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9:00–19:00 Uhr
Do sul ao norte global: fluxos criativos de corpas dissidentes
Austellung|Erste Aktion der Levante Nacional Trovoa in Rio Grande do Sul.
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Galerie des Goethe-Instituts Porto Alegre, Porto Alegre
- Preis Eintritt frei
Die Ausstellung Do sul ao norte global: fluxos criativos de corpas dissidentes (Vom Süden in den globalen Norden: Kreative Ströme dissidenter Körper) eröffnet die erste Aktion der Levante Nacional Trovoa in Rio Grande do Sul. Die von Izis Abreu und Mitti Mendonça, Mitgliedern der südlichen Region des Kollektivs, kuratierte Ausstellung im Goethe-Institut Porto Alegre zeigt 16 Werke von acht Künstler*Innenn, von denen fünf in Rio Grande do Sul und drei in Berlin, Deutschland, leben. Hinzu kommt ein Video mit Performances von weiteren 16 Künstlerinnen aus verschiedenen Bundesstaaten, das für die Ausstellung Humanitarian Empowerment produziert wurde, die zwischen September 2022 und Januar 2023 in der Kunst Wolfsburg stattfand und an der Künstlerinnen aus mehr als 50 Ländern teilnahmen.
Die Ausstellung verbindet sich mit einer neuen Intervention an der Außenwand des Gebäudes, die von der Künstlerin Pamela Zorn gestaltet wurde. Das Gemälde ist eine Hommage an die beiden Schriftstellerinnen und Aktivistinnen May Ayim und Audre Lorde (die beide mit der afrodeutschen Bewegung schwarzer Frauen in Deutschland verbunden sind).
Das Kollektiv erstreckt sich derzeit über 15 brasilianische Bundesstaaten und besteht aus etwa 100 cisgender und transgender KünstlerInnen, KuratorInnen und KunstpädagogInnen, die als Schwarze, Indigene und Asiaten rassifiziert werden. Der Levante Nacional Trovoa fordert neben mehr Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit vor allem die Einbindung dieser KünstlerInnen in das brasilianische Kunstsystem. Die Gruppe wurde 2019 in Rio de Janeiro von den Künstlerinnen Ana Cláudia Almeida, Carla Santana, Laís Amaral und Ana Clara Tito konzipiert.
Das Publikum kann sich während der Ausstellung Werke ansehen, die sich nicht nur verschiedenen Techniken der bildenden Kunst, so wie digitaler Kunst, Malerei, Video-Performance, Objekt- und Textilkunst bedienen, sondern auch aus einem Dialog zwischen zwischen verschiedenen anti-hegemonialen Produktionen entstanden sind, die wiederum aus rassischen, geschlechtsspezifischen, klassenmäßigen und territorialen Überschneidungen hervorgehen. Die Ausstellung setzt sich aus den Werken folgender Künstlerinnen zusammen: Âmbar Pictorial, Bárbara Milano, Eve Queiróz, Fayola Ferreira, Jade Maria Zimbra, Jaq Lisboa, Juliana Xukuru, Kerolayne Kemblin, Maria Macedo, Mitti Mendonça, Lais Lino, Moara Tupinambá, Mônica Ventura, Nathê Ferreira, Nazaré Soares, Pamela Zorn, Raquel Kubeo, Renata Felinto, Rusha, Silvana Mendes, Suelen Calonga, Taianã Mello, Yaka Huni Kuin und Yedda Affini.
Diese Künstlerinnen und Künstler versuchen von dem Ort, an dem sie ihre Kunst schaffen, die Grenzen zwischen Rand und Zentrum zu durchbrechen. Die Ausstellung will diesen kreativen Strömungen Raum geben. "Mit ihren Werken wollen sie die Dringlichkeit eines Bruchs mit der diskursiven, kulturellen und wirtschaftlichen Hegemonie des globalen Nordens problematisieren und reflektieren, indem sie andere poetische, politische und ethische Perspektiven aufzeigen", fügt die Kuratorin und Kunsthistorikerin Izis Abreu hinzu.
Die Ausstellung verbindet sich mit einer neuen Intervention an der Außenwand des Gebäudes, die von der Künstlerin Pamela Zorn gestaltet wurde. Das Gemälde ist eine Hommage an die beiden Schriftstellerinnen und Aktivistinnen May Ayim und Audre Lorde (die beide mit der afrodeutschen Bewegung schwarzer Frauen in Deutschland verbunden sind).
Das Kollektiv erstreckt sich derzeit über 15 brasilianische Bundesstaaten und besteht aus etwa 100 cisgender und transgender KünstlerInnen, KuratorInnen und KunstpädagogInnen, die als Schwarze, Indigene und Asiaten rassifiziert werden. Der Levante Nacional Trovoa fordert neben mehr Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit vor allem die Einbindung dieser KünstlerInnen in das brasilianische Kunstsystem. Die Gruppe wurde 2019 in Rio de Janeiro von den Künstlerinnen Ana Cláudia Almeida, Carla Santana, Laís Amaral und Ana Clara Tito konzipiert.
Das Publikum kann sich während der Ausstellung Werke ansehen, die sich nicht nur verschiedenen Techniken der bildenden Kunst, so wie digitaler Kunst, Malerei, Video-Performance, Objekt- und Textilkunst bedienen, sondern auch aus einem Dialog zwischen zwischen verschiedenen anti-hegemonialen Produktionen entstanden sind, die wiederum aus rassischen, geschlechtsspezifischen, klassenmäßigen und territorialen Überschneidungen hervorgehen. Die Ausstellung setzt sich aus den Werken folgender Künstlerinnen zusammen: Âmbar Pictorial, Bárbara Milano, Eve Queiróz, Fayola Ferreira, Jade Maria Zimbra, Jaq Lisboa, Juliana Xukuru, Kerolayne Kemblin, Maria Macedo, Mitti Mendonça, Lais Lino, Moara Tupinambá, Mônica Ventura, Nathê Ferreira, Nazaré Soares, Pamela Zorn, Raquel Kubeo, Renata Felinto, Rusha, Silvana Mendes, Suelen Calonga, Taianã Mello, Yaka Huni Kuin und Yedda Affini.
Diese Künstlerinnen und Künstler versuchen von dem Ort, an dem sie ihre Kunst schaffen, die Grenzen zwischen Rand und Zentrum zu durchbrechen. Die Ausstellung will diesen kreativen Strömungen Raum geben. "Mit ihren Werken wollen sie die Dringlichkeit eines Bruchs mit der diskursiven, kulturellen und wirtschaftlichen Hegemonie des globalen Nordens problematisieren und reflektieren, indem sie andere poetische, politische und ethische Perspektiven aufzeigen", fügt die Kuratorin und Kunsthistorikerin Izis Abreu hinzu.
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Ort
Galerie des Goethe-Instituts Porto Alegre
In Form lokaler Körperschaft
Rua
24 de Outubro, 112
90510-000 Porto Alegre
Brasilien
In Form lokaler Körperschaft
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24 de Outubro, 112
90510-000 Porto Alegre
Brasilien
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, von 9 bis 19 Uhr, und Samstag, von 9 bis 13 Uhr.