Ausstellung Neotopia: Daten und Menschlichkeit

Data Selfie © Hang Do Thi Duc

Mi, 1. November 2017–
Mi, 31. Januar 2018
10:00–18:00 Uhr (an Wochenenden und Feiertagen geschlossen)

Art Center Nabi

4th floor, SK Building, 26 Jong-ro
Jongno-gu, Seoul

Ein besseres Leben und eine bessere Welt durch die Nutzung von Daten

Vom 1. November 2017 bis 31. Januar 2018 findet im Art Center Nabi die Ausstellung Neotopia: Data and Humanity statt. Die Ausstellung ist der letzte Teil einer Trilogie des Art Center Nabi, die sich mit dem Themenkomplex „Mensch und Technologisierung“ beschäftigt und richtet ihren Fokus darauf, wie Daten Dialog, Solidarität und Partizipation ermöglichen, ohne dabei die individuelle Unterschiede des Einzelnen aus dem Auge zu verlieren. Es werden aktuelle Fragen aufgeworfen, die sich hauptsächlich mit den Sonnen- und Schattenseiten der modernen Spitzentechnologie und dem Begriff der menschlichen Gesellschaft befassen:
 
Können Daten Individuen oder Gruppen, zusammenführen, die durch soziale Unterschiede getrennt wurden? Ist es möglich, dass Daten emotionale Verbundenheit stärken und sogar die Teilnahme an Politik, Gesellschaft und Kultur herbeiführen? Können Daten Solidarität und eine bessere Zusammenarbeit erzeugen und somit sogar eine neue Art von Wirtschaft hervorbringen? Welche Rolle spielen Daten dabei, eine lebenswerte Stadt, die Regeneration ermöglicht, zu bauen?
 
Die Ausstellung versucht diese und andere Fragen mit 35 Werken von insgesamt 80 koreanischen und internationalen Künstlern aus 13 Ländern zu beantworten. Darunter befindet sich auch Data Selfie, des aus Deutschland stammenden Künstlers Hang Do Thi Duc. Data Selfie wird zum ersten Mal in Korea gezeigt und bietet eine persönliche und differenzierte Perspektive auf Datensammlung, prognostische Analyse und Onlinedaten.
 
Hang Do Thi Duc studierte Journalistik und Medien-Management an der Hochschule Magdeburg-Stendal und erwarb an der New Yorker Parsons School of Design seinen Master of Fine Arts in Design und Technologie. Als Mitbegründer des in New York ansässigen Ateliers Data X nutzt er soziale Webseiten und Datentechnologie, um Werke zu erschaffen, die sich mit der Identität des Einzelnen und seinem Verhältnis zur Gesellschaft befassen

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