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Resonancias© Isla SACO

Chilenisch-Französisch-Deutsches Residenzprogramm
Resonancias 2021

Das Goethe-Institut Chile ruft in Chile lebende "muralistas“ auf, Vorschläge für Projekte zur Gestaltung zweier Wände im Institut in der Av. Holanda einzureichen.

Auch das 70-jährige Jubiläum des Goethe-Instituts Chile findet mitten in einem Prozess des nationalen und globalen Wandels statt. Eine Zeit, in der wir uns fragen, wie wir neue Verbindungen aufbauen können, die Räume, Kontexte und Interessen und Zuneigungen teilen, um auf eine nachhaltige Weise zusammenzuleben. Diese Reflexion über die Gegenwart wirft auch die Frage nach der Zukunft auf, die wir projizieren, die wir fürchten, die wir uns wünschen oder gar verwerfen, und nach den Welten, nach denen wir uns sehnen.

Mit diesem Aufruf laden wir ein, sich die Zukunft als eine mögliche Welt vorzustellen, für die wir uns von der Gegenwart inspirieren lassen wollen, z. B. durch Erfahrungen, Beziehungen und Praktiken einer solidarischen Gemeinschaft, als offene, pluralistische, nachhaltige und/oder feministische Gesellschaft. Wir möchten Utopien neu denken, zum einen als eine Übung der Vorstellungskraft, aber auch um der Beobachtung und Realisierung lebenswerter(er) Welten Raum zu geben, die bereits in anderen Zusammenhängen in die Praxis umgesetzt werden.

 


Wer kann sich bewerben?

Der Aufruf richtet sich an in Chile lebende  „muralistas“, Kreative und Künstler*innen mit Erfahrung in der Wandmalerei/-gestaltung, die Interesse haben, eine „mural“in einem der beiden Räume des Goethe-Instituts Chile zu gestalten.

Bewerbungen von Einzelpersonen, Duos oder Gruppen sind willkommen. Es ist jedoch zu beachten, dass sowohl das Produktionsbudget als auch das Honorar für alle drei Konstellationen gleich sind.

Wichtig: Mindestens einer der Preise ist für Frauen oder Geschlechterdifferenzen reserviert.

Das Programm „Resonancias“ richtet sich an deutsche oder in Deutschland lebende Künstler*innen, an französische oder in Frankreich lebende Künstler*innen und an in Chile lebende Künstler*innen jeder Nationalität. Die Bewerber*innen sollten ein Interesse an kooperativer Arbeit haben, auch wenn ihr Projekt individuell entwickelt wird.
 
Dieses Programm bietet verschiedene Teilnahmemodalitäten an, die sich an den jeweiligen Residenzprofilen und deren spezifischen Terminen orientieren. Die Modalitäten sind nicht änderbar, daher wird empfohlen, das Profil der Residenzen und die unten aufgeführten Modalitäten sorgfältig zu lesen.
​Achtung: Das Projekt der Bewerbung sollte gemeinsam entwickelt werden, speziell für einen der Residenzpartner, unter Berücksichtigung des Profils dieser sowie der verfügbaren Zeit. Siehe Liste und Profil der Residenzen.  
     
I. Französische und deutsche Künstler*innen: Sie können sich als Zweierteam oder individuell bewerben.

a) Zweierteam
ein Mitglied aus Deutschland und aus Frankreich, das jeweils in Chile eine gemeinsame Feldforschung durchführen will.

Zugehörige Residenzpartner:

• SACO
• NAVE

b) Individuell
Künstler*innen, die sich individuell für ein Projekt bewerben, das einen Monat lang in einem des zugehörigen Residenzpartnerinstitutionen entwickelt wird:

Casa Espacio Buenos Aires 824 - FIFV
B.A.S.E. Tsonami
Bosque Pehuén - Fundación Mar Adentro
Universidad de Magallanes

 
II. Künstler*innen mit Wohnort in Chile: zwei Modalitäten je nach Wohnsitzregion der/des sich Bewerbenden: 

a) Nationale Ausschreibung
Künstler*innen mit Wohnsitz in Chile, die sich individuell bewerben möchten. Das Projekt muss einen Monat lang in dem entsprechenden Residenzraum entwickelt werden.

Casa Espacio Buenos Aires 824 - FIFV
B.A.S.E. Tsonami

b) Regionale Ausschreibung
Künstler*innen mit Wohnsitz in der Region Magallanes oder in der Region Araucanía, die sich individuell bewerbenmöchten. Das Projekt muss einen Monat lang in dem in ihrer Region gelegenen Residenzraum entwickelt werden. Entsprechende Residenzräume:

Bosque Pehuén - Fundación Mar Adentro
Universidad de Magallanes
• Bewerben können sich Künstler*innen oder Kreative mit Wohnsitz in Chile, deutsche Künstler*innen oder Kreative mit Wohnsitz in Deutschland und französische Künstler*innen oder Kreative mit Wohnsitz in Frankreich.
Wichtig: Prüfen Sie die verschiedenen Anforderungen, die mit den Residenzen verbunden sind!

• Das Projekt der Bewerbung, sollte speziell für einen der Residenzpartner entwickelt werden, unter Berücksichtigung des jeweiligen Profils. 

• Die Bewerber*Innen müssen nachweisen, dass das Projekt den Anforderungen der gewählten Residenz entspricht (z.B. Spanischkenntnisse). 

• Die Zweierteams können sich auch ohne vorherige gemeinsame Arbeitserfahrung bewerben; es ist dennoch erforderlich, dass zumindest ein Mitglied Erfahrung im Entwickeln von und im Umgang mit künstlerischen Angeboten vorweisen kann.

• Die Bewerber*innen werden auch in Santiago mindestens eine Aktivität gemeinsam mit den Gastgeber*innen durchführen, um die Untersuchung bekannt zu machen; es kann sich z. B. um einen Workshop handeln, ein Werkstattgespräch oder eine Ausstellung über den Prozess.

• Die Teilnehmer*innen müssen eine Reiseversicherung abschließen.
Bewerbungen müssen auf dem Formular, das in der Anleitung enthalten ist, eingereicht werden. Künstler*innen, die sich für mehr als einen Platz bewerben möchten, müssen für jeden ausgewählten Platz ein eigenes Formular ausfüllen. Die Bewerbung muss auf Spanisch verfasst werden. Die Bewerbungssprache ist Spanisch.
 
Die folgenden Dokumente werden benötigt:
 
- Fotokopie des gültigen Reisepasses mit Gültigkeitsdatum bis mindestens 31.12.2021
- Nationaler Personalausweis für Resident*innen in Chile
- CV der Teilnehmer*innen, auf Spanisch oder Englisch
- Portfolio: individuell und gemeinsam (falls zutreffend) mit einer max. Anzahl von zehn Werken, die kürzlich - Präsentation des Projekts (maximal 1.500 Wörter), auf Spanisch
Das Programm hat den folgenden Zeitplan festgelegt, der unter Berücksichtigung der nationalen und internationalen Einschränkungen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie geändert werden kann. Es ist sehr wichtig, dass die Bewerber*innen in ihrer Bewerbung eine eventuelle virtuelle Entwicklung der Residenzen berücksichtigen, falls es nicht möglich ist, diese persönlich durchzuführen.
 
03. Mai – 28. Juni 2021 (Mitternach in Chile)  Internationale Ausschreibung
19. Juli 2021 Information ausgewählter Teilnehmer*innen
September – November 2021 Durchführung der Residenzen
Die Partner*innen vor Ort sind Gastgeber*innen der Resident*innen und haben sich verpflichtet:

- eine Unterkunft mit Arbeitsplatz zu stellen
- die Untersuchung zu ermöglichen, die im Partnerprofil beschrieben ist
- den Kontakt zur örtlichen Wissenschaftler*innen-/Künstler*innenszene herzustellen
- Unterstützung bei der eventuellen Produktion von Resultaten, die in Zusammenhang mit der Residenz stehen, zu gewähren 

Das Goethe-Institut Chile, das Institut Français du Chili und das Kulturministerium von Chile sind verantwortlich für:

- die Finanzierung der internationalen und nationalen Flüge
- die Aufwandsentschädigung (20 € pro Person und Tag)
- das Honorar für Workshops und Präsentationen (500€ pro Person)
- den Produktionskostenzuschuss auf Antrag (bis zu 500€ pro Person)und den Kostenzuschuss für den PCR-Test bei Hin- und Rückreise (100€ pro Person)
Die Jury besteht aus Mitarbeiter*innen des Institut Francais und des Goethe-Instituts Chile in Zusammenarbeit mit den örtlichen Partner*innen. Bei der Auswahl wird insbesondere die Verbindung zur Residenz bewertet, sowie die Verbindung zu örtlichen Gemeinschaften, sei es aus sozialer, wissenschaftlicher, akademischer oder künstlerischer Sicht.
Bewerbungen sind über dieses Formular einzureichen.
Fernanda Fábrega 
residencias.goethe.cl@gmail.com (Spanisch, Deutsch oder Englisch)

Flore Colomine
f.colomine@institutofrances.cl (Spanisch, Französisch oder Englisch)
  • Resonancias 2021_1 © Corporación Cultural SACO 1
  • Resonancias 2021_2 © Nicolás Kisic / TSONAMI
  • Resonancias 2021_3 Cortesia de Fundacion Mar Adentro
  • Resonancias 2021_5 Cortesía de Universidad de Magallanes
  • Resonancias 2021_4 FIFV © Diego Figueroa
  • Resonancia 2021_6 NAVE / Interfaces © Mila Ercoli

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