ortsbezogene Archäologie der Affekte. Mit Hilfe von Fotografie und Film untersucht sie, wie sich persönliche Erinnerung mit ökologischen und sozialen Veränderungen überschneidet, insbesondere im Kontext des Anthropozäns. Sie arbeitet mit Fotografien, Bewegtbildern und hybriden Formen und entwickelt Projekte, die Erzählkunst, Zusammenarbeit und Experimentierfreudigkeit miteinander verbinden. Mit ihren Arbeiten möchte sie verborgene Erzählungen sichtbar machen und neue Wege der Auseinandersetzung mit Raum, Erinnerung und einer gemeinsamen ökologischen Zukunft aufzeigen.