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Szenen aus dem Projekt [Zwei] Tausend [Zwanzig] und Eine NachtFoto: Mirko Grosch

[Zwei] Tausend [Zwanzig] und Eine Nacht

In der gefeierten Kurzgeschichtensammlung "Tausendundeine Nacht" erzählt eine mutige Frau Geschichten vom Überleben. Scheherazade droht die Hinrichtung, wenn sie die Aufmerksamkeit des Sultans nicht auf sich zieht. Als solche ist Literatur ein Mittel zur Erhaltung von Leben und Überleben, sei es im Falle der Blockade des Gazastreifens oder der Schließung durch die Coronavirus-Pandemie.

Das Theaterprojekt

Deeb Elqumssan (Gaza / Palästinensische Gebiete), Schaubude Berlin (Deutschland), FILM RISS THEATER (Deutschland), Ro'ya Association for Development Abilities (Gaza / Palästinensische Gebiete)

In der gefeierten Kurzgeschichtensammlung “Tausendundeine Nacht“ erzählt eine mutige Frau Geschichten vom Überleben. Ihre Hinrichtung droht, wenn Scheherazades Geschichten den Sultan nicht überzeugen. Literatur dient als lebenserhaltende Maßnahme, ob im politisch bedingten Lockdown oder dem der Coranavirus-Pandemie.

In diesem Erzählformat entstehen Geschichten sowohl inszeniert, als auch spontan aus dem Augenblick heraus und verbinden Objekttheater mit dazu geschalteten Performer*innen aus Gaza und Berlin. Eine Art Film, der gerade live entsteht und in dem sich die 4.000 km voneinander entfernten Schauspieler*innen treffen. Auch Gegenstände, Fundstücke von beiden Seiten, werden zu Mitspielenden. Was eben noch eine Teetasse war, wird zum Meer auf das man hinausfährt, ein Löffel wird zum Raumschiff, mit dem man abhebt.

So erstrecken sich die Geschichten über mehrere Genres und über politische Grenzen hinweg. Wo Worte nicht ausreichen, werden andere Elemente zum Kommunizieren eingesetzt: Körper- sowie Fantasiesprache, Musik und vor allem Bilder und Projektionen, die Alltagsgegenstände zu Protagonist*innen werden lassen. Die Geschichten entstehen im Moment, zuweilen sogar mit Hilfe des Publikums. Scheherazade ist auf beiden Seiten des visuell-sinnlichen Kosmos zuhause. Ob sie mit ihren Geschichten das Herz des Sultans erreicht oder den Kopf verliert, darüber entscheidet das weltweite (voraussichtlich) virtuelle Publikum.

Konzept, künstlerische Leitung, Objekttheater: Deeb Elqumssan, Miriam Sachs | Mit: Uta Zech, Mohamed AlGoul, Fidaa Alzaanin, Andrea Mincione | Livestream Edition: Emre Birismen | Musik: Kerstin Kaernbach | Weitere Kooperationspartner: BLO-Ateliers, Berlin-Lichtenberg | Gefördert von: LICHT-BLICKE / im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben, Kiezfonds Berlin Lichtenberg, Kulturstiftung des Bundes.

Dieses Projekt ist Teil der 10. Runde des Internationalen Koproduktionsfonds, Jahr 2020-2021.

Zeitplan:
28./30.03.2021/01.04.2021
Workshops in Berlin/Gaza (Palästina)

24./25.04.2021
Aufführungen 19 Uhr (online)

Links:
Impro-Visionen
[Two] Thousand [Twenty] and One Night @ Goethe-Institut [English]
[Zwei] Tausend [Zwanzig] und Eine Nacht @ Goethe-Institut [Deutsch]
Facebook - Shahrazade_2021_شهرزاد
Online Aufführung
 

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