Do, 11.02.2010 - So, 07.03.2010,
Do und Fr, 17:00 - 19:00 Uhr
Aufgelöst Kristallisiert
Ausstellung
Katrin Paul, eine seit einem Jahr in Osaka lebende deutsche Künstlerin, präsentiert im Creative Center Osaka in einer Rauminstallation ihre neusten Werke. Ihre Arbeiten waren in den letzten Jahren vor allem von einer Fotografie geprägt, die das Verhalten und die Wahrnehmung der Farbe Schwarz unter dem Einfluss von Licht betrachtete. Die aktuelle Ausstellung schlägt dabei ein neues Kapitel dieses Ansatzes auf. Sie beginnt schwarz und endet in völligem Weiß.
Im Herzen noch eine überzeugte Analog-Fotografin, weisen Katrin Pauls Arbeiten eine neue Herangehensweise auf, die von gewöhnlichem Salz (NaCl), Wasser und Papier geprägt ist. Dabei wird das Salz in Form von Sole auf Papier aufgetragen und sich selbst überlassen. Mit der Zeit formen sich Kristalle und ein Bild entsteht. Bis zu einem bestimmten Zeitpunkt lässt sich die Entwicklung dieser Kristalle kontrollieren, die entscheidende Rolle spielen jedoch äußere Einflüsse, wie Temperatur, Licht und Luftfeuchtigkeit. Dieser Prozess benötigt Zeit und kann nur minimal beschleunigt oder verzögert werden. Wenn das Bild falsch behandelt wird, kann es sogar ganz verschwinden. Katrin Paul ist mit allen diesen Prozessen aus der Fotoentwicklung vertraut. Erinnerung wird wachgerufen, in und mit neuem Material umgewandelt und erhält so eine neue Wahrnehmbarkeit.
Im zweiten Teil der Ausstellung von Katrin Paul, werden Bissspuren auf Papier gezeigt, die von der Künstlerin selbst stammen und Ausdruck ihrer emotionalen Verfassung sind. Sie sind der Abschluss der Abarbeitung einzelne Punkte ihres täglichen Schaffens. Alleinstehend überraschen die so entstehenden Formen mit ihrer unterschwelligen Gewalttätigkeit und Schönheit.
Nach ihrem Studien des Fotodesigns in Dortmund und der Medienkunst an der neu gegründeten Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe zog Katrin Paul nach Japan und lebte als freischaffende Künstlerin zunächst in Tokio, derzeit in Osaka.
Im Herzen noch eine überzeugte Analog-Fotografin, weisen Katrin Pauls Arbeiten eine neue Herangehensweise auf, die von gewöhnlichem Salz (NaCl), Wasser und Papier geprägt ist. Dabei wird das Salz in Form von Sole auf Papier aufgetragen und sich selbst überlassen. Mit der Zeit formen sich Kristalle und ein Bild entsteht. Bis zu einem bestimmten Zeitpunkt lässt sich die Entwicklung dieser Kristalle kontrollieren, die entscheidende Rolle spielen jedoch äußere Einflüsse, wie Temperatur, Licht und Luftfeuchtigkeit. Dieser Prozess benötigt Zeit und kann nur minimal beschleunigt oder verzögert werden. Wenn das Bild falsch behandelt wird, kann es sogar ganz verschwinden. Katrin Paul ist mit allen diesen Prozessen aus der Fotoentwicklung vertraut. Erinnerung wird wachgerufen, in und mit neuem Material umgewandelt und erhält so eine neue Wahrnehmbarkeit.
Im zweiten Teil der Ausstellung von Katrin Paul, werden Bissspuren auf Papier gezeigt, die von der Künstlerin selbst stammen und Ausdruck ihrer emotionalen Verfassung sind. Sie sind der Abschluss der Abarbeitung einzelne Punkte ihres täglichen Schaffens. Alleinstehend überraschen die so entstehenden Formen mit ihrer unterschwelligen Gewalttätigkeit und Schönheit.
Nach ihrem Studien des Fotodesigns in Dortmund und der Medienkunst an der neu gegründeten Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe zog Katrin Paul nach Japan und lebte als freischaffende Künstlerin zunächst in Tokio, derzeit in Osaka.