Queere Filme bei Goethe on Demand
Online-Filmreihe|Juni, der sogenannte „Pride Month“
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Online Online
- Sprache Deutsch mit spanischen Untertiteln
- Preis kostenlos
Zum zweiten Mal in Folge ist das Goethe-Institut Teil des Queer Film Festivals, welches im Juni, dem sogenannten Pride Month, von der „Fundación Iguales“ organisiert wird.
Diesmal begleiten wir das Festival nicht nur mit Präsenzvorführungen, sondern auch mit einer Online-Filmreihe. Auf der Plattform Goethe on Demand können preisgekrönte queere Filme einen ganzen Monat lang kostenlos angesehen werden – von der Eröffnung des Festivals am 14. Juni bis einschließlich Sonntag, den 13. Juli. Es werden sechs Filme gezeigt, darunter sind zum Beispiel „Alaska“ von Max Gleschinski und „Drei“ von Tom Tykwer.
ALASKA
Farbe, 124 Min.
2022, Max Gleschinski
Nach einer Zäsur in ihrem Leben begibt sich Kerstin an den Ort ihrer Kindheit. Sie setzt das rote DDR-Kajak ins Wasser und beginnt eine Reise über die Mecklenburgische Seenplatte. Zwischen Tourismus und Tristesse wird das Kajak für sie zur schützenden Kapsel - bis sie eines Tages Alima begegnet, die der paddelnden Einzelgängerin endlich die richtigen Fragen stellt. Alima bedeutet dieser Ort nichts. Das ständige Paddeln, die Ruhe der Natur und das fehlende Funknetz sind ihr nur lästig. Die ebenso stoische wie verletzliche Kerstin ist da eine willkommene Abwechslung, sodass die unterschiedlichen Frauen ihren Weg gemeinsam fortsetzen. Doch nach und nach schleicht sich mit Sören, Thomas und Nina Kerstins Vergangenheit an der Seenplatte ein und fordert ihre Zurückgezogenheit endgültig heraus.
Auszeichnungen:
Preis der Deutschen Filmkritik 2024: Preis der Deutschen Filmkritik, Beste Schauspielerin
Neiße Filmfestival 2023: Neiße-Fisch, Bester Spielfilm
Filmkunstfest MV 2023: NDR-Regiepreis
achtung berlin 2023: new berlin film award, Beste Kamera / Spielfilm
new berlin film award, Bestes Schauspiel
Max Ophüls Preis 2023: Max Ophüls Preis, Bester Spielfilm
Deutscher Drehbuchpreis 2021: Deutscher Drehbuchpreis
KNOCHEN UND NAMEN
Farbe, 109 Min.
2023, Fabian Stumm
Die langjährige Paarbeziehung von Boris und Jonathan bröckelt, der Schauspieler und der Schriftsteller haben sich langsam auseinandergelebt. Eine ebenso kluge wie unterhaltsame Reflexion über Beziehungen und Lebensentwürfe, die immer wieder neu verhandelt werden müssen.
Auszeichnungen:
Deutscher Schauspielpreis 2023, Dramatische Nebenrolle
Neiße Filmfestival 2023: Neiße-Fisch, Bestes Drehbuch
IFF Berlin 2023: Heiner-Carow-Preis
NEUBAU
Farbe, 81 Min.
2020, Johannes Maria Schmit
Markus lebt in der Brandenburger Provinz. Seine Mutter ist früh verstorben, der Vater ging schon vor seiner Geburt in den Westen. Als Familie bleiben ihm seine geliebte Großmutter Alma und deren Partnerin Sabine. Die beiden wohnen ein paar Dörfer weiter und sind auf ihn angewiesen: Alma, weil sie dement ist, und Sabine, weil sie eine Schulter zum Anlehnen braucht.
Doch eigentlich sind die Kisten in Markus‘ Neubauwohnung schon gepackt für den erhofften Umzug nach Berlin. Auf den Feldern, beim Joggen und Autofahren befällt Markus immer wieder die Sehnsucht nach einem Leben fernab der Provinz, wo sein Job ‚mini‘ ist und er sich die Zeit mit einem gelegentlichen Grindr-Date vertreibt. In Tagträumen erscheint ihm eine Schar schillernder Dämonen als Vorboten einer urbanen Wahlfamilie, die ihn aus seiner Einsamkeit befreit. Als sich Almas gesundheitlicher Zustand verschlechtert und er sich in den jungen Fernsehtechniker Duc verliebt, muss sich Markus entscheiden, wo er in Zukunft leben möchte.
ANIMA – DIE KLEIDER MEINES VATERS
Farbe, 99 Min.
2022, Uli Decker
Die Regisseurin Uli Decker verfilmt ein Familiengeheimnis: Ihr Vater trug sein Leben lang zeitweilig Frauenkleidung und -Accessoires, um eine Zugehörigkeit zum anderen Geschlecht zu spüren. Er tat das heimlich, von Schuldgefühlen geplagt, da so ein Verhalten gemeinhin als Ungeheuerlichkeit galt. Erst an seinem Sterbebett erfuhr die Tochter davon. Also macht sie sich auf, die verborgenen Geschichte des Vaters zu entdecken und verquickt sie mit ihrer eigenen Biografie, die ebenfalls von der Ablehnung heteronormativer Ordnung geprägt ist. Daraus entsteht ein zarter, sehr persönlicher Film, der doch alles Notwendige sagt zur Härte von moralischer und gesellschaftlicher Konvention.
DREI
Farbe, 119 Min.
2010, Tom Tykwer
Hanna und Simon sind seit 20 Jahren ein Paar. Er ein Kunsttechniker, sie eine Kulturmoderatorin, leben sie in Berlin nebeneinander und miteinander, führen eine Beziehung in kämpferischer Harmonie. Sie haben vieles miteinander erlebt, Höhen und Tiefen, Krisen und Glücksmomente. Vor ihnen, das wissen sie auch, liegt an Überraschungen vermutlich nicht mehr ganz so viel. Oder doch? Ohne es vom jeweils anderen zu ahnen, verlieben beide sich in denselben Mann, den charmant-geheimnisvollen Stammzellenforscher Adam Born. So führen Hanna und Simon heimlich ihre Affären mit Adam, nicht ahnend, wie sehr dieses Geheimnis, das sie voreinander haben, sie miteinander verbindet. Dann aber wird Hanna schwanger.
Auszeichnungen:
Club der Berliner Filmjournalisten 2012: Ernst-Lubitsch-Preis
Deutscher Filmpreis 2011: Lola, Bester Schnitt, Beste Hauptdarstellerin, Beste Regie
Preis der deutschen Filmkritik 2011: Bester Hauptdarsteller, Beste Hauptdarstellerin (ex aequo >Die Fremde<)
Bayerischer Filmpreis 2011: Beste Regie, Beste Darstellerin
ONE IN A MILLION
Farbe, 85 Min.
2022, Joya Thome
Whitney Bjerken ist ein Multitalent: Die Youtuberin, Songwriterin und professionelle Turnerin aus den USA hat hunderttausende Follower. Einer ihrer größten Fans lebt in Deutschland: Die stille, aber feinfühlige Yara turnt ebenfalls für ihr Leben gern. Während sie die Welt über Social Media betrachten, beginnen sie sich zu fragen, was sie selbst vom Leben wollen. Die Regisseurin Joya Thome schafft es auf herausragende Weise, die Lebenslinien der Teenager zu kreuzen. Verbunden durch die glitzernde Welt der sozialen Medien und ihre Leidenschaft für das Turnen erleben Whitney und Yara Erfolg und Einsamkeit, Freundschaft, erste Liebe und ein queeres Coming-Out. Auszeichnungen:
LUCAS - Internationales Festival für junge Filmfans 2022: EFCA Award
Filmfest München 2022: Lobende Erwähnung
Diesmal begleiten wir das Festival nicht nur mit Präsenzvorführungen, sondern auch mit einer Online-Filmreihe. Auf der Plattform Goethe on Demand können preisgekrönte queere Filme einen ganzen Monat lang kostenlos angesehen werden – von der Eröffnung des Festivals am 14. Juni bis einschließlich Sonntag, den 13. Juli. Es werden sechs Filme gezeigt, darunter sind zum Beispiel „Alaska“ von Max Gleschinski und „Drei“ von Tom Tykwer.
Inhaltsangaben der Filme
ALASKA
Farbe, 124 Min.
2022, Max Gleschinski
Nach einer Zäsur in ihrem Leben begibt sich Kerstin an den Ort ihrer Kindheit. Sie setzt das rote DDR-Kajak ins Wasser und beginnt eine Reise über die Mecklenburgische Seenplatte. Zwischen Tourismus und Tristesse wird das Kajak für sie zur schützenden Kapsel - bis sie eines Tages Alima begegnet, die der paddelnden Einzelgängerin endlich die richtigen Fragen stellt. Alima bedeutet dieser Ort nichts. Das ständige Paddeln, die Ruhe der Natur und das fehlende Funknetz sind ihr nur lästig. Die ebenso stoische wie verletzliche Kerstin ist da eine willkommene Abwechslung, sodass die unterschiedlichen Frauen ihren Weg gemeinsam fortsetzen. Doch nach und nach schleicht sich mit Sören, Thomas und Nina Kerstins Vergangenheit an der Seenplatte ein und fordert ihre Zurückgezogenheit endgültig heraus.
Auszeichnungen:
Preis der Deutschen Filmkritik 2024: Preis der Deutschen Filmkritik, Beste Schauspielerin
Neiße Filmfestival 2023: Neiße-Fisch, Bester Spielfilm
Filmkunstfest MV 2023: NDR-Regiepreis
achtung berlin 2023: new berlin film award, Beste Kamera / Spielfilm
new berlin film award, Bestes Schauspiel
Max Ophüls Preis 2023: Max Ophüls Preis, Bester Spielfilm
Deutscher Drehbuchpreis 2021: Deutscher Drehbuchpreis
KNOCHEN UND NAMEN
Farbe, 109 Min.
2023, Fabian Stumm
Die langjährige Paarbeziehung von Boris und Jonathan bröckelt, der Schauspieler und der Schriftsteller haben sich langsam auseinandergelebt. Eine ebenso kluge wie unterhaltsame Reflexion über Beziehungen und Lebensentwürfe, die immer wieder neu verhandelt werden müssen.
Auszeichnungen:
Deutscher Schauspielpreis 2023, Dramatische Nebenrolle
Neiße Filmfestival 2023: Neiße-Fisch, Bestes Drehbuch
IFF Berlin 2023: Heiner-Carow-Preis
NEUBAU
Farbe, 81 Min.
2020, Johannes Maria Schmit
Markus lebt in der Brandenburger Provinz. Seine Mutter ist früh verstorben, der Vater ging schon vor seiner Geburt in den Westen. Als Familie bleiben ihm seine geliebte Großmutter Alma und deren Partnerin Sabine. Die beiden wohnen ein paar Dörfer weiter und sind auf ihn angewiesen: Alma, weil sie dement ist, und Sabine, weil sie eine Schulter zum Anlehnen braucht.
Doch eigentlich sind die Kisten in Markus‘ Neubauwohnung schon gepackt für den erhofften Umzug nach Berlin. Auf den Feldern, beim Joggen und Autofahren befällt Markus immer wieder die Sehnsucht nach einem Leben fernab der Provinz, wo sein Job ‚mini‘ ist und er sich die Zeit mit einem gelegentlichen Grindr-Date vertreibt. In Tagträumen erscheint ihm eine Schar schillernder Dämonen als Vorboten einer urbanen Wahlfamilie, die ihn aus seiner Einsamkeit befreit. Als sich Almas gesundheitlicher Zustand verschlechtert und er sich in den jungen Fernsehtechniker Duc verliebt, muss sich Markus entscheiden, wo er in Zukunft leben möchte.
ANIMA – DIE KLEIDER MEINES VATERS
Farbe, 99 Min.
2022, Uli Decker
Die Regisseurin Uli Decker verfilmt ein Familiengeheimnis: Ihr Vater trug sein Leben lang zeitweilig Frauenkleidung und -Accessoires, um eine Zugehörigkeit zum anderen Geschlecht zu spüren. Er tat das heimlich, von Schuldgefühlen geplagt, da so ein Verhalten gemeinhin als Ungeheuerlichkeit galt. Erst an seinem Sterbebett erfuhr die Tochter davon. Also macht sie sich auf, die verborgenen Geschichte des Vaters zu entdecken und verquickt sie mit ihrer eigenen Biografie, die ebenfalls von der Ablehnung heteronormativer Ordnung geprägt ist. Daraus entsteht ein zarter, sehr persönlicher Film, der doch alles Notwendige sagt zur Härte von moralischer und gesellschaftlicher Konvention.
DREI
Farbe, 119 Min.
2010, Tom Tykwer
Hanna und Simon sind seit 20 Jahren ein Paar. Er ein Kunsttechniker, sie eine Kulturmoderatorin, leben sie in Berlin nebeneinander und miteinander, führen eine Beziehung in kämpferischer Harmonie. Sie haben vieles miteinander erlebt, Höhen und Tiefen, Krisen und Glücksmomente. Vor ihnen, das wissen sie auch, liegt an Überraschungen vermutlich nicht mehr ganz so viel. Oder doch? Ohne es vom jeweils anderen zu ahnen, verlieben beide sich in denselben Mann, den charmant-geheimnisvollen Stammzellenforscher Adam Born. So führen Hanna und Simon heimlich ihre Affären mit Adam, nicht ahnend, wie sehr dieses Geheimnis, das sie voreinander haben, sie miteinander verbindet. Dann aber wird Hanna schwanger.
Auszeichnungen:
Club der Berliner Filmjournalisten 2012: Ernst-Lubitsch-Preis
Deutscher Filmpreis 2011: Lola, Bester Schnitt, Beste Hauptdarstellerin, Beste Regie
Preis der deutschen Filmkritik 2011: Bester Hauptdarsteller, Beste Hauptdarstellerin (ex aequo >Die Fremde<)
Bayerischer Filmpreis 2011: Beste Regie, Beste Darstellerin
ONE IN A MILLION
Farbe, 85 Min.
2022, Joya Thome
Whitney Bjerken ist ein Multitalent: Die Youtuberin, Songwriterin und professionelle Turnerin aus den USA hat hunderttausende Follower. Einer ihrer größten Fans lebt in Deutschland: Die stille, aber feinfühlige Yara turnt ebenfalls für ihr Leben gern. Während sie die Welt über Social Media betrachten, beginnen sie sich zu fragen, was sie selbst vom Leben wollen. Die Regisseurin Joya Thome schafft es auf herausragende Weise, die Lebenslinien der Teenager zu kreuzen. Verbunden durch die glitzernde Welt der sozialen Medien und ihre Leidenschaft für das Turnen erleben Whitney und Yara Erfolg und Einsamkeit, Freundschaft, erste Liebe und ein queeres Coming-Out. Auszeichnungen:
LUCAS - Internationales Festival für junge Filmfans 2022: EFCA Award
Filmfest München 2022: Lobende Erwähnung
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