Logo Goethe-Institut

Vereinigtes Königreich

|

10:15–12:00 Uhr

KinoTage: Sophie Linnenbaum - Die Gewöhnlichen

Film|Kinovorführung für Schülerinnen und Schüler im Alter von 14–16 Jahren (KS3–KS4)

  • Goethe-Institut London, London

  • Sprache Deutsch, Englisch
  • Preis 1-25 Schüler*innen - GBP 175 25-50 Schüler*innen - GBP 350 51-65 Schüler*innen - GBP 455 Die Teilnahme ist für begleitende Lehrer*innen kostenlos.
  • Teil der Reihe: KinoTage - Deutsches Kino Erleben

Mädchen mit Hologramm © Bandenfilm

KinoTage für Schulen

Ablauf:
  • 10:15 Ankunft
  • 10:30 Filmstart
  • 12:30 Lunch break
  • 13:15 Workshop zum Film / Q&A 
  • 14:00 Ende
Bitte buchen Sie Ihre Teilnahme über das untenstehende Formular.
Wenn Sie nicht zum Goethe-Institut London anreisen können, den Film aber gerne an Ihrer Schule samt Workshop anbieten möchten, bestellen Sie hier kostenfrei unser KinoTage-Kit: 

 
Die Gewöhnlichen
Paula lebt in einer ungewöhnlichen Welt: Jeder Mensch ist eine filmische Figur – entweder strahlende Hauptfigur, zurückhaltende Nebenfigur oder ein benachteiligtes Outtake, das in Schwarzweiß und ohne Musik leben muss. Schon zu Beginn sieht man, wie Paula eine alte Filmszene ihrer Eltern analysiert und dabei zeigt, wie sehr sie in dieser Logik denkt.Die Hauptfiguren wohnen luxuriös und singen ständig Musicalnummern, Nebenfiguren sprechen nur typische Standardsätze, und die Outtakes leben in einem heruntergekommenen Viertel voller Filmzitate und skurriler Gestalten. Die Regisseurin Sophie Linnenbaum hat diese Welt bis ins Detail durchdacht – von Jumpcuts über Geräuschemacher bis zu einer Schule, in der man Emotionen übt. 

Paula besucht das „Institut“, wo sie lernen soll, selbst Hauptfigur zu werden. Ihre Mutter ist Nebenfigur, ihr Vater eine verstorbene Hauptfigur. Für ihr wichtiges Examen muss Paula große Gefühle zeigen. Als sie Hinweise findet, die ihre Familiengeschichte in Frage stellen, beginnt sie, die Grenzen ihrer Welt zu hinterfragen. Dabei entdeckt sie, wie unterschiedlich die Figuren leben und wie ungerecht die Regeln sind.
„Ordinaries“ verbindet Humor, Fantasie und Gesellschaftskritik: Der Film zeigt, wie es ist, sich in einer komplizierten Welt zurechtzufinden, und wie Mut, Neugier und Freundschaft helfen können, die eigene Rolle zu finden.

Credits: Deutschland 2021/22, Farbe, 124 min. Mit englischen Untertiteln. Regie: Sophie Linnenbaum

Über die Regisseurin
Sophie Linnenbaum (1986 in Nürnberg) studierte zunächst Psychologie, bevor sie 2013 an die Filmuniversität Babelsberg wechselte, um Regie zu lernen. Dort entstanden zahlreiche Kurzfilme, die auf internationalen Festivals liefen und mehrfach ausgezeichnet wurden . Schnell wurde sie zu einer markanten Stimme im deutschen Kurzfilm. Mit ihrem ersten Langfilm The Ordinaries (2022) gelang ihr der Durchbruch und sie wurde einem breiten Publikum bekannt.

Auszeichnungen:
2022 Goethe Institut, Kinder- und Jugend Filmpreis für Sophie Linnenbaum
2022 Exground Filmfest, Publikumspreis „Bester Film“
2022 Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern, Förderpreis der DEFA-Stiftung
2022 New Faces Award Deutschland, Preis „Regie“ für Sophie Linnenbaum
2022 Filmfest München, New Talent Awards „Regie“ und „Produktion“