Dienstag, den 05.12. und 26. September
19:00 Uhr
„Vor 50 Jahren – Die Filme von H&S“
Präsenzfilmreihe|Dienstage des deutschen Films in Puerto Montt
-
Casa del Arte Diego Rivera, Puerto Montt
- Sprache Spanisch
- Preis freier Eintritt
Das Filmarchiv des Goethe-Instituts präsentiert, 50 Jahre nach dem Staatstreich in Chile, drei Filme aus der ehemaligen DDR, die sich mit jungen Vergangenheit Chiles beschäftigen. Heynowski & Scheumann waren ein Filmemacherduo der DDR, die mit dem Studio H&S in Chile vor und nach dem Putsch gedreht haben. Zu ihren bekanntesten Bildern gehören die der Bombardierung von La Moneda. Zusammen mit Peter Hellmich schufen sie ein Künstlerkollektiv im Jahr 1965, mit dem sie mehrere berühmte Filme über Chile drehten. Das Studio H&S war außerordentlich produktiv, mit 71 Filmen in 26 Jahren, darunter 9 über Chile.
05.09. Ich war, ich bin, ich werde sein (1974)
12.09. Im Feuer bestanden (1978)
26.09. Die Toten schweigen nicht (1978)
ICH WAR, ICH BIN, ICH WERDE SEIN
1974, s/w, 80 Min.
Bericht über zwei große KZ im Norden Chiles: Chacabuco und Pisagua. Trotz ausdrücklichen Verbots der Juntakanzlei werden Lagerinsassen befragt. Die Befragten wissen nicht, woher das Kamerateam, das militärisch eskortiert wurde, kommt. Die Aufnahmen vermitteln die beklemmende Atmosphäre von Terror, Willkür, Isolation und Demütigung. Den Titel "Ich war, ich bin, ich werde sein!" gab dem Film das Vermächtnis chilenischer Freiheitskämpfer, die vor Generationen in den Salpeterbergwerken litten.
IM FEUER BESTANDEN
1978, Farbe und s/w, 75 Min.
Der Dokumentarfilm rekonstruiert den Militärputsch Pinochets in Santiago de Chile 1973. Dabei kommt teils einzigartiges Material zum Einsatz, so etwa ein Interview mit der Witwe und dem Sekretär des gestürzten Präsidenten Salvator Allende. Auch Gespräche mit Putschisten und eine Fülle von bis dato unveröffentlichten Archivaufnahmen werden gezeigt.
DIE TOTEN SCHWEIGEN NICHT
1978, Farbe und s/w, 76 Min.
Über Interviews mit den Witwen zweier ermordeter Verteidigungspolitiker der Regierung Allende (Letelier und Tohá) rekonstruiert der Film den Militärputsch Pinochets gegen die Unidad Popular.
Programm
05.09. Ich war, ich bin, ich werde sein (1974)
12.09. Im Feuer bestanden (1978)
26.09. Die Toten schweigen nicht (1978)
Inhaltsangaben
ICH WAR, ICH BIN, ICH WERDE SEIN
1974, s/w, 80 Min.
Bericht über zwei große KZ im Norden Chiles: Chacabuco und Pisagua. Trotz ausdrücklichen Verbots der Juntakanzlei werden Lagerinsassen befragt. Die Befragten wissen nicht, woher das Kamerateam, das militärisch eskortiert wurde, kommt. Die Aufnahmen vermitteln die beklemmende Atmosphäre von Terror, Willkür, Isolation und Demütigung. Den Titel "Ich war, ich bin, ich werde sein!" gab dem Film das Vermächtnis chilenischer Freiheitskämpfer, die vor Generationen in den Salpeterbergwerken litten.
IM FEUER BESTANDEN
1978, Farbe und s/w, 75 Min.
Der Dokumentarfilm rekonstruiert den Militärputsch Pinochets in Santiago de Chile 1973. Dabei kommt teils einzigartiges Material zum Einsatz, so etwa ein Interview mit der Witwe und dem Sekretär des gestürzten Präsidenten Salvator Allende. Auch Gespräche mit Putschisten und eine Fülle von bis dato unveröffentlichten Archivaufnahmen werden gezeigt.
DIE TOTEN SCHWEIGEN NICHT
1978, Farbe und s/w, 76 Min.
Über Interviews mit den Witwen zweier ermordeter Verteidigungspolitiker der Regierung Allende (Letelier und Tohá) rekonstruiert der Film den Militärputsch Pinochets gegen die Unidad Popular.
Ort
Casa del Arte Diego Rivera
Quillota 116, esquina Antonio Varas
Puerto Montt
Chile
Quillota 116, esquina Antonio Varas
Puerto Montt
Chile
Ort
Casa del Arte Diego Rivera
Quillota 116, esquina Antonio Varas
Puerto Montt
Chile
Quillota 116, esquina Antonio Varas
Puerto Montt
Chile