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18:30 Uhr

Goethe Filmclub

Filmvorführung mit Panel|„Roter Himmel” (2023) von Christian Petzold im Rahmen der Queeren Filmreihe der Fundación Iguales

  • Goethe-Institut Chile, Santiago

  • Sprache Deutsch mit spanischen Untertiteln
  • Preis freier Eintritt

Roter Himmel von Christian Petzold © Christian Schulz, Schramm Film

Roter Himmel von Christian Petzold © Christian Schulz, Schramm Film

Zum dritten Jahr in Folge beteiligt sich das Goethe-Institut am Queer-Filmzyklus der Fundación Iguales, diesmal von unserem Institut aus und im Rahmen unserer monatlichen Veranstaltung Goethe Filmclub, bei der wir Filme zeigen und im Anschluss ein Gespräch führen. In diesem Monat präsentieren wir einen der jüngsten und meistprämierten Filme von Christian Petzold, „Roter Himmel“ (2023). Die Gesprächsrunde wird sich auf die aktuelle Situation der LGBT+-Rechte sowohl in Chile als auch im Ausland konzentrieren. Dabei wird María José Cumplido, Geschäftsführerin der Stiftung Fundación Iguales, als Teilnehmerin mitwirken.

Inhaltsangabe des Films

ROTER HIMMEL/AFIRE
Farbe, 103 Min.
2023, Christian Petzold

Eigentlich wollten Leon und Felix den Sommer im Ferienhaus an der Ostsee zu zweit verbringen. Als Freunde und vor allem arbeitend; der eine an seinem zweiten Buch, der andere künstlerisch kreativ. Aber Nadja und Devid sind auch da und bringen jede Menge positive Vibes mit. Vier junge Menschen also beim Sich-Lieben, auch wenn das besonders Leon nicht ganz leicht fällt. Sein unvollendetes Manuskript verfolgt ihn auf Schritt und Tritt, in die Gartenlaube und an den Strand. Die gute Stimmung der anderen lässt seine eigene meist noch schlechter werden. Der Besuch des Verlegers naht. Als der im schneidigen Kleinwagen um die Ecke biegt, beginnt der Wald zu lodern. Es regnet Asche, der Himmel färbt sich rot und das Beziehungsdrama, das körperliche Intensität und künstlerische Sublimierung vereint, nimmt eine Wende in eine neue Dimension.

Christian Petzolds zweiter Teil einer Trilogie, die er 2020 mit „Undine“ begann, handelt vom Nicht-schlafen-Können und Liebenwollen, vom Schreiben und Gelesenwerden, vom In-der-Welt-Sein und möglicherweise doch An-ihr-vorbei-Leben. Ein Film im Schwebezustand zwischen Symbolik und Realistik, komisch und zutiefst tragisch.
Quelle: 73. Internationale Filmfestspiele Berlin (Katalog)

Auszeichnungen:
• Preis der Deutschen Filmkritik 2024: Bester Spielfilm
• Günter Rohrbach Filmpreis 2023: Darsteller*innen-Preis
• IFF Berlin 2023: Silberner Bär, Großer Preis der Jury