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18:30 Uhr
Anita, Tänze des Lasters
Filmvorführung |mit Einführung von Tetsuya Shibutani
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Goethe-Institut Tokyo, Saal, Tokyo
- Sprache Film: Japanisch mit deutschen Untertiteln, Einführung: Japanisch
- Preis 1000 Yen (Pass für alle Vorführungen: 2500 Yen)
- Teil der Reihe: Rosa von Praunheim - Pionier des queeren Kinos in Deutschland
BRD, 1987, 87 min, FSK: 16, Deutsch mit japanischen Untertiteln
Im Berlin der 1920er Jahre erregte die Nackttänzerin Anita Berber mit ihrer exzentrischen und kompromisslosen Art Aufsehen. Rückblickend verkörpert sie idealtypisch die wilde Zeit zwischen Krieg, Inflation, sexueller Befreiung und Drogenrausch. Rosa von Praunheim rahmt seine Hommage an diese radikale Persönlichkeit durch die Erzählung einer alten Frau, die in eine psychiatrische Klinik eingewiesen wird. Die Patientin, gespielt von der Kultdarstellerin Lotti Huber, hält sich für Anita Berber. Ihre Fantasien zitieren die Bilderwelt des expressionistischen Stummfilms und werden von der Kamerafrau Elfi Mikesch visuell ausdrucksstark in Szene gesetzt.
Regie. Rosa von Praunheim
Mit: Lotti Huber, Ina Blum, Mikael Honesseau, Rosa von Praunheim u.a.
Vorführung mit freundlicher Unterstützung des Eurospace
Mit Einführung durch den Filmwissenschaftler Tetsuya Shibutani
Tetsuya Shibutani
Geboren 1965. Professor am College of Humanities and Sciences der Nihon University. Seine Fachgebiete sind deutscher Film und Kulturen visueller Repräsentation. Er veröffentlichte zahlreiche Texte zu Themen des deutschen Films mit einem besonderen Schwerpunkt auf Rainer Werner Fassbinder. Zudem übersetzte er Fassbinders Theaterstücke „Die Bremer Freiheit“ und „Müll, Stadt, Tod“ ins Japanische und schuf japanische Untertitel für eine große Zahl deutscher Filme.
Im Berlin der 1920er Jahre erregte die Nackttänzerin Anita Berber mit ihrer exzentrischen und kompromisslosen Art Aufsehen. Rückblickend verkörpert sie idealtypisch die wilde Zeit zwischen Krieg, Inflation, sexueller Befreiung und Drogenrausch. Rosa von Praunheim rahmt seine Hommage an diese radikale Persönlichkeit durch die Erzählung einer alten Frau, die in eine psychiatrische Klinik eingewiesen wird. Die Patientin, gespielt von der Kultdarstellerin Lotti Huber, hält sich für Anita Berber. Ihre Fantasien zitieren die Bilderwelt des expressionistischen Stummfilms und werden von der Kamerafrau Elfi Mikesch visuell ausdrucksstark in Szene gesetzt.
Regie. Rosa von Praunheim
Mit: Lotti Huber, Ina Blum, Mikael Honesseau, Rosa von Praunheim u.a.
Vorführung mit freundlicher Unterstützung des Eurospace
Mit Einführung durch den Filmwissenschaftler Tetsuya Shibutani
Tetsuya Shibutani
Geboren 1965. Professor am College of Humanities and Sciences der Nihon University. Seine Fachgebiete sind deutscher Film und Kulturen visueller Repräsentation. Er veröffentlichte zahlreiche Texte zu Themen des deutschen Films mit einem besonderen Schwerpunkt auf Rainer Werner Fassbinder. Zudem übersetzte er Fassbinders Theaterstücke „Die Bremer Freiheit“ und „Müll, Stadt, Tod“ ins Japanische und schuf japanische Untertitel für eine große Zahl deutscher Filme.
Ort
Goethe-Institut Tokyo, Saal
7-5-56 Akasaka, Minato-ku
Tokyo
107-0052 Japan
7-5-56 Akasaka, Minato-ku
Tokyo
107-0052 Japan