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19:00–21:30 Uhr, BRT
Walter Benjamins Berlin
Gesprächsrunde|mit Chantal Benjamin, Maria Thereza Didider de Moraes und Willi Bolle.
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Goethe-Institut São Paulo, São Paulo
- Sprache Portugiesisch
- Preis Kostenlos
Die Veranstaltung vereint drei komplementäre Ansätze: die von Walter Benjaminer lebten Wege und Räume, vorgestellt von Maria Thereza Didier; die Analyse Berlins als Instrument historischen und kulturellen Verstehens, durchgeführt von Willi Bolle; so wie die intergenerationelle Perspektive von Chantal Benjamin, der Enkelin Walter Benjamins. Im Rahmendes Treffens werden unveröffentlichte Kurzfilmegezeigt, die das Berlin um 1900 mit zeitgenössischen Themen wie Erinnerung, Grenzen und sozialen Transformationsprozessen verbinden.
Diese Veranstaltung ist eine Kooperationmitder USP‑FFLCH und dem DAAD.
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Am 24.04. empfängt das Centro Intercultural Internacional (CII) der AUCANI USP den Forscher Frank Voigt zu dem Vortrag mit anschließender Gesprächsrunde „Doppelte Belichtung. Walter Benjamins Berlin zwischen Jugendkulturbewegung und Berliner Kindheit um neunzehnhundert“, von 14 bis 16 Uhr. Die Veranstaltung schlägt eine Lesart der Beziehung Walter Benjamins zur Stadt Berlin während des Deutschen Kaiserreichs, der Weimarer Republik und des aufkommenden Faschismus vor und beleuchtet, wie sich sein Blick auf Kultur, Stadt und ihre Menschen im Laufe dieser historischen Etappen verändert.
Die auf Englisch durchgeführte Aktivität findet im Deutschland Corner des CII statt und steht im Dialog mit der am 23.04. im Goethe-Institut veranstalteten Veranstaltung. Sie bietet dem interessierten Publikum die Möglichkeit, auf Grundlage der historischen und kritischen Forschungen von Frank Voigt den Kontakt mit Benjamins Denken zu vertiefen.
Hiermit werden die Teilnehmer*innen an Veranstaltungen des Goethe-Instituts darüber informiert, dass während der Veranstaltung Bild- und Tonaufnahmen vom Publikum gemacht werden können, und ermächtigen das Goethe-Institut in rechtlicher Hinsicht zu deren unentgeltlicher Verwendung nach eigenem Ermessen und für institutionelle Zwecke, was keine Verletzung von Bild- oder Persönlichkeitsrechten darstellt.
Teilnehmer*innen
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Mit einem Abschluss in Recht und Politik von der SOAS University of London hat Chantal Benjamin eine gesellschaftliche Laufbahn, die vom Einsatz für Menschenrechte in São Paulo sowie von Gesundheits- und Bildungsinitiativen im Amazonasgebiet geprägt ist. In Berlin ansässig, arbeitet sie heute in der sozialen Betreuung und unterstützt Geflüchtete. Parallel dazu beteiligt sie sich an einem kollaborativen Kunstprojekt über die Kindheit in der Großstadt, das mit dem Werk Walter Benjamins verknüpft ist und bereits in Bern, Berlin, London und Porto präsentiert wurde.
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Professorin an der Bundesuniversität von Pernambuco. Als stellvertretende Koordinatorin des Labors für Erfahrung, Visualität und Bildung (LEVE) forscht sie in den Bereichen Geschichte, Geschichtsunterricht, Literatur und Film. Inspiriert von Walter Benjamins Faszination für die Stadt entwickelt sie das Projekt Geopoetische Übergänge, das Bild und Wort durch die Verbindung Recife–Berlin miteinander verknüpft.
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Senior-Professor für Literatur im Bereich Germanistik an der FFLCH der Universität São Paulo (USP). Er ist Autor des "Buches Fisiognomia da Metrópole Moderna: representação da História em Walter Benjamin" (São Paulo:EdUSP, 3. Auflage, 2022) sowie von etwa 40 Aufsätzen über das Werk Walter Benjamins.
Ort
Rua Lisboa 974
05413-001 São Paulo
Brasilien
Ort
Rua Lisboa 974
05413-001 São Paulo
Brasilien