Sa, 03.10.2009 - Fr, 09.10.2009

Vorführung der Experimentalfilme

Filmvorführung|Hinweis: Programmkorrektur

  • Ciné Nouveau

  • Preis ¥ 1200; ¥ 1000 (Vorverkauf);
    weitere Info: Ciné Nouveau

Im Rahmen des "Experimental 3 -Film Festival in Osaka-" zeigt das Ciné Nouveau themenbezogen in einer Reihe von Blöcken über 100 experimentelle Filme aus verschiedenen Ländern der Welt.

Die Themen- und Filmauswahl sowie das ausführliche Festival-Programm können Sie hier herunterladen:
Flyer "Experimental 3 Film Festival"

Hinweis: Das Programm 4 enthält im Flyer einen Fehler, dafür möchen wir uns entschuldigen. Die korrigierte Version des Programms 4 finden Sie hier日本語.

 

     
Hors chants

Vögel am Meer

Wasserfall

Filmübersicht der deutschen Beiträge:

"Some People feel the rain"
Silke Schmickl und Marc Horchler, 2007, 2’56 Min.
Eine Nacht in Tokyo, es regnet, geöffnete Regenschirme…

"Altostratus"
Egbert Mittelstädt, 2006, 5’29 Min.
Zu den atmosphärischen Klängen von Biosphere erfasst Egbert Mittelstädts Altostatus die voranschreitende Zeit und Bewegung einer Stadtszene in fotografischer Manier.

"Elsewhere"
Egbert Mittelstädt, 1999, 5’49 Min.
Orte, an denen die Zeit still steht, gibt es überall. In Elsewhere ist dieser Ort eine Vorstadtbahn von Tokyo. 

"Raus aus seinen Kleidern"
Corinna Schnitt, 1999, 7’ Min.
Auf der Dachterrasse eines Hauses steht eine junge Frau und schüttelt ohne Unterbrechung ein Kleidungsstück aus. Dazu hört man eine weibliche Stimme, die über frisch gewaschene Anziehsachen "philosophiert". Dass darüber schon mal eine Beziehung in die Brüche gehen kann, nimmt sie in Kauf.

"En Passant"
Pauline M’Barek, 2004, 5’33 Min.
Unterschiedliche Personen gleiten auf seltsame Weise durch das Bild: ein Arbeiter, eine asiatische Familie, ein Liebespärchen. Ein kurzer Augenblick des Transits im urbanen Raum in Slow-Motion.

 "OSMOTIC"
Jan Verbeek, 2006, 3’ Min.
Ein junger Parkhauswärter dirigiert in Hut und Trenchcoat mit langen Armen die Autos zur einen oder anderen Ausfahrt. Die präzise Tätigkeit wirkt wie die Choreographie eines kraftvollen Tanzes.

"Avtobus"
Steffen Ramlow, 2006, 4’25 Min.
Avtobus, #002 der seriellen Arbeit „poesie des alltäglichen“, zeigt eine Busszene im winterlichen Wolgograd. Die Insassen des Busses und die Aufnahmen der Stadt verweben sich zum assoziativen Portrait eines Ortes und seiner Menschen.

"On a Wednesday Night in Tokyo"
Jan Verbeek, 2004, 5’35 Min.
Tokyo, 23 Uhr. Menschen steigen in eine Bahn. In einer Einstellung gedreht vermittelt das Video bis an den Rand des Unerträglichen das Unvermeidliche.

"painting paradise"
Barbara Hlali, 2008, 5’30 Min.
In painting paradise übermalt Barbara Hlali Fernsehbilder aus Krisengebieten und überdeckt, verändert und verschönert diese. Eine trügerische Idylle entsteht, die angesichts der realen Situation jedoch nicht aufrecht zu erhalten ist und vielmehr die katastrophale Realität enthüllt.

"Straße"
Johanna Reich, 2009, 5’18 Min.
Eine Kamera liegt auf der Straße und wird entlang bis zum Park gekickt. Jeder Stoß generiert neue flüchtige Bilder einer städtischen Straße, Klang und Bilder werden durch die harten Stöße rhythmisiert und unterbrochen.

"Tropfen"
Steffi Stangl, 2008, 2’20 Min.
Tropfen ist eine audiovisuelle Dokumentation der gleichnamigen Installation von Steffi Stangl, bei der eine Synchronisierung von Licht und einzelnen frei fallenden Tropfen erzeugt wird. Wahrnehmbar wird dadurch die Illusion eines schwebenden Tropfens.

"WASSERFALL"
Helga Fanderl, 2000, 1’ Min.
Wasser quillt über den Rand eines Brunnenbeckens; Streifen goldener Tropfen fallen durchs Bild. 

"BRUNNEN"
Helga Fanderl, 2000, 3’ Min.
Ein begehbarer Springbrunnen in einem Pariser Park wird zur Quelle des Vergnügens für Kinder und einer Choreographie besonderer Art.

"traveling time series : Ahrenshoop #01"
Masayo Kajimura, 2008, 14’ Min.
Als Teil des Langzeitprojektes “traveling time series” entstand der Film während eines einmonatigen Aufenthalts an der Ostsee. Man sieht nur den Himmel und das Meer, welche die Künstlerin täglich gefilmt hat: der unendliche Zyklus wird zu einem Lichtspiel.

"Scenic View II (after Hokusai)"
Philipp Lachenmann, 2000, 4’30 Min.
Ein kleiner filmischer „Haiku“: Der Berg Fuji, ein See davor, auf dessen ruhiger Oberfläche er sich spiegelt. Man hört ein Motorengeräusch. Ein Vogel fliegt von rechts nach links durch das Bild. Von links nach rechts fährt ein Fischer mit seinem Boot ins Bild.

"Vögel am Meer"
Wolfgang Lehmann, 2008, 2’ Min.
Inspiriert von der Schönheit der römischen Osterliturgie des 13. Jahrhunderts - eine Form der Kommunikation, die dem gesprochene Wort nicht bedurfte, sondern sich ganz von einem Geist zum anderen offenbarte - ist Vögel am Meer eine dichte Sequenz mit am Meer lebenden Vögel.

"Vanishing Trinity"
Johanna Reich, 2006, 3’20 Min.
Drei Personen warten am Meer. Gleichzeitig schreiten die identisch aussehenden Frauen ins Wasser bis sie verschwinden.

"Envelope : Affectionately"
Masayo Kajimura, 2002, 13’53 Min.
Geschichtenerzählen als lebendige From der Erinnerung: Von der bekannten Legende vom Karpfen, der zum Drachen wird, bewegt sich der Film zum Lachsfang der Lil’wat, einer indigenen Community in Kanada, und hinterfragt das Konzept des kulturell “Anderen”.