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18:45 Uhr
Nosferatu
Filmvorführung|Herzog-Kinski-Reihe im Centro Arte Alameda
-
Centroarte Alameda, Santiago Centro
- Sprache Deutsch mit spanischen Untertiteln
- Preis 4000 Erwachsene, 3000 Studenten und Senioren
- Teil der Reihe: Herzog – Regisseur des Monats bei Centroarte Alameda
Centroarte Alameda hat in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Chile beschlossen, den Monat September dem deutschen Regisseur Werner Herzog zu widmen. Denn in diesem Monat feiert Herzog nicht nur Geburtstag, sondern erhält außerdem vom Filmfestival von Venedig einen Preis für sein Lebenswerk. Aus diesem Anlass hat Centroarte Alameda beschlossen, die sechs Filme hervorzuheben, die Herzog gemeinsam mit dem exzentrischen Schauspieler Klaus Kinski gedreht hat: fünf Spielfilme sowie einen Dokumentarfilm, in dem Herzog ausführlich über die von Liebe und Hass geprägte Beziehung zwischen Regisseur und Schauspieler spricht.
NOSFERATU – PHANTOM DER NACHT
Farbe, 103 mins.
1978 Werner Herzog
Ausgehend von Stokers Horror-Roman DRACULA (1897) und von dessen berühmter Stummfilmversion NOSFERATU (Murnau, 1921) erzählt Herzog die häufig adaptierte Vampir-Geschichte neu: als Verbindung zwischen den Bildern des deutschen Klassikers und seinem eigenen visuellen Kosmos. Werner Herzog unterwirft sich in NOSFERATU zwar den Regeln des Genres, aber er versteht es, seine eigenen Leitmotive und visuelle Sprache jederzeit einzubringen und gleichzeitig auf die Traditionen des deutschen expressionistischen Kinos zurückzugreifen. Während er immer wieder Murnaus Werk in seiner Bildsprache und Handlung zitiert, schafft er Platz für seinen persönlichen visuellen Ausdruck. "Das sind innere Landschaften, die ich zeigen will!", so Herzog. Ihm geht es dabei vor allem um den Einbruch des Schreckens in eine vermeintlich sichere bürgerliche Welt. Alles vor NOSFERATU, so hat der Filmemacher erklärt, sei ein Tasten gewesen. Von nun an habe er innerlich die Sicherheit gewonnen für künftige Arbeiten.
Farbe, 103 mins.
1978 Werner Herzog
Ausgehend von Stokers Horror-Roman DRACULA (1897) und von dessen berühmter Stummfilmversion NOSFERATU (Murnau, 1921) erzählt Herzog die häufig adaptierte Vampir-Geschichte neu: als Verbindung zwischen den Bildern des deutschen Klassikers und seinem eigenen visuellen Kosmos. Werner Herzog unterwirft sich in NOSFERATU zwar den Regeln des Genres, aber er versteht es, seine eigenen Leitmotive und visuelle Sprache jederzeit einzubringen und gleichzeitig auf die Traditionen des deutschen expressionistischen Kinos zurückzugreifen. Während er immer wieder Murnaus Werk in seiner Bildsprache und Handlung zitiert, schafft er Platz für seinen persönlichen visuellen Ausdruck. "Das sind innere Landschaften, die ich zeigen will!", so Herzog. Ihm geht es dabei vor allem um den Einbruch des Schreckens in eine vermeintlich sichere bürgerliche Welt. Alles vor NOSFERATU, so hat der Filmemacher erklärt, sei ein Tasten gewesen. Von nun an habe er innerlich die Sicherheit gewonnen für künftige Arbeiten.
Ort
Centroarte Alameda
Centro Extensión Instituto Nacional (CEINA)
Arturo Prat 33
Santiago Centro
Chile
Centro Extensión Instituto Nacional (CEINA)
Arturo Prat 33
Santiago Centro
Chile
Ort
Centroarte Alameda
Centro Extensión Instituto Nacional (CEINA)
Arturo Prat 33
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Chile
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