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16:00–22:00 Uhr
Dealing in Distance Ausstellung
Kunstausstellung|diverse Kunstschaffende
- Preis Freier Eintritt
- Teil der Reihe: Dealing in Distance
As part of the festival, Dealing in Distance — Manila presents a multi-venue exhibition featuring installations, video works, and living archives by artists from Southeast Asia and the diaspora based in Southeast Asia and Germany. The exhibition takes place across six venues in Quezon City.
The exhibition is open to the public from 4:00PM to 10:00PM, from January 30 to February 1. Admission is FREE.
January 30 — Exhibition Opening and Art Walk
One of the festival’s main events is the exhibition opening, which takes place on January 30 and begins with a guided Art Walk, followed by the Opening Reception.Beginning between 4:00 PM, the walkthrough will start at NO Community-run Space and move as a group through several exhibition spaces across the city. Participants will spend approximately 15 minutes at each stop, offering an introduction to the artworks, artists, and key ideas behind the festival. The walkthrough is designed as a shared experience, encouraging participants to walk, listen, and reflect together as the exhibitions unfold across different locations.
Walkthrough overview and route:
https://maps.app.goo.gl/MbUduzNRe7GXmCuB7
The walkthrough will end at Gallery 119, where the Opening Reception will take place. This gathering marks the official opening of the festival and offers space to meet fellow visitors and artists, and to continue conversations around the works presented.
1st stop: NO Community-run Space
Minh Duc Pham — Fountains of a High Mountain, A Sweet Dream
A ceramic and sound installation reflecting on memory, loss, and the silenced histories of Vietnamese contract workers in former East Germany.
2nd stop: COCO Co-working Space
Sarnt × Krisanta × Universe —
Those Girls Work Hard Too / What Lies Between Our Broken Pieces? / Mamula-mula
A group of installations and video works exploring women’s labor, migration, online intimacy, and self-empowerment across cultural and geographic distance.
3rd stop: Kusina Sa Balangay
House of Dirty — Leave Your Kalat on the Floor
A living archive installation examining labor, care, and collective practice through ballroom culture.
4th stop: Chapterhouse
Jules Leaño — Muyas (Inheritance) and Iba ’Yon, Dagat (On the Other Side of That Sea)
A video and installation reflecting on family, language, and migration from the perspectives of both leaving and staying.
5th stop: Gallery 119
Thu Hien Hoang — Made in Rice
A three-channel video work responding to racism and stereotypes around Asian identity.
Zelin Seah — Will You Come With Us?
An installation reflecting on migrant labor, invisibility, and belonging.
The January 30 walkthrough introduces the festival’s central themes of migration, distance, and connection, and sets the tone for the exhibitions and programs continuing over the following days.
January 31 and February 1 — Exhibition Continues
On January 31 and February 1, the exhibition continues across the same venues without a guided walkthrough.Visitors may explore the artworks independently and at their own pace during exhibition hours (4:00PM–10:00PM). The same artworks and installations remain on view as part of the festival’s Manila program.
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Sarnt Utamachote ist eine südostasiatische nichtbinäre Filmschaffende und Kuratierende mit Wohnsitz in Berlin (Deutschland). Sarnt hat das Kollektiv un.thai.tled mitgegründet, eine Plattform für thailändische diasporische Kunstschaffende mit Sitz in Deutschland, und zugleich Teil des Kollektivs Cruising Curators. Sarnts jüngstes kuratorisches Projekt Young Birds From Strange Mountains, präsentiert im Schwulen Museum Berlin (2025), widmet sich queeren Kunstschaffenden und Archiven aus Südostasien sowie deren Diaspora. Sarnts Forschung zu im Exil lebenden kambodschanischen Kunstschaffenden in der DDR wurde unter anderem bei D21 Leipzig, der MDBK Leipzig, im Rahmen von Echoes of the Brother Countries (2024) am Haus der Kulturen der Welt Berlin sowie im Kunst Raum Mitte Berlin vorgestellt. Sarnts kürzlich erschiener Kurzfilm I don't want to be just a memory (2022-24) premierte im 74. Berlinale Forum.
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Krisanta Caguioa-Mönnich, eine alleinerziehende, arbeitende Mutter, kommt ursprünglich aus den Philippinen. Nach ihrem Studium und ihrer Arbeit in der Möbel-, Architektur-, und Inneneinrichtungsindustrie in den Philippinen, ist sie seit acht Jahren im sozialen Bereich tätig. Krisanta ist Vermittlerin für Sprache und Kultur (zurzeit im Sabbatical) im Ban Ying (Thai für "Haus der Frau"), einer Unterkunft sowie Beratungs- und Koordinierungszentrum gegen Menschenhandel. Als freiberufliche Kunstschaffende konnte sie Probleme bewältigen, die in ihrer persönlichen und beruflichen Erfahrungen als migrantische Frau und mit migrantischen Frauen* entstanden ist, welche Ausbeutung, Gewalt, oder Menschenhandel erfahren haben. Vor dem Hintergrund ihrer eigenen Migrationsgeschichten interpretiert und transformiert Krisanta sichtbare Wege, wie die Frauen* ihre Migrationserfahrungen in Bildern/Kunstwerken verarbeiten. Die Frauen* sind durch Fotos und Gespräche inbegriffen in den artistisch-kreativen Prozess.
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Universe Baldoza ist eine multidisziplinäre kunstschaffende, und unabhängig filmmachende Person, die sich mit kultur- und gesellschaftlich-basierte Kunstpraxis in den Phillippinen auseinandersetzt. Ihre Video-Installaion erkundet die Überschneidung von Ton, Video, Ar
Ihre frühere Dokumentar-Installation "Marciano" war Teil der Japan Foundation's Ausstellung, Modes of Liasions (Bangkok) und Almost There (Manila). IN 2011, war sie eines der FIlmschaffende kommisiert, um ein neues Werk für den Hof des Sharjah Bennale zu produzieren. Zurzeit entwickelt sie Werken um das Thema der interkulturellen Dating und Sexualität. -
Minh Duc Pham ist ein in Berlin lebender Kunstschaffender und Performer. Er studierte Ausstellungsdesign und Szenografie an der Hochschule für Gestaltung (HfG) Karlsruhe sowie Performance Studies und Designtheorie an der Universität der Künste (UdK) Berlin.
Seine künstlerische Praxis bewegt sich zwischen bildender und darstellender Kunst und untersucht Fragen von Identität an der Schnittstelle von Geschlecht, ethnischer Herkunft und Klasse. Seine Arbeiten wurden unter anderem im Museum der Bildenden Künste Leipzig, im Stadtmuseum Dresden, im Haus der Kulturen der Welt Berlin sowie im Vietnamese Women’s Museum in Hanoi gezeigt; zuletzt waren sie im Museum Utopie und Alltag Eisenhüttenstadt und in der Kunsthalle Osnabrück zu sehen. -
House of Dirty ist ein lokales Ballroom-Kiki-House, das von vier Befreundeten gegründet wurde - mit dem gemeinsamen Ziel, einen Sugar Daddy zu finden, der ihre Aktivitäten finanzieren würde. Bei seiner Gründung wurde das House durch folgende Prinzipien zusammengebracht:
1. Makel oder Dreck ("Kalat") als Teil eines Individuum anzunehmen, zu akzeptieren und zu zelebrieren.
2. Es wird sich für Sexpositivität und reproduktive Gesundheit eingetreten.
3. Die Verbindung der Ballroom-Kultur und mit der queeren Filipino-Erfahrung.
Seit ihrem Debüt 2021 ist das House of Dirty zu einem bekannten Namen in der phillippinischen Ballroom-Kiki-Szene geworden. Die Mitglieder haben Trophäen gewonnen, und viele Momente in Kategorien wie Realness, Face, Best Dressed, Fashion Killa, Bizarre, Body, Sex Siren, sowie Voguing/Performance (Old Way, New Way, Vogue Fem) geschaffen. Das House hat zudem Veranstaltungen wie "The Kalat Kiki" und "The Surftown Ball" organisiert.
Derzeit wird das House von der Dirty Mother Ozkurr, einer Fashiondesignerin, und Dirty Father Jaja, einer darstellenden Kunstschaffenden, geführt. Das Haus setzt sich aus vielen divesren Individuen zusammen, deren Beiträge und Präsenz von Ballroom bis hin zur Drag Scene, Mode, Performancekunst, Theater, und Film reichen. Und trotz all dem ist es ihnen bislang nicht gelungen, einen Sugar Daddy zu finden. -
Jules Leaño ist eine schottisch-philippinische Kunstschaffende, die in Berlin und Schottland lebt und arbeitet. Mit einem Hintergrund in experimentellen Film und in der visuellen Anthropologie untersucht ihre Arbeit die Beziehungen zwischen visuellen Medien, kollektivem Gedächtnis, sowie den vielfältigen sozialen und politischen Realitäten unserer Gegenwart. Ihre Praxis setzt sich intensiv mit der Materialität des bewegten Bildes auseinander und bedient sich dabei analogen Films, digitalen Videos, Expanded-Cinema-Installationen und Performance. Im Spiel mit Prozessen von Zerstörung, Bewahrung und Rekonstruktion erforscht ihre Arbeit die Parallelen, die diese Bilder und Prozesse in der von ihnen dargestellten Wirklichkeit haben.
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Hiền Hoàng (geb. 1990) ist eine interdisziplinäre Kunstschaffende, die zwischen Deutschland, dem Vereinigten Königreich, und Vietnam arbeitet. Ihre Praxis bewegt sich zwischen Fotografie, Bewegtbild, Installation, und wissenschaftlicher Forschung. Darin untersucht sie, wie Gewalt und Vertreibung Spuren in Landschaften und Körpern hinterlassen, und reflektiert die Spannungen zwischen kultureller Zugehörigkeit und Distanz sowie zwischen Daten und Emotionen. Ihre aktuelle Forschung führt sie zurück nach Vietnam, wo sie das ökologische und psychologische Erbe von Agent Orange untersucht. Dabei erforscht sie, wie Landschaften weiterhin Geschichten von Trauma und Transformation speichern und wie künstlerische Praxis neue Formen der Wahrnehmung dieser verflochtenen Erinnerungen eröffnen kann.