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15:00–16:00 Uhr

Deutschsprachige Literatur in Uruguay

Gesprächsrunde | In der Region Río de la Plata gab es lange Zeit eine große Vielfalt an Verlagen, Zeitschriften und Radiosendern, die von der deutschsprachigen Einwanderung geprägt waren und durch das entsprechende literarische Umfeld ergänzt wurden. Mit dem Verschwinden der deutschsprachigen Verlage in der Region ist diese Literatur zunehmend „unsichtbar“ geworden, obwohl es nach wie vor deutschsprachige Autorinnen und Autoren gibt, die in Uruguay leben und weiterhin im literarischen Bereich aktiv sind.

Gesprächsrunde über deutsche Literatur in Uruguay mit Thomas Rübens, Wolfgang Eckert und Raquel García. In der Region des Río de la Plata gab es lange Zeit eine große Vielfalt an Verlagen, Zeitschriften und Radiosendern, die von der deutschsprachigen Einwanderung geprägt waren und durch das entsprechende literarische Umfeld ergänzt wurden. Da die große Mehrheit der Autorinnen und Autoren weiterhin in ihrer Muttersprache veröffentlichte (und nur wenige ins Spanische übersetzt wurden), blieb ein Großteil dieser Literatur für die uruguayische Mehrheitsgesellschaft unbemerkt. Mit dem Verschwinden der deutschsprachigen Verlage in der Region ist diese Literatur zunehmend „unsichtbar“ geworden, obwohl es nach wie vor deutschsprachige Autorinnen und Autoren gibt, die in Uruguay leben und im literarischen Bereich aktiv sind. Die Veranstaltung soll die Neugier auf eine andere literarische Perspektive auf die uruguayische Gesellschaft und ihre Geschichte wecken.

Unterstützt von: Deutsche Botschaft Montevideo / Goethe-Institut Uruguay / Casa Bertold Brecht