Logo Goethe-Institut

Vereinigtes Königreich

|

19:00–21:00 Uhr

Kant's Philosophy Today

Vortrag|Session 3: Aesthetics and Contemporary Art

Kant gilt als einer der Begründer der Ästhetik, der Lehre von der Kunst. Seine zentralen Begriffe wie Schönheit und unvoreingenommene Betrachtung scheinen jedoch weit entfernt von der heutigen konzeptuellen und politisierten Kunst. Ob und wie Kants Ästhetik uns bei der Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst helfen kann, diskutieren zwei Expert*innen.
 

Vorsitz und Kurator: Stephen Howard (FRIAS, Universität Freiburg)

In Zusammenarbeit mit dem Institute of Philosophy, School of Advanced Study, University of London

 
Diarmuid Costello ist Professor für Philosophie an der University of Warwick. Seine Forschungsschwerpunkte sind Ästhetik, Kunstphilosophie sowie Kunstgeschichte und -theorie. Zu seinen Büchern zählen On Photography: A Philosophical Inquiry (Routledge, 2018) und eine Neubewertung von Kants Kunsttheorie, Aesthetics after Modernism (Oxford University Press, 2024). Derzeit arbeitet er an philosophischen Ansätzen zur zeitgenössischen Kunst.
 

Fiona Hughes ist Dozentin für Philosophie an der University of Essex. Ihre Forschungsinteressen umfassen die Beziehung zwischen Kants Erkenntnistheorie und Ästhetik, Merleau-Pontys Weiterentwicklung von Husserls Phänomenologie, Nietzsches Kritik der Grundlagen des Wertes und die Beziehung zwischen Kunst und Philosophie. Sie ist Autorin von Kants Ästhetischer Erkenntnistheorie: Form und Welt (Edinburgh University Press, 2007) und Kants Kritik der ästhetischen Urteilskraft: Ein Leitfaden für Leser (Continuum, 2009).
 

Clive Cazeaux ist Professor für Ästhetik an der Cardiff Metropolitan University, Wales, Großbritannien. Er schreibt über die Beziehung zwischen Kunst und Philosophie, insbesondere über die Art und Weise, wie sie von Ideen von Kant bis zur Phänomenologie beeinflusst wird. Zu den Interessengebieten in diesem Bereich gehören die Philosophie der Sinne, künstlerische Forschung und Metaphern, wobei der Schwerpunkt auf der Rolle von Metaphern bei der Art und Weise liegt, wie wir die Welt aufteilen und denken. Clive ist Autor von Art, Research, Philosophy (Routledge 2017) und Metaphor and Continental Philosophy: From Kant to Derrida (Routledge 2007) sowie Herausgeber von The Continental Aesthetics Reader (Routledge 2011, 2. Auflage). Derzeit schreibt er eine Monographie zur Philosophie des Hörspiels.

Stephen Howard ist Senior Postdoctoral Fellow in Philosophie an der KU Leuven, Belgien, und ab Oktober 2024 Fellow am FRIAS, Universität Freiburg, Deutschland. Er ist spezialisiert auf frühneuzeitliche und moderne europäische Philosophie und verfolgt einen historischen Ansatz zu Fragen der Metaphysik, Erkenntnistheorie und Wissenschaftsphilosophie. In jüngster Zeit hat er ein Interesse an der Philosophie des Klimawandels entwickelt. Zu seinen Veröffentlichungen gehört Kant’s Late Philosophy of Nature: The Opus postumum (Cambridge University Press, 2023).