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13:00–21:00 Uhr
Dealing in Distance Ausstellung
Kunstausstellung|diverse Kunstschaffende
- Preis Freier Eintritt
- Teil der Reihe: Dealing in Distance
Im Rahmen des Festivals „Dealing in Distance — Manila“ wird an mehreren Orten die Ausstellung „Kamusta? / How Are You“ gezeigt, die Installationen, Videowerke und Living Archives von Künstler*innen aus Südostasien und der südostasiatischen Diaspora in Deutschland präsentiert. Sie findet an sechs Orten in Quezon City statt.
Sie öffnet am 30. Januar im Rahmen des Festivaleröffnungsprogramms von 18:00 bis 21:00 Uhr für die Öffentlichkeit und ist vom 31. Januar bis zum 1. Februar jeweils von 13:00 bis 21:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Hier können Sie einen Überblick über die Ausstellungsorte einsehen:
https://maps.app.goo.gl/MbUduzNRe7GXmCuB7
NO Gallery
Minh Duc Pham – Fountains of a High Mountain, A Sweet Dream
Keramik- und Toninstallation über Erinnerungen, Verluste und verstummte Geschichten vietnamesischer Vertragsarbeiter im ehemaligen Ostdeutschland.
Corner26 Co-Working(COCO)
Sarnt × Krisanta × Universe –
Those Girls Work Hard Too / What Lies Between Our Broken Pieces? / Mamula-mula
Gruppeninstallation und Videoarbeiten, die Themen wie Frauenarbeit, Migration, Online-Intimität und Selbstermächtigung über kulturelle und geografische Distanzen hinweg untersuchen.
Kusina Sa Balangay
House of Dirty – Leave Your Kalat on the Floor
Eine Installation als lebendes Archiv, das Arbeit, Fürsorge und kollektive Praxis der Ballroom-Kultur erforscht.
Chapterhouse
Jules Leaño – Muyas (Erbe) und Iba ’Yon, Dagat (Auf der anderen Seite des Meeres)
Videoinstallationen über Familie, Sprache und Migration aus der Perspektive derjenigen, die gehen, und derjenigen, die bleiben.
Gallery 119
Thu Hien Hoang – Made in Rice
Dreiteilige Videoinstallation als Antwort auf Rassismus und Stereotype asiatischer Identitäten.
Zelin Seah – Will You Come With Us?
Installation über migrantische Arbeit, Unsichtbarkeit und Zugehörigkeit.
Kunstschaffende
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Sarnt Utamachote ist eine südostasiatische nichtbinäre Filmschaffende und Kuratierende mit Wohnsitz in Berlin (Deutschland). Sarnt hat das Kollektiv un.thai.tled mitgegründet, eine Plattform für thailändische diasporische Kunstschaffende mit Sitz in Deutschland, und zugleich Teil des Kollektivs Cruising Curators.
Sarnts jüngstes kuratorisches Projekt "Young Birds From Strange Mountains," präsentiert im Schwulen Museum Berlin (2025), widmet sich queeren Kunstschaffenden und Archiven aus Südostasien sowie deren Diaspora. Sarnts Forschung zu im Exil lebenden kambodschanischen Kunstschaffenden in der DDR wurde unter anderem im D21 Leipzig, der MDBK Leipzig, im Rahmen von Echoes of the Brother Countries (2024) am Haus der Kulturen der Welt Berlin sowie im Kunst Raum Mitte Berlin vorgestellt. Sarnts kürzlich erschiener Kurzfilm "I don't want to be just a memory" (2022-24) premierte im 74. Berlinale Forum. -
Krisanta Caguioa-Mönnich, eine alleinerziehende, arbeitende Mutter, kommt ursprünglich aus den Philippinen. Nach ihrem Studium und ihrer Arbeit in der Möbel-, Architektur-, und Inneneinrichtungsindustrie in den Philippinen, ist sie seit acht Jahren im sozialen Bereich tätig. Krisanta ist Vermittlerin für Sprache und Kultur (zurzeit im Sabbatical) im Ban Ying (Thai für "Haus der Frau"), einer Unterkunft sowie Beratungs- und Koordinierungszentrum gegen Menschenhandel. Als freiberufliche Kunstschaffende konnte sie Probleme bewältigen, die in ihrer persönlichen und beruflichen Erfahrungen als migrantische Frau und mit migrantischen Frauen* entstanden ist, welche Ausbeutung, Gewalt, oder Menschenhandel erfahren haben. Vor dem Hintergrund ihrer eigenen Migrationsgeschichten interpretiert und transformiert Krisanta sichtbare Wege, wie die Frauen* ihre Migrationserfahrungen in Bildern/Kunstwerken verarbeiten. Die Frauen* sind durch Fotos und Gespräche inbegriffen in den artistisch-kreativen Prozess.
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Universe Baldoza ist eine multidisziplinäre kunstschaffende, und unabhängig filmmachende Person, die sich mit kultur- und gesellschaftlich-basierter Kunstpraxis in den Phillippinen auseinandersetzt. Ihre Video-Installationen erkunden die Schnittstelle von Ton, Video, Archivmaterial, Datensätzen, Texten, und Fundobjekten. Ihre frühere Dokumentar-Installation "Marciano" war Teil der Ausstellung Modes of Liaisons (Bangkok) der Japan Foundation, sowie von Almost There (Manila). Sie eine der Filmschaffenden, die beauftragt wurden, ein neues Werk für den Hof der Sharjah Biennale 11 zu produzieren. Zurzeit entwickelt sie Werke zu dem Thema interkulturelles Dating und Sexualität.
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Minh Duc Pham ist ein in Berlin lebender Kunstschaffender und Performer. Er studierte Ausstellungsdesign und Szenografie an der Hochschule für Gestaltung (HfG) Karlsruhe sowie Performance Studies und Designtheorie an der Universität der Künste (UdK) Berlin.
Seine künstlerische Praxis bewegt sich zwischen bildender und darstellender Kunst und untersucht Fragen von Identität an der Schnittstelle von Geschlecht, ethnischer Herkunft und Klasse. Seine Arbeiten wurden unter anderem im Museum der Bildenden Künste Leipzig, im Stadtmuseum Dresden, im Haus der Kulturen der Welt Berlin sowie im Vietnamese Women’s Museum in Hanoi gezeigt; zuletzt waren sie im Museum Utopie und Alltag Eisenhüttenstadt und in der Kunsthalle Osnabrück zu sehen. -
House of Dirty ist ein lokales Ballroom-Kiki-House, das von vier Befreundeten gegründet wurde - mit dem gemeinsamen Ziel, einen Sugar Daddy zu finden, der ihre Aktivitäten finanzieren würde. Bei seiner Gründung wurde das House durch folgende Prinzipien zusammengebracht:
1. Makel oder Dreck ("Kalat") als Teil eines Individuum anzunehmen, zu akzeptieren und zu zelebrieren.
2. Es wird sich für Sexpositivität und reproduktive Gesundheit eingetreten.
3. Die Verbindung der Ballroom-Kultur und mit der queeren Filipino-Erfahrung.
Seit ihrem Debüt 2021 ist das House of Dirty zu einem bekannten Namen in der phillippinischen Ballroom-Kiki-Szene geworden. Die Mitglieder haben Trophäen gewonnen, und viele Momente in Kategorien wie Realness, Face, Best Dressed, Fashion Killa, Bizarre, Body, Sex Siren, sowie Voguing/Performance (Old Way, New Way, Vogue Fem) geschaffen. Das House hat zudem Veranstaltungen wie "The Kalat Kiki" und "The Surftown Ball" organisiert.
Derzeit wird das House von der Dirty Mother Ozkurr, einer Fashiondesignerin, und Dirty Father Jaja, einer darstellenden Kunstschaffenden, geführt. Das Haus setzt sich aus vielen diversen Individuen zusammen, deren Beiträge und Präsenz von Ballroom bis hin zur Drag Scene, Mode, Performancekunst, Theater, und Film reichen. Und trotz all dem ist es ihnen bislang nicht gelungen, einen Sugar Daddy zu finden. -
Jules Leaño ist eine schottisch-philippinische Kunstschaffende, die in Berlin und Schottland lebt und arbeitet. Mit einem Hintergrund in experimentellen Film und in der visuellen Anthropologie untersucht ihre Arbeit die Beziehungen zwischen visuellen Medien, kollektivem Gedächtnis, sowie den vielfältigen sozialen und politischen Realitäten unserer Gegenwart. Ihre Praxis setzt sich intensiv mit der Materialität des bewegten Bildes auseinander und bedient sich dabei analogen Films, digitalen Videos, Expanded-Cinema-Installationen und Performance. Im Spiel mit Prozessen von Zerstörung, Bewahrung und Rekonstruktion erforscht ihre Arbeit die Parallelen, die diese Bilder und Prozesse in der von ihnen dargestellten Wirklichkeit haben.
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Hiền Hoàng (geb. 1990) ist eine interdisziplinäre Kunstschaffende, die zwischen Deutschland, dem Vereinigten Königreich, und Vietnam arbeitet. Ihre Praxis bewegt sich zwischen Fotografie, Bewegtbild, Installation, und wissenschaftlicher Forschung. Darin untersucht sie, wie Gewalt und Vertreibung Spuren in Landschaften und Körpern hinterlassen, und reflektiert die Spannungen zwischen kultureller Zugehörigkeit und Distanz sowie zwischen Daten und Emotionen. Ihre aktuelle Forschung führt sie zurück nach Vietnam, wo sie das ökologische und psychologische Erbe von Agent Orange untersucht. Dabei erforscht sie, wie Landschaften weiterhin Geschichten von Trauma und Transformation speichern und wie künstlerische Praxis neue Formen der Wahrnehmung dieser verflochtenen Erinnerungen eröffnen kann.